Kikis kleiner Lieferservice

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Filmdaten
Deutscher Titel Kikis kleiner Lieferservice
Originaltitel 魔女の宅急便
(Majo no Takkyūbin)
Produktionsland Japan
Originalsprache Japanisch
Erscheinungsjahr 1989
Länge 103 Minuten
Altersfreigabe FSK ohne Altersbeschränkung
Stab
Regie Hayao Miyazaki
Drehbuch Hayao Miyazaki
Produktion Hayao Miyazaki, Toshio Suzuki, Morihisa Takagi, Yasuyoshi Tokuma, Mikihiko Tsuzuki
Musik Joe Hisaishi
Kamera Shigeo Sugimura
Schnitt Takeshi Seyama
Synchronisation

Kikis kleiner Lieferservice (jap. 魔女の宅急便, Majo no Takkyūbin, wörtlich: „Der Lieferdienst der Hexe“; engl. Kiki’s Delivery Service) ist eine Literaturverfilmung des gleichnamigen Kinderbuches der japanischen Autorin Eiko Kadono. Der Anime-Film aus dem Jahre 1989 entstand unter der Regie von Hayao Miyazaki für das bekannte Filmstudio Ghibli. Erzählt werden die Erlebnisse einer jungen Hexe auf dem Weg zur Selbstständigkeit.

Die deutsche Fassung erschien am 14. November 2005 bei Universum Anime auf DVD.[1]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Die junge Hexe Kiki verlässt mit dreizehn Jahren ihre Familie und ihre Freunde, um in einer fremden Stadt ihre Hexenkräfte zu vervollkommnen, so wie es die Tradition von allen jungen Hexen verlangt. Zusammen mit ihrem schwarzen Kater Jiji, der ihr helfend zur Seite steht und in allen Lebenslagen eine ironische Antwort parat hat, gelangt das Mädchen in eine Stadt am Meer. In der ungewohnten und unbekannten Großstadt verfällt das Mädchen zunächst in tiefe Unsicherheit, aber sie findet eine Wohnung und gute Freunde in einer Bäckerei und entwickelt den Wunsch, selbst einen Betrieb zu eröffnen: Einen Lieferservice, den sie mit ihrer Flugfähigkeit betreiben will.

Schnell bekommt Kiki einige Aufträge und freundet sich sowohl mit einer Reihe von Leuten an. Sie sammelt wertvolle Erfahrungen und lernt ihre erste Liebe, Tombo, kennen, der sich für alle Arten von Flugfahrzeugen begeistern lässt, doch durch einen schweren Anfall von Selbstzweifeln verliert Kiki schließlich ihre Zauberkräfte. In dieser schweren persönlichen Krise findet sie aber Verständnis und Unterstützung bei ihren Freunden, und als Tombo schließlich in eine lebensbedrohliche Situation gerät und Kiki ihn vor einem Absturz aus großer Höhe retten kann, wird sie in der ganzen Stadt bekannt und beliebt und gewinnt auch wieder ihr Vertrauen in sich zurück.

[Bearbeiten] Synchronisation

Rolle japanischer Sprecher (Seiyū) deutscher Sprecher
Kiki Minami Takayama Melina Borcherding
Ursula Minami Takayama Maren Rainer
Jiji Rei Sakuma Jochen Bendel
Kokiri (Kikis Mutter) Mieko Nobusawa Petra Einhoff
Okino (Kikis Vater) Kōichi Miura Claus-Peter Damitz
Dōra Shō Saitō Astrid Pollak
Tombo Kappei Yamaguchi
Osono Keiko Toda
Alte Frau Haruko Katō
Bertha Hiroko Seki
Ketto Yuriko Fuchizaki

[Bearbeiten] Soundtrack

Der Soundtrack wurde von Joe Hisaishi komponiert und 1989 von Tokuma Japan Communications auf CD herausgebracht.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Kikis kleiner Lieferservice erhielt 1989 als erster Film den Großen Animations-Preis beim Mainichi Eiga Concours. Hayao Miyazaki wurde bei den Kinema Junpo Awards 1990 als Bester japanischer Regisseur ausgezeichnet, bei den Japanese Academy Awards gewann der Film in der Kategorie Populärster Film.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Kikis kleiner Lieferservice. In: Universum Anime. Universum Film GmbH, abgerufen am 26. Juni 2011.
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