Kilkis (Regionalbezirk)

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Regionalbezirk Kilkis
Περιφερειακή Ενότητα Κιλκίς
(Κιλκίς)
Datei:PE Kilkis in Greece.svg
Basisdaten
Staat: Griechenland
Region: Zentralmakedonien
Fläche: 2.519 km²
Einwohner: 80.419 (2011[1])
Bevölkerungsdichte: 31,9 Ew./km²
ISO 3166-2-Code-Nr.: GR-57
NUTS-3-Code-Nr.: EL523
Gliederung: 2 Gemeinden
Website: www.kilkis.gr

Kilkis (griechisch Kilkís Κιλκίς) ist einer der sieben Regionalbezirke (Ez. griechisch Periferiaki Enotita) der griechischen Region Zentralmakedonien und umfasst die Gemeinden Kilkis und Peonia. Das Gebiet wurde 1934 durch Abspaltung von der Präfektur Thessaloniki als Präfektur gebildet[2]. Mit der Verwaltungsreform von 2010 wurden die Kompetenzen der Präfektur an die Region Zentralmakedonien und die durch Zusammenlegung von zwölf auf zwei reduzierten Gemeinden übertragen; der Regionalbezirk entsendet seither drei Abgeordnete in den zentralmakedonischen Regionalrat, hat darüber hinaus aber keine politische Bedeutung. Einzige größere Stadt des Gebiets mit 24.274 Einwohnern ist die ehemalige Präfekturhauptstadt Kilkis.

Wirtschaft und Morphologie[Bearbeiten]

Die Wirtschaft der Region hängt fast ausschließlich vom Agrarsektor ab. Die wichtigsten Produkte sind Weizen, Tabak und Baumwolle. Allerdings gewinnt auch die Viehzucht für die Region immer mehr an Bedeutung. Aufgrund der Bodenbeschaffenheit weist die Präfektur im Verhältnis zu anderen Gebieten der Region Makedonien sehr wenig Waldgebiet auf. Die Industrie spielt in der Region eine nur sehr untergeordnete Rolle.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Nationalstraße 1 und die Autobahn 1 (E75) sowie die Nationalstraße 65 führen durch den Regionalbezirk. Darüber hinaus besteht eine Verbindung zu dem mazedonischen Dojran.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ) (Excel-Dokument, 2,6 MB)
  2. Griechisches Gesetzblatt vom 8. Oktober 1934 (PDF)