Kid Cudi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kid Cudi gibt einen Auftritt in San Francisco, Juli 2009

Kid Cudi (* 30. Januar 1984 in Cleveland als Scott Ramon Seguro Mescudi[1]) ist ein US-amerikanischer Rapper und Schauspieler. In seiner Musik mischt er insbesondere Alternative Rock-, Hip-Hop- und Trip-Hop-Elemente.

Biografie[Bearbeiten]

Cudi wuchs zunächst in Cleveland auf und zog später nach New York. In Zusammenarbeit mit dem New Yorker Label 10. Deep Clothing veröffentlichte er im Juli 2008 sein erstes Mixtape A KiD Named CuDi als kostenlosen Download im Internet.[2] Als Gastmusiker wirkte der Rapper Wale mit. Durch das Werk wurde Kanye West auf Kid Cudi aufmerksam und nahm ihn bei seinem Label GOOD Music unter Vertrag.

Anfang September 2008 trat Cudi an der Seite von Travis Barker und DJ AM bei den MTV Video Music Awards auf. Auf dem im November 2008 erschienenen Album 808s & Heartbreak von Kanye West ist er als Gastrapper auf dem Titel Welcome to Heartbreak zu hören und schrieb an Paranoid und dem Top-Ten-Song Heartless mit.[3]

Seine Debütsingle Day 'N' Nite kam Anfang 2009 in den USA und in Großbritannien in die Top 5 der Charts, in Deutschland stieg der Song bis auf Platz 13. Das Debütalbum Man on the Moon: The End of Day erschien im September des gleichen Jahres. Produziert wurde das Album unter anderem von Plain Pat, Emile, Kanye West und Ratatat. Für das South Central Premium Upgrade des Videospiels Midnight Club: Los Angeles produzierte Kid Cudi gemeinsam mit Emile das Stück Switchin Lanes. Ebenfalls 2009 war er auf David Guettas Single Memories und Jay-Zs Song Already Home zu hören. Sein zweites Album Man on the Moon II: The Legend of Mr. Rager erschien am 9. November 2010.[4]

Kid Cudi während eines Auftritts im September 2009

Von 2009 bis 2011 spielte er außerdem die Rolle des Domingo Dean in der US-amerikanischen TV-Serie How to Make It in America.

Im Jahre 2010 gründete Kid Cudi zusammen mit dem Produzenten Dot Da Genius die Alternative-Band WZRD. Die Inspiration für den Namen der Band ist vom Lied The Wizard von Black Sabbath abzuleiten.

Am 5. Oktober erschien die Vorab-Single Just What I Am (feat. King Chip). Das Lied ist auch auf dem Album Indicud zu finden, welches am 12. April 2013 erschien. Außerdem sind Hits wie Immortal und King WZRD auf dem Album zu finden.

Ende Februar 2014 brachte er sein Album Satellite Flight: The Journey to Mother Moon heraus. Für dieses Album brauchte der Rapper vier Monate.

Cudi spielte zudem noch in verschiedenen Filmen mit. In Goodbye World spielte er die Rolle des Lev Berkowitz. Der Film kam 2013 in die amerikanischen Kinos. Cudi spielt den Charakter Benni im Film Need for Speed. Der Film kam am 20. März 2014 in die deutschen Kinos.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2009 Man on the Moon: The End of Day 90
(1 Wo.)
56
(2 Wo.)
4
(81 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. September 2009
2010 Man on the Moon II: The Legend of Mr. Rager 64
(1 Wo.)
36
(3 Wo.)
3
(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. November 2010
2013 Indicud 99
(1 Wo.)
46
(1 Wo.)
32
(2 Wo.)
2
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. April 2013
2014 Satellite Flight: The Journey to Mother Moon 67
(1 Wo.)
4
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Februar 2014

Mixtapes[Bearbeiten]

  • 2008: A Kid Named Cudi
  • 2009: Dat Kid from Cleveland
  • 2010: Lost in Space
  • 2010: Cudder Is Back
  • 2010: Marijuana

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2008 Day ‘n’ Nite
Man on the Moon: The End of Day
13
(24 Wo.)
19
(31 Wo.)
18
(34 Wo.)
2
(22 Wo.)
3
(27 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Februar 2008
(auch als Crookers Remix)
2009 Make Her Say
Man on the Moon: The End of Day
85
(3 Wo.)
67
(2 Wo.)
43
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. Juni 2009
(mit Kanye West & Common)
2010 Pursuit of Happiness
Man on the Moon: The End of Day
51
(13 Wo.)
46
(6 Wo.)
50
(7 Wo.)
64
(4 Wo.)
59
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Januar 2010
(mit MGMT & Ratatat)
Erstveröffentlichung Remix: 6. August 2012¹
Erase Me
Man on the Moon II: The Legend of Mr. Rager
41
(4 Wo.)
58
(2 Wo.)
22
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. August 2010
(mit Kanye West)
2012 Just What I Am
Indicud
74
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. Oktober 2012
(mit King Chip)

¹ Aufgrund der Veröffentlichung des Steve Aoki-Remixes stieg im Jahr 2012 Pursuit of Happiness weltweit wieder in den Charts ein und erreichte u. a. in den französischen Charts Platz zwei.[6]

Chartplatzierungen als Gastmusiker[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2009 Symphonies
UN
32
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Dezember 2009
(Dan Black feat. Kid Cudi)
2010 Memories
One Love
6
(51 Wo.)
2
(35 Wo.)
7
(41 Wo.)
15
(28 Wo.)
46
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. Februar 2010
(David Guetta feat. Kid Cudi)
That Tree
More Malice
Erstveröffentlichung: 22. Februar 2010
(Snoop Dogg feat. Kid Cudi)
2011 All of the Lights
My Beautiful Dark Twisted Fantasy
68
(1 Wo.)
46
(8 Wo.)
15
(20 Wo.)
18
(25 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Januar 2011
(Kanye West feat. Rihanna & Kid Cudi)
Focused
Ambition
97
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2011
(Wale feat. Kid Cudi)

Weitere Chartplatzierungen[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2010 Marijuana
Man on the Moon II: The Legend of Mr. Rager
54
(1 Wo.)
Mr. Rager
Man on the Moon II: The Legend of Mr. Rager
77
(1 Wo.)
Scott Mescudi vs. the World
Man on the Moon II: The Legend of Mr. Rager
92
(1 Wo.)
(mit Cee-Lo Green)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kid Cudi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Offizielle Website
  2. www.10deep.com , 10.Deep Presents: Kid Cudi – “A KiD Named CuDi Mixtape”
  3. www.urb.com , Kid Cudi Speaks on 808s & Heartbreak
  4. hiphop.de: „Kid Cudi: Neuer Albumtitel, neue Details“, 21. April 2010
  5. a b c d Chartquellen: DE AT CH UK 1 UK 2 US
  6. lescharts.com