Kevin Buzzard

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K. Buzzard, 2007

Kevin Mark Buzzard (* 21. September 1968) ist ein britischer Mathematiker, der sich mit Zahlentheorie und Modulformen beschäftigt.

Buzzard studierte an der Cambridge University (Bachelor 1990, Master 1994), wo er 1995 bei Richard Taylor promovierte (The levels of modular representations). Als Post-Doc war er 1995 am Institute for Advanced Study und 1996/97 an der University of California, Berkeley. Ab 1998 war er Lecturer, ab 2002 Reader und ab 2004 Professor am Imperial College in London. Er war 2002 am Institut Henri Poincaré in Paris und Gastprofessor in Harvard.

In der Laudatio auf den Whitehead Preis werden seine Arbeiten zur vollständigen Beschreibung der möglichen Stufen modularer mod l Galois-Darstellungen und seine Arbeiten zu p-adischen Modulformen hervorgehoben. Unter anderem vereinfachte er die Theorie von Robert F. Coleman und Barry Mazur über Familien p-adischer Modulformen und gab ein Kriterium aus der Galoistheorie dafür, wann eine p-adische Modulform analytisch zu einer klassischen Modulform fortgesetzt werden kann.

1993 erhielt er den Smith-Preis der Universität Cambridge. 2002 erhielt er den Whitehead-Preis der London Mathematical Society und 2008 den Senior Berwick-Preis.

Schriften[Bearbeiten]

  • Herausgeber mit J. Nekovar, David Burns: L-Functions and Galois-Representations, London Mathematical Society Lecturenotes, 2007

Weblinks[Bearbeiten]