Kickers Offenbach

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Kickers Offenbach
Vereinswappen der Offenbacher FC Kickers
Voller Name Offenbacher Fußball Club Kickers 1901 e. V.
(Hauptverein)
Offenbacher Fußball Club Kickers 1901 GmbH
(Spielbetrieb Profifußball)
Ort Offenbach am Main, Hessen
Gegründet 27. Mai 1901 (Hauptverein)
28. April 2010 (Profiabteilung)[1]
Vereinsfarben rot-weiß
Stadion Sparda-Bank-Hessen-Stadion
Plätze 20.500
Präsident Claus-Arwed Lauprecht
Trainer Rico Schmitt
Homepage ofc.de
Liga Regionalliga Südwest
2013/14 8. Platz
Heim
Auswärts

Der Offenbacher Fußball Club Kickers 1901 e. V. (abgekürzt Offenbacher Kickers, Kickers Offenbach oder OFC) ist der größte Fußballverein in der Stadt Offenbach am Main. Bereits 1899 wurde der OFC in Offenbach gegründet. Aus finanziellen Gründen zersplitterte sich der OFC und wurde am 27. Mai 1901 im Restaurant „Rheinischer Hof“ in der Offenbacher Herrnstraße unter dem Namen Offenbacher Fußballclub Kickers 1901 e.V: neu gegründet[2]. Die aktuelle Spielklasse ist die Regionalliga Südwest. In seiner Geschichte gehörte der Club mehrmals der Bundesliga und der 2. Bundesliga an und gewann 1970 den DFB-Pokal als erster Zweitligist.

Der OFC trägt seine Heimspiele im Sparda-Bank-Hessen-Stadion aus, welches im Sommer 2012 nach nur eineinhalbjähriger Bauzeit fertiggestellt wurde. Von den Fans wird das neu erbaute Stadion weiterhin als Bieberer Berg bezeichnet. Das Stadion bietet 20.500 Zuschauern Platz, mit der Option die Kapazität auf 22.500 zu erweitern.[3] An gleicher Stelle stand zuvor das Stadion am Bieberer Berg, das ab 2011 im Zuge des Umbaus zurückgebaut wurde.

Neben dem Fußball werden im Verein noch die Sportarten Frauenfußball, Cheerleading und Handball betrieben.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Anfänge des Offenbacher Fußball Club[Bearbeiten]

Logo der Trikots 60-70 Jahre
Das Sparda-Bank-Hessen-Stadion

Siehe auch: Saisonbilanzen von Kickers Offenbach

Das erste Spiel der Kickers noch im Jahr 1901 gegen den 1. Bockenheimer FC 1899 endete mit einem 2:1-Sieg. Vom Exerzierplatz am Bieberer Berg wechselte man 1907 an die Heylandsruhe. Dort entstand die erste eigene Sportanlage. Am 29. Mai 1921 wurde das erste Stadion am Bieberer Berg mit einem Spiel gegen Wacker München (3:5) eingeweiht.

Die Ära unter den Nationalsozialisten[Bearbeiten]

Seine erste Blütezeit erlebte der OFC in den 1930er und 1940er Jahren. Die Kickers gewannen zwischen 1934 und 1944 sechs Mal die Meisterschaft der Gauliga Südwest bzw. der Hessen-Nassau und qualifizierten sich damit jeweils für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Als größten Erfolg erreichten die Kickers in der Endrunde 1942 das Halbfinale, wo sie gegen den späteren Meister FC Schalke 04 mit 0:6 unterlagen.

Nachkriegszeit und Wiederaufbau[Bearbeiten]

Am 9. September 1945 fand die Wiedergründung nach Kriegsende statt. Die Kickers gehörten zu den Gründungsmitgliedern der Oberliga Süd und gehörten dieser Spielklasse bis zur Einführung der Bundesliga im Jahr 1963 ununterbrochen an. 1946 wurde Paul Oßwald als Trainer verpflichtet und prägte das Spiel der Kickers für die nächsten zwölf Jahre. 1949 und 1955 wurde der OFC Meister der Oberliga Süd und gehörte in nahezu jeder Saison zur Spitzengruppe. In der ewigen Rangliste der damals höchsten Spielklasse belegen die Kickers hinter dem 1. FC Nürnberg Rang zwei.

Bereits 1949 hatten die Kickers als Süddeutscher Meister kurz vor ihrer ersten Endspielteilnahme gestanden, waren jedoch im Halbfinale mit 1:2 am späteren Deutschen Meister VfR Mannheim gescheitert. 1950 führte Paul Oßwald die Kickers erstmals in das Finale um die Deutsche Meisterschaft, wo man in Berlin gegen den VfB Stuttgart mit 1:2 unterlegen war. 1958 verließ Paul Oßwald den OFC nach Meinungsverschiedenheiten mit Präsident Hans Winter und wechselte zu Eintracht Frankfurt. Die Kickers erreichten unter Paul Oßwalds Nachfolger Bogdan Cuvaj zum zweiten Mal das Finale um die Deutsche Meisterschaft. Endspielgegner im Berliner Olympiastadion war ausgerechnet die nun von Paul Oßwald trainierte Frankfurter Eintracht. In einer hart umkämpften Partie setzte sich die Eintracht am Ende in der Verlängerung mit 5:3 durch und den Kickers blieb zum zweiten Mal nur der Titel des Deutschen Vizemeisters.

