Kim Kulig

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Kim Kulig
Kim Kulig Mai 2012

Kim Kulig (2012)

Informationen über die Spielerin
Voller Name Kim Nadine Kulig
Geburtstag 9. April 1990
Geburtsort HerrenbergDeutschland
Größe 176 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
1998–2001
2001–2003
2003–2006
SV Poltringen
SV Unterjesingen
VfL Sindelfingen
Vereine als Aktive
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2006–2008
2008–2011
2011–
2012
VfL Sindelfingen
Hamburger SV
1. FFC Frankfurt
1. FFC Frankfurt II
0
59 (27)
19 (4)
1 (1)
Nationalmannschaft2

2008–2010
2009–
Deutschland U-19
Deutschland U-20
Deutschland
12 (12)
17 0(5)
33 0(7)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 11. Mai 2013
2 Stand: 5. April 2013

Kim Nadine Kulig (* 9. April 1990 in Herrenberg) ist eine deutsche Fußballspielerin. Sie spielt für den Bundesligisten 1. FFC Frankfurt und die Nationalmannschaft im Mittelfeld.[1]

Karriere[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Kim Kulig begann ihr Fußballleben im Alter von acht Jahren beim SV Poltringen, für den sie in einer Jungenmannschaft spielte. 2001 wechselte sie zum SV Unterjesingen, und 2003 folgte der Wechsel zum VfL Sindelfingen. Seitdem wird sie von einem DFB-Bundestrainer betreut. Mit den B-Juniorinnen wurde sie 2005 und 2006 Meister der Oberliga Baden-Württemberg. Danach wurde sie Stammspielerin in der ersten Mannschaft. In ihrer ersten Zweitligasaison schoss sie 17 Tore und belegte damit Platz vier in der Südgruppe.

Zur Saison 2008/09 wechselte sie zum Hamburger SV und avancierte dort in den folgenden drei Jahren zur Leistungsträgerin. Zur Saison 2011/12 wechselte sie zum 1. FFC Frankfurt, bei dem sie einen Vertrag bis Sommer 2014 unterschrieb.[2] Ihr Comeback nach dem bei der WM 2011 erlittenen Kreuzbandriss gab Kim Kulig am 15. April 2012 im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Arsenal. Nach dem Spiel stellte sich aber heraus, dass der Einsatz noch zu früh war, denn Kulig hatte danach wieder Schmerzen im Knie und musste für den Rest der Saison auf weitere Einsätze der ersten Mannschaft des 1. FFC Frankfurt verzichten.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Mit der U-17-Nationalmannschaft wurde sie 2006 und 2007 Dritte beim Nordic Cup. Sie qualifizierte sich mit der U-19-Nationalmannschaft für die Europameisterschaft in Frankreich und mit der U-20-Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaften 2008 in Chile und 2010 in Deutschland. Bei letzterer löste sie in der 90. Minute des Finales gegen Nigeria mit einem Kopfball an den Pfosten ein Eigentor von Ohale zum 2:0 Finalsieg aus. Im Anschluss wurde sie mit dem Bronzenen Ball für die drittbeste Spielerin des Turniers ausgezeichnet.

Am 25. Februar 2009 bestritt sie ihr erstes A-Länderspiel gegen China, als sie in der 2. Halbzeit eingewechselt wurde. Beim Algarve Cup Anfang März wurde sie gegen Finnland das erste Mal von Beginn an eingesetzt, ebenso beim erneuten Aufeinandertreffen mit den Chinesinnen, hier gelang ihr auch per Distanzschuss das erste Länderspieltor.[3] Im September gewann Kulig mit der Nationalmannschaft die Europameisterschaft. Sie erzielte dabei im Finale gegen England den Treffer zum 3:1 der deutschen Mannschaft.

Bei der WM 2011 in Deutschland gehörte Kulig zum Mannschaftskader. Im Viertelfinalspiel gegen Japan zog sie sich einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu.[4] 14 Monate nach ihrer Verletzung stand sie am 15. September 2012 wieder im Trikot der Nationalmannschaft auf dem Platz, als sie im Spiel gegen Kasachstan in der 66. Minute eingewechselt wurde.

Kim Kulig, August 2011

Am 25. Juni 2013 musste sich Kulig aufgrund anhaltender Beschwerden in ihrem lädierten rechten Knie erneut einer Operation unterziehen. Die neuerliche Verletzung zwingt sie zu einer weiteren Zwangspause von mindestens einem Jahr. [5]

Privates[Bearbeiten]

Kulig wuchs mit drei Schwestern und zwei Brüdern in Poltringen auf. Sie machte im Frühsommer 2010 am Gymnasium Heidberg ihr Abitur. Seit 2012 engagiert sie sich für das Projekt Zervita als Botschafterin.[6] Seit Oktober 2013 studiert sie an der Hochschule Darmstadt Innenarchitektur.[7]

Erfolge[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nationalspielerin Kim Kulig. Frauen-Nationalmannschaft. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 15. September 2010, archiviert vom Original am 27. April 2011, abgerufen am 27. April 2011.
  2. Coup: Frankfurt holt U 20-Weltmeisterin Kulig. FFNews. 25. Januar 2011. Abgerufen am 25. Januar 2011.
  3. Kim KULIG (GER). In: FIFA Frauen-Weltmeisterschaft: Organisation. Weltfußballverband FIFA, archiviert vom Original am 27. April 2011, abgerufen am 27. April 2011.
  4. http://www.sueddeutsche.de/sport/frauen-wm-aus-fuer-deutschland-wie-konnte-das-bloss-passieren-1.1118319
  5. Knieverletzung: Kim Kulig fällt mindestens zwölf Monate aus Framba.de vom 25. Juni 2013
  6. Nationalspielerin Kim Kulig engagiert sich als Zervita-Botschafterin gegen Gebärmutterhalskrebs Gießener Zeitung vom 12. März 2012
  7. Die Leidensgeschichte der Kim Kulig Stuttgarter-Zeitung.de vom 5. Januar 2014

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kim Kulig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien