Kfar Ruppin

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Kfar Ruppin
Basisdaten
hebräisch: כְּפַר רוּפִּין
arabisch: كفر روبيث
lateinisch: Kfar Ruppin
Staat: Israel Israel
Bezirk: Nord
Gegründet: 1938
Koordinaten: 32° 27′ N, 35° 33′ O32.457535.556111111111Koordinaten: 32° 27′ 27″ N, 35° 33′ 22″ O
Fläche: km²
 
Einwohner: 450 (2007)
Bevölkerungsdichte: 113 Einwohner je km²
 
Telefonvorwahl: (+972) 972-4
 
Gemeindeart: Kibbuz
Website:
Kfar Ruppin (Israel)
Kfar Ruppin
Kfar Ruppin

Kfar Ruppin (כְּפַר רוּפִּין, übersetzt Dorf Ruppins) ist ein Kibbuz im Bet-Sche’an-Tal rund fünf Kilometer südöstlich von Bet Sche’an in Nord-Israel. Als Mitglied der Kibbuzbewegung fällt es unter die Zuständigkeit der Regionalverwaltung des Valley of Springs.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Kibbuz wurde 1938 als Teil der Turm-und-Palisaden-Bewegung von einer Gruppe namens „Massad“ von Einwanderern gegründet. Die Immigranten siedelten im Gebiet, das unter Britischem Mandat stand. Die meisten Kibbuzmitglieder kamen aus Deutschland, Böhmen und Österreich.[1] Benannt wurde der Ort zu Ehren Arthur Ruppins, der auch als „Vater der zionistischen Bewegung“ bezeichnet wird. 2006 lebten im Kibbuz Ruppin 450 Menschen. Das Gebiet des Kibbuz erstreckt sich über mehr als 4000 Dunam.

Neben dem Betrieb von Landwirtschaft und Aquakultur produziert der Kibbuz Kunststoffe in einer Fabrik, die von Nicht-Kibbuzmitgliedern gemanagt wird.[2]

Natur in und um Kfar Ruppin[Bearbeiten]

Eine Besonderheit von Kfar Ruppin sind die öffentlichen Gärten, die mit rund 50 ha den Kibbuz umgeben.[3] Das Gebiet ist zudem unter Vogelkundlern bekannt, da es auf der afrikanisch-eurasischen Vogelzugroute eines der wichtigsten Gebiete des Vogelzuges in Nordisrael ist.[4] Eine Beringungstation der SPNI ist deshalb in Kfar Ruppin angesiedelt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Daniel Gavron: The Kibbutz: Awakening from Utopia. Rowman & Littlefield Pub. Inc., 2000, ISBN 978-0-8476-9526-3, S. 211.
  2. Daniel Gavron: The Kibbutz: Awakening from Utopia. Rowman & Littlefield Pub. Inc., 2000, ISBN 978-0-8476-9526-3, S. 215.
  3. Kfar Ruppin Gardens homepage. Abgerufen am 25. August 2009.
  4. Leiah Elbaum’s Israeli Birdwatching site. Abgerufen am 25. August 2009.

Weblinks[Bearbeiten]