Gründung der Bundesliga[Bearbeiten]

Mit der Einführung der Bundesliga zur Saison 1963/64 endete für die Kickers überraschend die Zeit der Erstklassigkeit. Den Vereinen der Oberliga Süd wurden in der neuen Bundesliga fünf Plätze zugestanden. Im Januar 1963 vergab der Bundesliga-Ausschuss des DFB die ersten beiden Plätze an den 1. FC Nürnberg und Eintracht Frankfurt. Am 11. Mai 1963 wurden die übrigen drei Bundesligisten aus dem Süden benannt: Der Karlsruher SC, VfB Stuttgart und der frischgebackene Südmeister TSV 1860 München. Offenbach blieb außen vor. Die Elf vom Bieberer Berg hatte im Bewertungszeitraum 1951–63 die Ränge 3, 6, 3, 1, 4, 2, 5, 2, 2, 4, 4, 7 belegt. „Es ist nicht einzusehen, warum der OFC nicht schon als einer der beiden ersten Südclubs benannt wurde“, hatte schon frühzeitig der Kicker gemahnt, und später hinzugefügt: „Es gibt überhaupt keinen Schlüssel, der Offenbach die Bundesliga versperrt, ob nun nach zwölf, zehn oder fünf Jahren gerechnet wird.“ Tatsächlich bewies auch der später vom DFB bekanntgegebene amtliche Schlüssel die Ungerechtigkeit: Nach einem komplizierten Verfahren, das unter anderem die Spielzeiten 1951–55 mit einfachen Platzziffern, 1955–59 doppelt und 1959–63 dreifach bewertete, sah die Rangfolge im Süden so aus: 1. 1. FC Nürnberg mit 447 Punkten, 2. Eintracht Frankfurt 420, 3. Karlsruher SC 419, 4. VfB Stuttgart 408, 5. Kickers Offenbach 382 - der FC Bayern München kam auf 288, der TSV 1860 München nur auf 229 Zähler. Dass der Südmeister 1963, und das war 1860 ja nun, automatisch qualifiziert wäre, davon war vorher nie die Rede gewesen[4]. Alle Proteste blieben jedoch ohne Erfolg, und so spielte der OFC fortan in der zweitklassigen Regionalliga Süd. Der Aufstieg in die Bundesliga gelang erst fünf Jahre später, 1968. In den beiden Vorjahren war man jeweils in der Aufstiegsrunde gescheitert.

Der Bundesligaskandal und die Folgen[Bearbeiten]

Nach dem erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga 1968 avancierte der OFC zur Fahrstuhlmannschaft. 1969 stieg der Verein sofort wieder ab, schaffte 1970 den direkten Wiederaufstieg und musste 1971 erneut aus der Bundesliga absteigen. Wie sich später herausstellte, ging im Abstiegskampf der Saison 1970/71 jedoch nicht alles mit rechten Dingen zu. Nachdem am letzten Spieltag der Abstieg der Kickers feststand, enthüllte Präsident Horst-Gregorio Canellas auf der Feier anlässlich seines 50. Geburtstages, dass bei einigen Spielen geschoben wurde. Um die Manipulationen nachweisen zu können, war Canellas zum Schein selbst auf Bestechungsangebote eingegangen und hatte dabei heimlich Tonbandaufnahmen erstellt. Der „Bundesligaskandal“ sollte Fußball-Deutschland noch lange beschäftigen. Canellas wurde vom DFB zunächst lebenslänglich für alle Ämter gesperrt. Zudem wurde den ohnehin abgestiegenen Kickers die Bundesligalizenz entzogen.

Der OFC erholte sich erstaunlich schnell von diesem Schock. Obwohl man nur noch zweitklassig war, konnte man sich mit Erwin Kostedde, Hans Schmidradner und Fred Bockholt verstärken. Mit Sigfried Held kehrte sogar ein aktueller Nationalspieler von Borussia Dortmund nach Offenbach zurück. Mit diesem Personal dominierten die Kickers in der Saison 1971/72 die Regionalliga Süd nach Belieben und blieben in allen 36 Punktspielen ungeschlagen. Ein Rekord, der in den beiden höchsten deutschen Ligen bis heute unerreicht blieb. Auch in den sechs Partien der Aufstiegsrunde blieben Klötzers Mannen ohne Niederlage. Dennoch gab am Ende nur die bessere Tordifferenz gegenüber Rot-Weiss Essen den Ausschlag, dass die Kickers zum dritten Mal in die Bundesliga aufstiegen. Trotz dieser einmaligen Erfolgsserie durfte Kuno Klötzer seine Arbeit in Offenbach nicht fortsetzen. Manager Willi Konrad plante für die Bundesliga mit Gyula Lorant.

Es sollte der Beginn der erfolgreichsten Offenbacher Bundesligazeit sein. Nachdem die Kickers bei ihren ersten beiden Aufstiegen jeweils nur ein einjähriges Gastspiel im Oberhaus gegeben hatten, gelang es Gyula Lorant den OFC in der Bundesliga zu etablieren. Die ohnehin schon starke Aufstiegself wurde durch die Neuzugänge Amand Theis, Manfred Ritschel und Josef Hickersberger weiter verstärkt. Der siebte Tabellenplatz, den die Kickers am Ende der Saison 1972/73 innehatten, ist bis heute die beste Endplatzierung des OFC in der Bundesliga. In der Folgesaison wurden die Kickers Zehnter.

