Kindheit und Jugend in den Vereinigten Staaten

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Kinder auf einer Kulturveranstaltung in Detroit

Dieser Artikel über Kindheit und Jugend in den Vereinigten Staaten behandelt die Lebensbedingungen Minderjähriger in den USA in der Gegenwart.

Die Bedingungen, unter denen Kinder und Jugendliche in den Vereinigten Staaten leben, sind durch ein schroffes Wohlstandsgefälle gekennzeichnet. Obwohl die USA das höchste Bruttoinlandsprodukt der Welt aufweisen und die Mehrzahl der Kinder in mehr oder weniger großem Wohlstand aufwächst, ist Kinderarmut hier stärker verbreitet als in den meisten anderen Industrieländern. Im Jahr 2006 lebten 17,4 % aller Minderjährigen in den USA unterhalb der Armutsgrenze. Betroffen waren insbesondere Kinder alleinstehender Mütter sowie afroamerikanische und mexikanischstämmige Kinder und Jugendliche.[1]

Inhaltsverzeichnis

Demografie[Bearbeiten]

2000 (U. S. Census)[Bearbeiten]

Nach der Volkszählung des Jahres 2000 lebten in den Vereinigten Staaten zu diesem Zeitpunkt 72.293.812 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre (25,7 % der Gesamtbevölkerung). Darunter waren 37.059.196 Jungen und 35.234.616 Mädchen, bzw. 19.175.798 Kinder unter 5 Jahren (6,8 % der Gesamtbevölkerung), 20.549.505 Kinder von 5-9 Jahren (7,3 %), 20.528.072 Kinder von 10-14 Jahren (7,3 %) und 12.040.437 Jugendliche von 15–17 Jahren (4,3 %).[2]

Besonders hoch war der Anteil der Kinder und Jugendlichen in der hispanischen und Latino-Bevölkerung (35,0 %), bei den Ureinwohnern Alaskas (34,1 %), den Ureinwohnern Hawaiis und den Pazifischen Insulanern (32,8 %) und den Afroamerikanern (31,6 %). In der weißen und asiatisch-stämmigen Bevölkerung betrug der Anteil der Minderjährigen lediglich jeweils 24,4 %.[3]

2006 (Schätzung)[Bearbeiten]

Im Jahre 2006 lebten in den USA nach der Schätzung des U. S. Census Bureau 73.765.143 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (24,6 % der Gesamtbevölkerung). Davon waren 37.748.955 Jungen und 36.016.188 Mädchen, bzw. 20.385.773 Kinder unter 5 Jahren (6,8 %), 19.748.765 Kinder von 5–9 Jahren (6,6 %), 20.678.265 Kinder von 10–14 Jahren (6,9 %) und 12.952.340 Jugendliche von 15–17 Jahren (4,3 %). 4,1 % aller in den USA lebenden Minderjährigen sind als Migrantenkinder im Ausland geboren und waren daher nicht im Besitz der amerikanischen Staatsbürgerschaft.[4]

Recht[Bearbeiten]

Rechtsstatus unehelich geborener Kinder[Bearbeiten]

Unehelich geborene Kinder sind seit den frühen 1970er Jahren ehelich geborenen Kindern an Rechten weitgehend gleichgestellt. Eine Ausnahme besteht beim Einbürgerungsrecht, wo Kinder amerikanischer Eltern, die außerhalb der USA unehelich geboren werden, Schwierigkeiten haben können, als amerikanische Staatsbürger anerkannt zu werden; dies gilt insbesondere, wenn nur der Vater Amerikaner ist.[5] Der US-Supreme Court hat diese Praxis 2001 höchstinstanzlich bestätigt.[6]

Mündigkeit[Bearbeiten]

siehe auch: Volljährigkeit

Die Altersgrenze für die Volljährigkeit wird in den USA vom Bund, den Bundesstaaten und den Territorien festgelegt. In den meisten Bundesstaaten und Territorien sowie bei Anwendung von Bundesgesetzen liegt sie bei der Vollendung des 18. Lebensjahres. Besondere Regelungen bestehen u. a. in Alabama, Arkansas, Delaware, im District of Columbia, in Mississippi, Nebraska, Nevada, New York, Ohio, Tennessee, Utah, Wisconsin und Wyoming, wo die Altersgrenze teils bei 19, teils bei 21 Jahren liegt und teils erst beim Verlassen der High School erreicht wird.

Das aktive Wahlrecht wird mit der Vollendung des 18. Lebensjahres erreicht. In 19 Bundesstaaten dürfen 17-Jährige jedoch an Vorwahlen teilnehmen, sofern sie am eigentlichen Wahltag 18 Jahre alt sind.[7]

Andere Altersgrenzen[Bearbeiten]

Altersfreigabe von Filmen[Bearbeiten]

siehe auch: Altersfreigabe

Eine Schlüsselrolle im Jugendmedienschutz spielt in den Vereinigten Staaten die Motion Picture Association of America, die Kinofilme und Videos, die die Produzenten ihr freiwillig vorlegen, prüft und mit Altersfreigaben versieht, die für Kinoveranstalter und Einzelhandel verbindlich sind.

