Kevin Mulligan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Kevin Mulligan (* 23. Juni 1951 in Shifnal, Shropshire, England) ist ein englisch-irischer Philosoph. Seit 1986 ist er Professor für Philosophie an der Universität Genf. Er hat die Entwicklung der Philosophie in der Schweiz massgeblich beeinflusst.

Leben[Bearbeiten]

Kevin Mulligan studierte in Cambridge und Tübingen. 1975 promovierte er in Manchester mit der Arbeit „Representation and Ontology in Austro-German Philosophy“. Seit 1986 ist er ordentlicher Professor an der Universität Genf. Er war Gastprofessor an zahlreichen Universitäten. Zu seinen Schülern zählen Eros Corazza, Jerôme Dokic, Christine Tappolet, Benjamin Schnieder und Fabrice Correia. Mulligan ist Mitbegründer der European Society for Analytical Philosophy (ESAP).

Leistungen[Bearbeiten]

Kevin Mulligan arbeitet auf den Gebieten der Erkenntnistheorie und der Ontologie. Besonders bekannt gemacht haben ihn seine Überlegungen zu Wahrmachern (Truthmaker). Mulligan gehört mit seinen Kollegen und Freunden Barry Smith und Peter Simons zu den angelsächsischen Philosophen, die sich um die Würdigung der österreichischen Wurzeln der analytischen Philosophie verdient gemacht haben.

Weblinks[Bearbeiten]