Zum 1. April 1974 übergab Gyula Lorant sein Traineramt an seinen Assistenten Otto Rehhagel, nachdem er sich mit OFC-Präsident Hans Leo Böhm überworfen hatte. Die Saison 1974/75 begann mit einem Paukenschlag: Am 1. Spieltag schoss der OFC den amtierenden Deutschen Meister und Europapokalsieger FC Bayern München im Frankfurter Waldstadion mit 6:0 ab. Es war die bis dato höchste Niederlage der Bayern in der Bundesliga und ist bis heute der höchste Sieg der Offenbacher Bundesligageschichte. Der OFC war damit erstmals Tabellenführer der Bundesliga und konnte sich in dieser Saison im oberen Drittel etablieren. Insgesamt stand man fünfmal an der Tabellenspitze und verpasste nur knapp die Herbstmeisterschaft. Am 30. Spieltag war der OFC noch Dritter, rutschte jedoch nach vier Niederlagen in den letzten vier Spielen noch auf Platz 8 ab.

Nach dem aus finanziellen Gründen notwendig gewordenen Verkauf von Torjäger Erwin Kostedde und einigen anderen Leistungsträgern spielte der OFC in der Saison 1975/76 von Anfang an gegen den Abstieg. Auch bei Trainer Otto Rehhagel lagen die Nerven offenbar blank, als er im Derby gegen Eintracht Frankfurt Schiedsrichter Walter Eschweiler vorwarf, bestochen worden zu sein. Bereits im April 1975 war Otto Rehhagel vom DFB für einen Monat gesperrt worden, weil er ebenfalls im Derby gegen Eintracht Frankfurt, seinen Abwehrspieler Amand Theis angeblich zu einem Foul an Bernd Hölzenbein aufgehetzt haben soll. Der OFC reagierte auf die vom DFB gegen den Trainer ausgesprochene erneute, diesmal achtwöchige Sperre mit der Entlassung von Otto Rehhagel. Den Abstieg konnte jedoch auch sein Nachfolger Zlatko Cajkovski nicht verhindern.

Nach sieben Jahren in der Zweitklassigkeit gelang den Kickers 1983 der vierte Aufstieg in die Bundesliga. In den beiden Vorjahren war man jeweils in der Relegation gescheitert. Am Ende der bislang letzten Bundesligasaison des OFC 1983/84 stand jedoch der Wiederabstieg.

Der Abstieg und das Wunder von Mannheim[Bearbeiten]

Damit begann der Niedergang der Kickers: Als erstem deutschen Verein gelang dem OFC in der Saison 1984/85 das Kunststück, ein Jahr nach dem Abstieg aus der Bundesliga auch aus der 2. Bundesliga abzusteigen. Der OFC war somit erstmals in seiner Vereinsgeschichte nur noch drittklassig. In der Amateur-Oberliga Hessen wurden die Kickers zweimal in Folge Meister und schafften 1987 im zweiten Anlauf den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. Nach Platz 8 im ersten Jahr, sicherte sich der OFC in der Saison 1988/89 mit einem 1:0-Heimsieg gegen Rot-Weiss Essen am letzten Spieltag Rang 15 und damit den sportlichen Klassenerhalt. Wegen eines Formfehlers (statt einer vom DFB geforderten Bankbürgschaft in Höhe von 800.000 DM wurde lediglich eine Privatbürgschaft in gleicher Höhe erbracht) wurde den Kickers jedoch die Lizenz entzogen.

Nach fünf Spielzeiten in der Amateur-Oberliga Hessen konnten sich die Kickers 1994 für die neu eingeführte drittklassige Regionalliga Süd qualifizieren. Dort stieg man jedoch nach nur einer Saison in die nunmehr nur noch viertklassige Oberliga Hessen ab. Nach zwei Jahren in der Viertklassigkeit gelang den Kickers 1997 unter dramatischen Umständen der Wiederaufstieg in die Regionalliga: Im entscheidenden Aufstiegsspiel lagen die Offenbacher gegen den FC Memmingen mit 2:3 zurück, als die im Mannheimer Rhein-Neckar-Stadion ausgetragene Partie in der 89. Minute wegen eines Flutlichtausfalls abgebrochen werden musste. Das Wiederholungsspiel gewannen die Kickers im Stuttgarter Neckarstadion dank der beiden Jokertore von Giuseppe Messinese mit 2:0.

Rückkehr in die 2.Bundesliga[Bearbeiten]

Obwohl die Aufstiegsmannschaft kaum verstärkt wurde, konnten sich die Kickers unter dem neuen Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen auf Anhieb in der Spitzengruppe der Regionalliga Süd etablieren. Der OFC erlebte infolgedessen einen kaum für möglich gehaltenen Zuschauerboom. In der Saison 1997/98 pilgerten im Schnitt 12.844 Fans auf den Bieberer Berg. Am letzten Spieltag wurde vor 22.000 Zuschauern der direkte Konkurrent Borussia Fulda von Platz 2 verdrängt. In der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga scheiterten die Kickers jedoch an den Kontrahenten Sportfreunde Siegen und Tennis Borussia Berlin. Ein Jahr später erreichte der OFC abermals die Aufstiegsrunde und schaffte durch Siege gegen Eintracht Trier und VfL Osnabrück die seit zehn Jahren herbeigesehnte Rückkehr in die 2. Bundesliga.

Nach einem klassischen Fehlstart und dem darauffolgenden Trainerwechsel von Hans-Jürgen Boysen zu Peter Neururer stiegen die Kickers bereits im Jahr 2000 nach nur einer Saison wieder aus der 2. Bundesliga hinab. Nach fünf Spielzeiten in der Regionalliga Süd gelang 2005 mit dem im März 2004 nach Offenbach zurückgekehrten Trainer Hans-Jürgen Boysen die erneute Rückkehr in die 2. Bundesliga. Dort konnte sich der OFC diesmal drei Jahre am Stück halten, ehe man in der Saison 2007/08 am letzten Spieltag erstmals in dieser Saison auf einen Abstiegsplatz zurückfiel und erneut den Gang in die Drittklassigkeit antreten musste.

