Kindberg
| Kindberg | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Steiermark | |
| Politischer Bezirk: | Mürzzuschlag | |
| Kfz-Kennzeichen: | MZ | |
| Fläche: | 41,5 km² | |
| Koordinaten: | 47° 30′ N, 15° 27′ O47.50444444444415.448888888889565Koordinaten: 47° 30′ 16″ N, 15° 26′ 56″ O | |
| Höhe: | 565 m ü. A. | |
| Einwohner: | 5.546 (1. Jän. 2011) | |
| Bevölkerungsdichte: | 133,64 Einw. pro km² | |
| Postleitzahlen: | 8650, 8652 | |
| Vorwahl: | +43 3865 | |
| Gemeindekennziffer: | 6 13 05 | |
| NUTS-Region | AT223 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstraße 44 8650 Kindberg |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Christian Sander (SPÖ) | |
| Gemeinderat: (2010) (25 Mitglieder) |
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| Lage der Stadt Kindberg im Bezirk Mürzzuschlag | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Kindberg ist eine Stadt mit 5546 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011) im österreichischen Bundesland Steiermark.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Kindberg liegt im Mürztal ca. 17 km nordöstlich von Bruck an der Mur und ca. 20 km südwestlich der Bezirkshauptstadt Mürzzuschlag. Im Süden befinden sich die Fischbacher Alpen und im Norden die Mürztaler Alpen, ein bewaldetes Mittelgebirge am Südfuß des nordalpinen Hochgebirges mit den Aflenzer Staritzen und der Veitschalpe.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
- im Norden und Osten: Wartberg im Mürztal
- im Süden und Südwesten: Allerheiligen im Mürztal und Stanz im Mürztal
- im Westen: Mürzhofen, Sankt Lorenzen im Mürztal und Turnau
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Die Stadtgemeinde Kindberg gliedert sich in die Katastralgemeinden
- Herzogberg
- Kindberg
- Kindbergdörfl
- Kindberg/Aumühl
- Kindtal und
- Kindtalgraben
[Bearbeiten] Geschichte
Das Gebiet um Kindberg war unter den Kelten, Römern und Slawen nur dünn besiedelt. Im 8. Jahrhundert ließen sich die ersten bayrischen Siedler im Mürztal nieder. Eine intensivere Besiedlung und Rodung erfolgte im 12. Jahrhundert. Die erste urkundliche Erwähnung von Kindberg um 1172 "Chindeberch"; seit dem 14. Jahrhundert Eisengewerbe, ab dem 18. Jahrhundert Sensenerzeugung. Gotische Pfarrkirche (1773-74), barockisiert; Wandmalereien 1948; von Resten einer mittelalterlichen Wehrmauer umgeben; Kalvarienberg mit Kirche (1674-86); gotisch-barocke Kirche heiliger Georg; Barockschloss Oberkindberg (vor 1680, Umbau 1773-74, seit 1980 Montan- und Heimatmuseum), Stuckdecken; Schloss Hart (1523); Gewerkenschloss Kindtal (18. Jahrhundert).
Durch den Verkehr auf der "Venedigerstraße" über den Semmering nach Wien begünstigt, erfolgte 1281 die Markterhebung durch Rudolf von Habsburg. Seit 1982 besitzt Kindberg das Stadtrecht.
[Bearbeiten] Bevölkerung
[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung

[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
- Roßdorf (bei Darmstadt) in Deutschland
- Vösendorf in Niederösterreich
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappenbild geht auf eine Sage zurück, die besagt, dass ein Kind, das durch ein Hochwasser mitgerissen wurde, völlig unversehrt in Kindberg angespült wurde. Man fand es dort auf einer Wiese sitzend und mit einer Blume spielend vor.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Ende des 19. Jahrhunderts gewann der Fremdenverkehr große Bedeutung für die Region. Kindberg wurde zum bekannten Ort für die Sommerfrische.
Die Eisenindustrie, die lange Zeit das Ortsbild von Kindberg und der Region prägte, entwickelte sich aus einem Hammerwerk in Aumühl, das heute zur VOEST-ALPINE AG gehört. Um die wirtschaftlichen Probleme in der Eisenindustrie Ende des 20. Jahrhunderts zu kompensieren, war man bestrebt vermehrt Betriebe der elektronischen Industrie anzusiedeln.
[Bearbeiten] Verkehr
Kindberg liegt an der Semmering Schnellstraße (S6) und an der Südbahn, welche die Verkehrsanbindung an den Wirtschaftsraum in Niederösterreich bzw. Wien im Nordosten und an Italien und Slowenien im Süden bilden.
[Bearbeiten] Bildung
In der Stadt Kindberg existiert eine Volksschule. Ebenso hat Kindberg zwei Hauptschulen, die Jakob Eduard Schmölzer Hauptschule und die A. Musger Hauptschule, die sich jeweils im gleichen Gebäudekomplex befinden.[1] Das Bundesoberstufenrealgymnasium (kurz BORG) bietet am Ort die Matura an.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Johann Oberhammer (* 10. April 1879, später Oberösterreichischer Politiker und Wiener Bankdirektor)
- Anton Weber (* 5. November 1878, später Wiener Politiker)
- Peter Graf (* 18. Januar 1886, Bürgermeister der Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt von 1952 bis 1957)
[Bearbeiten] Literatur
- Rudolf Schlaipfer: Die Aumühl. Geschichte und Geschichten eines obersteirischen Industriestandortes und seiner Bevölkerung. Eigenverlag, Kindberg 1991.
- Karl Schöberl, Gerhard Schuller: Kindberg 1232-1982. Vom alten Markt zur jungen Stadt. Stadtgemeinde Kindberg, Kindberg 1982, (Teil A: Kindberg in historischer Schau von Karl Schöberl; Teil B: Das Kultur- und Vereinsleben in Kindberg).
- Karl Schöberl: Kindberg. Vom Anbeginn bis 1918. Eigenverlag, Kindberg 2008.
[Bearbeiten] Sonstiges
Kindberg wurde 2003 zur schönsten Blumenstadt Europas gewählt.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweis
Allerheiligen im Mürztal | Altenberg an der Rax | Ganz | Kapellen | Kindberg | Krieglach | Langenwang | Mitterdorf im Mürztal | Mürzhofen | Mürzsteg | Mürzzuschlag | Neuberg an der Mürz | Spital am Semmering | Stanz im Mürztal | Veitsch | Wartberg im Mürztal
