Kevin Ashton

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Kevin Ashton (* 1968 in Birmingham in England) ist ein britischer Technologie-Pionier, der am Auto-ID Center am Massachusetts Institute of Technology (MIT) einen internationalen Standard für RFID und andere Sensoren erstellt und mitbegründet hat.[1][2]

Leben[Bearbeiten]

Ashton gilt als Erfinders des Begriffs der Internet der Dinge (auch englisch Internet of Things), ein System, das die Verknüpfung eindeutig identifizierbarer physischer Objekte (things) mit einer virtuellen Repräsentation in einer Internet-ähnlichen Struktur beschreibt.[1]

Im April 2013 wurde bekannt, dass Ashton für die Erstellung des bis dahin als "echt" geltenden mexikanischen "Social Media"-Gurus namens "Santiago Swallow" verantwortlich ist, "Santiago Swallow" nur ein Fake war. Die virtuelle Internet-Persönlichkeit "Santiago Swallow" hatte etwa 90.000 Twitter-Follower und verfügte über eine glaubhaft scheinende Biographie auf der englischsprachigen Wikipedia. Kevin Ashton bezeichnete die Einrichtung dieser Kunstfigur als Versuch darzustellen, dass die Anzahl der Twitter-Follower nichts darüber aussagt, wie glaubwürdig die Person ist, der gefolgt wird.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Wired Magazine, Juli 2004 zuletzt abgerufen am 5. Mai 2013.
  2. Der Spiegel, in der Rubrik Elektronik, 8. November 2004, zuletzt abgerufen am 25. Mai 2013.
  3. Ross McGuiness in "Meet Santiago Swallow… the biggest social media star you’ve never heard of", Metro, 20. April 2013 zuletzt abgerufen am 5. Mai 2013.