Gründung der 3. Liga und Stadionneubau[Bearbeiten]

Zur Gründung der neu eingeführten 3. Liga 2008/09 traten die Kickers als Gründungsmitglied auf. Die Kickers beendeten die Saison auf dem 7. Tabellenplatz. Nach dem Beschluss des Magistrats, einen Stadionneubau zu forcieren, da die Renovierungsarbeiten am alten Stadion endlos waren, wurde im April 2010 die Profiabteilung des OFC in eine Kapitalgesellschaft, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), ausgegliedert. Jedoch unterliefen dem folgenden Geschäftsführer hierbei einige Fehler, wie sich später bei der folgenden Insolvenz herausstellen sollte. Die Gründung der Offenbacher Fußball Club Kickers 1901 GmbH hatte für die Kickers existenzielle Bedeutung, denn die Stadt Offenbach hatte die Finanzierung des 25 Millionen Euro teuren Stadion-Neubaus an die Umwandlung der Profi-Abteilung gekoppelt. Erster Geschäftsführer der neuen GmbH war Thomas Kalt.[1][5] Nach der Planungsphase des neuen Stadions verstarb der Ehrenpräsident Waldemar Klein, welcher sich nicht unwesentlich für einen neuen Stadionbau eingesetzt hat, am 5. November 2010.

Das Eröffnungsspiel des neu erbauten Sparda-Bank-Hessen-Stadion fand in der Saison 2012/2013 am 29. Juni 2012 gegen Bayer Leverkusen statt. Das erste Ligaheimspiel trug der OFC am 28. Juli 2012 gegen den VfB Stuttgart II im neuen Stadion aus, welches vor 7.200 Zuschauern mit 1:3 verloren wurde.

Führungskrise, Neuwahl und Lizenzentzug[Bearbeiten]

Am Tag der Stadioneröffnung kündigte Thomas Kalt seinen Rücktritt an. Grund hierfür sollen Streitigkeiten mit dem neuen Präsidentschaftskandidat Dr. Frank Ruhl gewesen sein. Infolge dessen formierten sich zwei Lager, welche sich um die Präsidentschaft und Führung des Vereins bewarben. Hierbei handelte es sich um das dem ehemaligen Geschäftsführer Kalt nahestehende Team von Remo Kutz, langjähriger Sponsor der Kickers mit Volker Eckrich, Volker Goll, Walter Krause und Markus Weidner. Als Geschäftsführer sollte der ehemalige Vize-Geschäftsführer Jörg Hambückers eingesetzt werden. Das zweite Team, bestehend aus dem Wirtschaftsexperten Dr. Frank Ruhl trat mit folgendem Kabinett an: Der ehemaligen Kickerslegende Oliver Roth (Fußballspieler), Barbara Klein, die Witwe des verstorbenen Ehrenpräsidenten Waldemar Klein, Thomas Zahn jr., als Vorsitz der Profi GmbH wurde später David Fischer, ehemals Mitarbeiter der Fa. Sportsman - dem Vermarkter von Kickers Offenbach, als Geschäftsführer benannt. Dr. Frank Ruhl gewann die Wahl zum 27. Präsidenten am 20. September 2012 mit einer deutlichen Mehrheit durch 489 von 630 Stimmen.

Infolge der Aufarbeitung durch das neue Präsidium, präsentierte man den Mitgliedern am 10. April 2013 die Bilanz, welche durch die Wirtschaftsprüfungskanzlei RölfsPartner attestiert wurde. Der Schuldenstand wurde mit 9,3 Mio.€ beziffert, jedoch mit einer positiven Fortführungsprognose, womit die Kickers zunächst die Saison beenden konnten. Aufgrund der enormen Differenz (~4,5Mio.€) zur letzten Bilanz aus der Ära Kalt folgte die Beteuerung durch Thomas Kalt „Ich habe immer im Rahmen meiner diversen Verantwortungen für das Wohlergehen des OFC gekämpft.“[6] Am 15. März 2013 stellte Thomas Kalt eine Selbstanzeige um die gegen Ihn erhobenen Vorwürfe zu entkräften. Infolge der Lizenzüberprüfung mussten die Kickers bereits eine zwei Punkte Strafe infolge von wirtschaftlichen Verstößen seitens des DFB hinnehmen. Die Kickers retteten sich sportlich im vorletzten Heimspiel gegen SV Wehen Wiesbaden auf einen Nichtabstiegsplatz. Als sportliche Absteiger standen der Konkurrent SV Darmstadt 98 sowie der SV Babelsberg 03 fest. Auch Alemannia Aachen stieg aufgrund von Kapitalproblemen durch das resultierende Insolvenzverfahren ab.

