Kim Kulig
| Kim Kulig | ||
| Informationen über die Spielerin | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Kim Nadine Kulig | |
| Geburtstag | 9. April 1990 | |
| Geburtsort | Herrenberg, Deutschland | |
| Größe | 1,76 m | |
| Position | Mittelfeld | |
| Vereine in der Jugend | ||
| 1998–2001 2001–2003 2003–2006 |
SV Poltringen SV Unterjesingen VfL Sindelfingen |
|
| Vereine als Aktive | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 2006–2008 2008–2011 2011– |
VfL Sindelfingen Hamburger SV 1. FFC Frankfurt |
59 (27) 0 (0) |
| Nationalmannschaft2 | ||
2008–2010 2009– |
Deutschland U-19 Deutschland U-20 Deutschland |
12 (12) 17 (5) 27 (6) |
| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. Stand: 7. Juni 2011 2 Stand: 9. Juli 2011[1] |
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Kim Nadine Kulig (* 9. April 1990 in Herrenberg) ist eine deutsche Fußballspielerin. Sie spielt für den Bundesligisten 1. FFC Frankfurt und die Nationalmannschaft im Mittelfeld.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Karriere
[Bearbeiten] Vereine
Kim Kulig begann ihr Fußballleben im Alter von acht Jahren beim SV Poltringen, wo sie in einer Jungenmannschaft spielte. 2001 wechselte sie zum SV Unterjesingen und 2003 folgte der Wechsel zum VfL Sindelfingen. Seitdem wird sie von einem DFB-Bundestrainer betreut. Mit den B-Juniorinnen wurde sie 2005 und 2006 Meister der Oberliga Baden-Württemberg. Danach wurde sie Stammspielerin in der ersten Mannschaft. In ihrer ersten Zweitligasaison erzielte sie 17 Tore und belegte damit Platz vier in der Südgruppe. Zur Saison 2008/09 wechselte sie zum Hamburger SV. Zur Saison 2011/12 wechselte sie zum 1. FFC Frankfurt, wo sie einen Vertrag bis Sommer 2014 unterschrieb.[2]
[Bearbeiten] Nationalmannschaft
Mit der U-17-Nationalmannschaft wurde sie 2006 und 2007 Dritte beim Nordic Cup. Sie qualifizierte sich mit der U-19-Nationalmannschaft für die Europameisterschaft in Frankreich und mit der U-20-Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaften 2008 in Chile und 2010 in Deutschland. Bei letzterer löste sie in der 90. Minute des Finales gegen Nigeria mit einem Kopfball an den Pfosten ein Eigentor von Ohale zum 2:0 Finalsieg aus. Im Anschluss wurde sie mit dem Bronzenen Ball für die drittbeste Spielerin des Turniers ausgezeichnet.
Am 25. Februar 2009 bestritt sie ihr erstes A-Länderspiel gegen China, als sie in der 2. Halbzeit eingewechselt wurde. Beim Algarve Cup Anfang März wurde sie gegen Finnland das erste Mal von Beginn an eingesetzt, ebenso beim erneuten Aufeinandertreffen mit den Chinesinnen, hier gelang ihr auch per Distanzschuss das erste Länderspieltor.[3] Im September gewann Kulig mit der Nationalmannschaft die Europameisterschaft. Sie erzielte dabei im Finale gegen England den Treffer zum 3:1 der deutschen Mannschaft.
Bei der WM 2011 in Deutschland gehörte Kulig zum Mannschaftskader. Im Viertelfinalspiel gegen Japan zog sie sich einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu.[4]
[Bearbeiten] Privates
Kulig hat im Frühsommer 2010 am Gymnasium Heidberg ihr Abitur abgelegt.
[Bearbeiten] Erfolge
[Bearbeiten] Auszeichnungen
- Bronzener Ball bei der U-20-WM 2010 als drittbeste Spielerin
- Hamburgs Sportlerin des Jahres: 2010
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Nationalspielerin Kim Kulig. Frauen-Nationalmannschaft. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 15. September 2010, archiviert vom Original am 27. April 2011, abgerufen am 27. April 2011.
- ↑ Coup: Frankfurt holt U 20-Weltmeisterin Kulig. FFNews (25. Januar 2011). Abgerufen am 25. Januar 2011.
- ↑ Kim KULIG (GER). In: FIFA Frauen-Weltmeisterschaft: Organisation. Weltfußballverband FIFA, archiviert vom Original am 27. April 2011, abgerufen am 27. April 2011.
- ↑ http://www.sueddeutsche.de/sport/frauen-wm-aus-fuer-deutschland-wie-konnte-das-bloss-passieren-1.1118319
[Bearbeiten] Weblinks
- „Von Sindelfingen in den hohen Norden“ (Interview)
- Aktuelle Bundesligastatistik
- Interview Focus 29/2011, S. 112
Nadine Angerer | Saskia Bartusiak | Melanie Behringer | Fatmire Bajramaj | Silvana Chojnowski | Ana Maria Crnogorcevic | Kerstin Garefrekes | Jasmin Herbert | Svenja Huth | Valeria Kleiner | Anne-Kathrine Kremer | Alexandra Krieger | Kim Kulig | Valeria Kleiner | Saki Kumagai | Jessica Landström | Gina Lewandowski | Dzsenifer Marozsán | Ria Percival | Desirée Schumann | Sandra Smisek | Sara Thunebro | Meike Weber
Trainer: Sven Kahlert
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kulig, Kim |
| ALTERNATIVNAMEN | Kulig, Kim Nadine (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Fußballspielerin |
| GEBURTSDATUM | 9. April 1990 |
| GEBURTSORT | Herrenberg |