Nach Ende der Saison 2012/13 verweigerte der DFB-Lizenzierungsausschuss dem Verein die Lizenz wegen Verstößen gegen die Lizenzierungsregelungen für die folgende Drittligasaison.[7] Auch der darauf folgende Gang vor den Beschwerdeausschuss änderte an dieser Entscheidung nichts. Auf einen Gang vor das DFB-Schiedsgericht, die letzte Instanz, verzichtete der Verein. Dadurch steht der Abstieg des Clubs fest.[8] In diesem Falle sei laut Vereinspräsident Dr. Frank Ruhl auch eine Insolvenz mit Neustart in der Kreisklasse nicht auszuschließen.[9] Am 7. Juni 2013 stellte David Fischer, seit 1. November 2012 Geschäftsführer der Offenbacher Fußball Club Kickers 1901 GmbH, Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.[10] Als Folge dessen verblieb der SV Darmstadt 98 in der 3. Liga trotz sportlichem Abstieg. Am 8. August 2013 (dritter Spieltag der Regionalliga-Südwest) erfolgte durch die Staatsanwaltschaft Darmstadt eine Durchsuchung der Geschäftsräume von Kickers Offenbach, sowie den Wohnräumen von Thomas Kalt, Jörg Hambückers sowie des aktuellen Geschäftsführers David Fischer.[11]

Die Lizenzunterlagen für die Regionalliga Südwest wurden fristgerecht eingereicht und bewilligt.

Neubeginn in der Regionalliga Südwest[Bearbeiten]

Das Eröffnungsspiel in der Regionalliga Südwest fand am 26. Juli 2013 in Koblenz statt. Vor 5070 Zuschauern (etwa 2500 aus Offenbach) wurde die TuS Koblenz mit 2:0 besiegt. Zeitgleich wurde das zuletzt im Januar 2007 erschienene Fanzine ERWIN wieder aufgelegt und verkauft.

Im ersten Heimspiel der Saison erspielte man sich gegen Wormatia Worms ein 0:0 vor 7500 Zuschauern.

Fanfreundschaften[Bearbeiten]

Aufnäher zur Fanfreundschaft

Eine Fanfreundschaft besteht zu den Anhängern von Bayer 04 Leverkusen. Entstanden ist diese Fanfreundschaft der Legende nach durch ein Foul von Bayers Jürgen Gelsdorf an Eintracht Frankfurts Cha Bum-kun. Die Emotionen einiger Anhänger der anderen Mainseite kochten daraufhin hoch und man wollte zum DFB-Pokalspiel, bei dem Bayer 04 Leverkusen gegen Offenbach antreten sollte, entsprechend Vergeltung üben. Zahlenmäßig hoffnungslos unterlegen erwarteten die Leverkusener die Konfrontation mit den Hessen. Die Offenbacher Fans jedoch blieben nicht neutral, sondern verbündeten sich mit den Leverkusenern. Die Offenbacher öffneten die Tore und gewährten den Gästen aus Leverkusen Schutz in ihrem Block, so dass die Frankfurter unverrichteter Dinge wieder abziehen mussten.

Weitere Fanfreundschaft einiger Gruppen bestehen zu Rot-Weiss Essen, Karlsruher SC sowie SK Vorwärts Steyr (Österreich). Sympathien sind zu den Namensvettern aus Stuttgart bekannt Stuttgarter Kickers.

Rivalitäten[Bearbeiten]

Der größte Rivale ist Eintracht Frankfurt, der zwar meist höherklassig spielte, aber dennoch im direkten Vergleich gegen den OFC eine negative Bilanz aufweist. In 105 bisher ausgetragenen Derbys gewannen die Kickers bisher 43-mal, verloren 40-mal, 22-mal trennte man sich unentschieden. Die Feindschaft zu Eintracht Frankfurt ist auch auf die historische Rivalität der direkt aneinander grenzenden Großstädte Frankfurt und Offenbach zurückzuführen. Im Fußball wurden die Mainderbys ab 1945 mit der Einführung der Oberliga Süd als höchste Spielklasse immer brisanter, da beide Mannschaften nicht nur Lokalrivalen sondern auch meist direkte Konkurrenten um den Einzug in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft waren. Der Höhepunkt dieser Ära war das Aufeinandertreffen beider Vereine im Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft 1958/59 (1959).

Für die 1963 gegründete Bundesliga hatten sich sportlich eigentlich beide Vereine qualifiziert, jedoch wurde nur Eintracht Frankfurt aufgenommen, während die Kickers außen vor blieben. Der damalige Eintracht-Präsident Rudolf Gramlich, der gleichzeitig dem Bundesliga-Ausschuss angehörte, soll maßgeblich daran beteiligt gewesen sein, dass der DFB den Südmeister TSV 1860 München den Kickers vorzog, obwohl der OFC im Bewertungszeitraum klar vor den Münchnern stand. Neben Eintracht Frankfurt sollte offenbar kein weiterer Club aus dem Rhein-Main-Gebiet in die Bundesliga aufgenommen werden. Rudolf Gramlich wurde in diesem Zusammenhang mit dem Satz „Es kann in einer Straße nur einen Bäcker geben“ zitiert. Hierzu gibt es ebenso eine journalistische Ausarbeitung des Sporthistorikers Rudolf Oswald „Bundesliga-Skandal - was Offenbacher wissen und Frankfurter nicht wahr haben wollen“.[12]

In der Vergangenheit haben sich zudem große Rivalitäten zum SV Darmstadt 98 und zum SV Waldhof Mannheim entwickelt. Am Vatertag, dem 13. Mai.1999 fand "Die Schlacht vom Bieberer Berg" statt. Hier trafen die Fans des SV Waldhof Mannheim und Kickers Offenbach aufeinander, jedoch waren Hooligans aus ganz Deutschland zu diesem Anlass angereist. Es waren die schwersten bis dato dokumentierten Fußballkrawalle in Deutschland. Etliche Polizeibeamte sowie Angehörige beider Fanlager wurden zum Teil schwer verletzt.[13] Seither wurde am Vatertag kein Fußballspiel der oberen Ligen mehr ausgetragen. Wesentliche Kritik wurde hierbei gegenüber der staatlichen Exekutive laut, die trotz vermehrter Hinweise keine weitere Maßnahmen ergriff um diese Krawalle im Vorfeld zu entschärfen.

Weitere lokale Rivalen sind der 1. FC Kaiserslautern, SV Wehen Wiesbaden, FSV Frankfurt, der 1. FSV Mainz 05 und Viktoria Aschaffenburg.

Herausragende Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Waldemar Klein[Bearbeiten]

Waldemar Klein war Präsident und später Ehrenpräsident der Offenbacher Kickers. Er gilt in der Fanszene von Kickers Offenbach als väterliche und moralische Galionsfigur, der auch die jüngere Generation für sich und den Verein begeistern konnte. Der gelernte Steindrucker und spätere Unternehmer war seit 1954 Mitglied. Über Positionen im Verwaltungsrat und als Vizepräsident wurde er am 23. November 1967 zum Präsidenten gewählt und blieb dies bis 1980, danach erneut von 1984 bis Januar 1987. Beim Lizenzentzug 1989 sorgte er mit einer persönlichen Bürgschaft mit dafür, dass der OFC weiter bestand. Nach einer Heimniederlage gegen die SpvG Unterhaching, am 21. April 1995, dem "schwarzen Freitag" zog ein wütender Fanmob in Richtung Geschäftsstelle, als sich Waldemar Klein auf eine Mülltonne stellte und das Lied Der OFC wird niemals untergehen anstimmte. Daraufhin stimmten die Massen mit ein und die Lage beruhigte sich.

Waldemar Klein war unter anderem mit Hermann Nuber an der Entdeckung vieler späterer Ausnahmetalente beteiligt, darunter Rudi Völler, Dieter Müller, Uwe Bein und Rudi Bommer. Die Stehgegengerade trägt den Namen Waldemar Klein-Tribüne. Der Platz vor dem neuerbauten Stadion wurde Waldemar-Klein-Platz getauft.

Hermann Nuber[Bearbeiten]

Hermann Nuber – aufgrund seiner Vereinstreue auch als Der eiserne Hermann bekannt – war von 1953 bis 1971 Abwehrspieler bei Kickers Offenbach. Nach seiner aktiven Karriere war er Trainer im Verein. In seiner Zeit als Amateur- und Jugendtrainer entdeckte er unter anderem Talente wie Rudi Völler, Uwe Bein, Oliver Reck und Jimmy Hartwig. Eine Bronzebüste ist ihm zu Ehren am Sparda-Bank-Hessen-Stadion aufgestellt. Hermann Nuber gilt als Sinnbild eines Kickersspieler mit Herz und Treue.

Besonderheiten[Bearbeiten]

1954 stand im Länderspiel gegen England (1:3) mit Gerd Kaufhold erstmals ein Offenbacher Spieler im Nationaltrikot auf dem Platz.

Die Stehplatztribüne ist nach dem Ehrenpräsidenten des Vereines benannt, Waldemar Klein. Es ist die längste Stehgegengerade Deutschlands mit 8.500 Stehplätzen.

Der größte Erfolg des OFC ist der DFB-Pokalsieg 1970: Als Noch-Regionalligist (der erneute Aufstieg in die Bundesliga stand bereits fest) besiegten die Kickers im Niedersachsenstadion den haushohen Favoriten 1. FC Köln im Endspiel in Hannover mit 2:1. Im anschließenden europäischen Pokalsiegerwettbewerb schied der Verein bereits in der ersten Runde knapp gegen den FC Brügge aus. 1990 sorgte der OFC erneut für Furore im Pokal: Erstmals gelang einem Amateurverein der Einzug ins Pokal-Halbfinale.

Seit dem 7. März 2007 haben die Offenbacher Kickers ein von Fans für Fans betriebenes Museum - das Kickers Fan Museum. Das Museum wurde nach einem Umzug in der Aschaffenburger Straße in Offenbach-Bieber am 12. Juni 2011 an neuer Stelle wieder eröffnet. Das Kickers Fan Museum finanziert sich durch insgesamt 500 Paten. Es werden Fanartikel ausgestellt, welche von den Betreibern über die letzten 25 Jahre gesammelt wurden.

Eine weitere Besonderheit ist die sogenannte „Kickers Viertelstunde“, die durch eine auf der alten Henninger-Tribüne aufgehängte Glocke in der 75. Minute eingeläutet wurde. Im neuen Stadion findet sich die Glocke nun auf der Waldemar-Klein-Tribüne.

Die Offenbacher Kickers haben zudem ein Fanradio. Heim- und Auswärtsspiele werden im Internet live übertragen. Es war das erste von Fans betriebene Radio in Deutschland und man half im Zuge dessen das Konzept auf andere Vereine zu übertragen.

Offenbach beschreibt sich selbst als eine der letzten, nicht von einer Ultra-Bewegung bestimmten Fanszene. In Offenbach ist die Mehrheit der Besucher eher für den Erhalt der traditionellen Supports (Oldschool) mit unbändigen aufeinanderfolgenden Schlachtrufen "OFC! OFC!" und Liedgut, welches über Jahrzehnte hinweg gesungen wird. Seit einigen Jahren ist jedoch auch eine Ultranahe Fangruppierung akzeptiert und etabliert, die durch stilistische Elemente der Ultra-Bewegung versucht den Support auch optisch darzustellen (z. B. Doppelhalter, Choreographien). Als Basis dessen dienen jedoch immer "Oldschool Elemente", die man in Offenbach pflegt und denen sich die Ultranahe Fangruppierung unterordnet.

Choreographie zum DFB-Pokalspiel gegen VfL Wolfsburg am 26. Februar 2013

Die größten sportlichen Erfolge[Bearbeiten]

Darüber hinaus war der OFC in sieben Spielzeiten fünfmal Tabellenführer der Bundesliga.

Aktueller Kader Regionalliga-Südwest 2014/2015[Bearbeiten]

Mannschaft Saison 2014/15[Bearbeiten]

Stand: 4. August 2014

Nr. Spieler Nation Geboren am Beim OFC seit
Tor
1 Lucas Menz KanadaKanada DeutschlandDeutschland 29. Okt. 1990 2014
16 Daniel Endres DeutschlandDeutschland 16. Mai  1985 2011
Abwehr
4 Klaus Gjasula DeutschlandDeutschland 14. Dez. 1989 2013
5 Giuliano Modica ItalienItalien ArgentinienArgentinien 12. Mär. 1991 2013
15 Alexandros Theodosiadis DeutschlandDeutschland GriechenlandGriechenland 19. Dez. 1988 2013
17 Stefano Maier DeutschlandDeutschland 04. Dez. 1992 2005
18 Philipp Fleischer DeutschlandDeutschland 24. Mai  1994 2011
21 Marcel Wilke DeutschlandDeutschland 26. Juni 1989 2013
23 Dennis Schulte DeutschlandDeutschland 05. Juli 1990 2013
Mittelfeld
6 Matthias Schwarz DeutschlandDeutschland 28. Dez. 1987 2011
7 Kevin Wittke DeutschlandDeutschland 17. Aug. 1984 2013
13 Jan Biggel DeutschlandDeutschland 13. Aug. 1990 2013
19 Cem Kara TurkeiTürkei 31. Dez. 1994 2013
26 Gabriel Gallus DeutschlandDeutschland 06. Feb. 1989 2014
27 Sascha Korb DeutschlandDeutschland 18. Juni 1993 2012
29 Baris Yakut TurkeiTürkei DeutschlandDeutschland 12. Aug. 1994 2013
30 Denis Mangafic DeutschlandDeutschland 12. Dez. 1989 2013
33 Modjieb Jamali AfghanistanAfghanistan DeutschlandDeutschland 30. Apr. 1991 2013
Angriff
9 Benjamin Pintol Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina DeutschlandDeutschland 19. Mai  1990 2013
11 Fabian Bäcker DeutschlandDeutschland 28. Mai  1990 2012
14 Christian Cappek DeutschlandDeutschland 25. Juli 1990 2013
20 Marcel Mosch DeutschlandDeutschland 20. Mai  1993 2001
22 Steven von der Burg DeutschlandDeutschland 29. Juli 1994 2013
26 Mohammed Tahiri SpanienSpanien 22. Mai  1988
31 Markus Müller DeutschlandDeutschland 26. Okt. 1990 2014

Trainerstab[Bearbeiten]

Name Nation Funktion
Rico Schmitt DeutschlandDeutschland Chef-Trainer
Alexander Conrad DeutschlandDeutschland Co-Trainer
René Keffel DeutschlandDeutschland Torwart-Trainer

Funktionsteam[Bearbeiten]

Name Nation Funktion
Nino Berndroth DeutschlandDeutschland Team-Manager
Dieter Schäfer DeutschlandDeutschland Physiotherapeut
Niklas Mazeczek DeutschlandDeutschland Physiotherapeut
Michael Joneleit DeutschlandDeutschland Mannschaftsarzt
Erik Wege DeutschlandDeutschland Betreuer

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Die Trainer[Bearbeiten]

Name von Saison Datum bis Saison Datum
Rico Schmitt 12/13 13. Februar 2013
Arie van Lent 11/12 1. Juli 2011 12/13 6. Februar 2013
Tobias Dudek 10/11 1. Mai 2011 10/11 30. Juni 2011
Thomas Gerstner 10/11 28. Februar 2011 10/11 30. April 2011
Wolfgang Wolf 09/10 9. Februar 2010 10/11 26. Februar 2011
Steffen Menze 09/10 6. Oktober 2009 09/10 8. Februar 2010
Hans-Jürgen Boysen 08/09 20. Mai 2008 09/10 6. Oktober 2009
Jørn Andersen 07/08 6. November 2007 07/08 20. Mai 2008
Ramon Berndroth 07/08 1. November 2007 07/08 5. November 2007
Wolfgang Frank 05/06 26. Januar 2006 07/08 31. Oktober 2007
Hans-Jürgen Boysen 03/04 22. März 2004 05/06 23. Januar 2006
Lars Schmidt 03/04 28. August 2003 03/04 16. März 2004
Ramon Berndroth 00/01 Dezember 2000 03/04 25. August 2003
Dieter Müller / Oliver Roth 00/01 November 2000 00/01 Dezember 2000
Knut Hahn 00/01 1. November 2000 00/01 November 2000
Wilfried Kohls 00/01 Oktober 2000 00/01 30. Oktober 2000
Knut Hahn 00/01 30. September 2000 00/01 Oktober 2000
Dragoslav Stepanović 00/01 6. August 2000 00/01 29. September 2000
Peter Neururer 99/00 26. Oktober 1999 00/01 6. August 2000
Hans-Jürgen Boysen 97/98 1. Juli 1997 99/00 24. Oktober 1999
Wilfried Kohls / Jörg Hambückers 96/97 April 1997 96/97 30. Juni 1997
Ronald Borchers 95/96 1. Januar 1996 96/97 April 1997
Wolfgang Uschek 95/96 1. Juli 1995 94/95 31. Dezember 1995
Wilfried Kohls 94/95 1. Mai 1995 94/95 30. Juni 1995
Valentin Herr 94/95 4. Oktober 1994 94/95 30. April 1995
Lothar Buchmann 92/93 1. Juli 1992 94/95 3. Oktober 1994
Kurt Geinzer 89/90 April 1990 91/92 30. Juni 1992
Hans-Günter Neues 89/90 Dezember 1989 89/90 April 1990
Nikolaus Semlitsch 88/89 6. März 1989 89/90 Dezember 1989
Dieter Renner 87/88 1. Juli 1987 88/89 6. März 1989
Robert Jung 86/87 Mai 1987 86/87 30. Juni 1987
Franz Brungs 86/87 1. Juli 1986 86/87 Mai 1987
Wilfried Kohls 85/86 1. Juli 1985 85/86 30. Juni 1986
Horst Heese 84/85 10. Dezember 1984 84/85 30. Juni 1985
Fritz Fuchs 84/85 1. Juli 1984 84/85 9. Dezember 1984
Hermann Nuber 83/84 16. März 1984 83/84 30. Juni 1984
Lothar Buchmann 82/83 1. Juni 1982 83/84 15. März 1984
Franz Brungs 80/81 1. Juli 1980 81/82 31. Mai 1982
Horst Heese 78/79 1. Juli 1978 79/80 30. Juni 1980
Udo Klug 76/77 November 1976 77/78 Juni 1978
Zlatko Čajkovski 75/76 1. Januar 1976 76/77 Oktober 1976
Otto Rehhagel 73/74 1. April 1974 75/76 9. Dezember 1975
Gyula Lorant 72/73 1. Juli 1972 73/74 1. April 1974
Kuno Klötzer 70/71 24. Februar 1971 71/72 30. Juni 1972
Rudi Gutendorf 70/71 27. September 1970 70/71 23. Februar 1971
Aki Schmidt 70/71 1. September 1970 70/71 26. September 1970
Kurt Schreiner 70/71 1. August 1970 70/71 31. August 1970
Zlatko Čajkovski 69/70 Januar 1970 70/71 Juli 1970
Kurt Schreiner 69/70 1. Dezember 1969 69/70 31. Dezember 1969
Paul Oßwald 68/69 1. Juli 1968 69/70 30. November 1969
Kurt Schreiner 67/68 1. März 1968 67/68 30. Juni 1968
Kurt Baluses 65/66 1965 67/68 28. Februar 1968
Radoslav Momirski 64/65 __ 64/65 __
Hans Merkle 62/63 __ 63/64 __
Bogdan Cuvay 58/59 __ 61/62 __
Paul Oßwald 46/47 __ 57/58 __
Rudolf Keller 45/46 __ 45/46 __
Rudolf Keller 1928 __ 1928 __
Mac Pherson 1927 __ 1927 __
Rudolf Keller 1926 __ 1926 __
Franz Nagy 1922 __ 1925 __

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kickers Offenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

  • Ohne Autor: Ein Verein wirbt für Offenbach – 75 Jahre O.F.C. Kickers 1901 e.V. 1976.
  • Jörg Heinisch, Matthias Thoma, Steffie Wetzel: Main-Derby in Berlin. Agon-Verlag, 2002, ISBN 3-89784-122-3.
  • Beate Matthesius, Anti-Sozial-Front: Vom Fußballfan zum Hooligan VS Verlag, 1992, ISBN 978-3810010230

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b OFC Kickers 1901 GmbH im Handelsregister eingetragen – Lizenz für die neue Saison erteilt! Offenbacher Kickers 1901 GmbH, 28. April 2010, abgerufen am 24. Januar 2012 (deutsch).
  2. Geschichten eines Kultvereins. Offenbacher Kickers 1901 GmbH, 8. August 2009, abgerufen am 8. August 2009 (deutsch).
  3. Das neue Sparda-Bank Hessen Stadion – Platz für 20.500 Zuschauer. Offenbacher Kickers 1901 GmbH, 12. Januar 2011, abgerufen am 24. Januar 2012 (deutsch).
  4. Kickers Offenbach in: Als Morlock noch den Mondschein traf Essen: Klartext-Verlag, ISBN 3-88474-055-5, 1993
  5. Jochen Koch: OFC-GmbH mit 2,5 Millionen Stammkapital. op-online.de, 24. März 2010, abgerufen am 24. Januar 2012 (deutsch).
  6. Thomas Kalt erstattet Selbstanzeige! vom 15. März 2013
  7. Wegen eines Formfehlers: Keine Lizenz für Offenbach! vom 2. Juni 2013
  8. Kein Einspruch beim Schiedsgericht - Abstieg besiegelt: Kickers Offenbach raus aus 3. Liga, Offenbach Post, 6. Juni 2013
  9. Ruhl: "Ein bitterer Tag für den OFC" vom 3. Juni 2013
  10. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 8. Juni 2013, S. 64: Jörg Daniels: Neuanfang in der Regionalliga Südwest
  11. OFC Geschäftsstelle wird durchsucht! vom 8.August 2013
  12. Bundesliga-Skandal - was Offenbacher wissen und Frankfurter nicht wahr haben wollen
  13. Appell an die Vernunft der Fans. In: Offenbach-Post, 21. August 2013. Abgerufen am 30. Dezember 2013.