Führerschein[Bearbeiten]

siehe auch: Führerschein und Fahrerlaubnis

Das Mindestalter für den Führerscheinerwerb regeln in den USA die einzelnen Bundesstaaten. Dem Erwerb eines vollgültigen Führerscheins (je nach Bundesstaat ab einem Alter von 16–21 Jahren möglich), geht stets der eines Lernführerscheins (learner’s permit, ab 14–16 Jahren) und meist auch der eines „Führerscheins auf Probe“ (restricted licence; ab 14½–17 Jahren) voraus.

Mindestalter für den Kauf und Konsum von Tabakerzeugnissen und von Alkohol[Bearbeiten]

Der Verkauf von Zigaretten und anderen Tabakerzeugnissen an Personen unter 18 Jahren ist überall in den USA illegal. In manchen Bundesstaaten und Countys dürfen Tabakprodukte sogar erst an 19-jährige abgegeben werden.[8]

Der Verkauf und öffentliche Ausschank von Alkohol an Personen unter 21 Jahren ist auf der Grundlage des National Minimum Drinking Age Act von 1984 bundesweit gesetzlich beschränkt. In 14 Bundesstaaten und im Hauptstadtdistrikt ist es Personen unter 21 Jahren auch im privaten Rahmen nicht erlaubt, Alkohol zu konsumieren; Eltern, die dies dulden, machen sich strafbar.[9]

Mindestalter für den Kauf und Besitz von Schusswaffen[Bearbeiten]

siehe auch: Waffenrecht (Vereinigte Staaten)

Das Mindestalter, von dem ab Personen legal Schusswaffen und zugehörige Munition erwerben und besitzen können, ist per Bundesgesetz und durch Gesetze der Bundesstaaten geregelt. In den meisten Bundesstaaten dürfen Gewehre ab 18 Jahren und Kurzwaffen ab 21 Jahren erworben werden. In einigen Staaten (z. B. Texas, Florida) ist der Erwerb von Kurzwaffen jedoch schon im Alter von 18 Jahren legal. In Vermont dürfen bereits 16-Jährige nicht nur Gewehre, sondern auch Kurzwaffen kaufen. Während Minderjährige in den meisten Bundesstaaten keine Kurzwaffen besitzen dürfen, sieht das Bundesgesetz für den Besitz von Gewehren keine Beschränkungen vor. Ausnahmen bestehen u. a. in Florida, Pennsylvania, Michigan und New Jersey, wo erst 18-Jährige ein Gewehr besitzen dürfen.[10]

Sexualkontakte mit Minderjährigen[Bearbeiten]

siehe auch: Schutzalter

Statutory rape, d. h. sexuelle Handlungen mit Personen im Schutzalter, wird in den USA als schwerwiegende strafbare Handlung verfolgt. Die im deutschen Recht vorgesehene Unterscheidung zwischen sexuellem Missbrauch von Kindern und sexuellem Missbrauch von Jugendlichen gibt es im amerikanischen Recht nicht. Anders als das deutsche Gesetz zum sexuellen Missbrauch von Jugendlichen stellen die amerikanischen Gesetze zum statutory rape sexuelle Handlungen nicht nur unter bestimmten Voraussetzungen (z. B. bei „fehlender Fähigkeit des Opfers zur sexuellen Selbstbestimmung“) unter Strafe, sondern grundsätzlich. Die Festlegung des Schutzalters ist in den USA Sache der Bundesstaaten, sodass es keine bundeseinheitliche Regelung gibt. In den meisten Bundesstaaten wird das age of consent mit 16 Jahren erreicht, in anderen jedoch erst mit 17 oder 18 Jahren und vereinzelt bereits mit 14 oder 15 Jahren. Sonderregelungen für gleichgeschlechtliche Handlungen existieren heute nicht mehr.[11]

Mindestalter für den Eintritt in die Streitkräfte der Vereinigten Staaten[Bearbeiten]

Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten sind eine Berufsarmee; eine Wehrpflicht gibt es seit 1973 nicht mehr. Das Mindestalter für den Eintritt in die Streitkräfte wird durch § 505 des General Military Law geregelt. Es liegt bei 18 Jahren; 17-jährige dürfen in die Streitkräfte eintreten, wenn ihre Eltern zustimmen.[12]

Körperstrafen und Kindesmisshandlung[Bearbeiten]

Körperstrafen[Bearbeiten]

Rot: Paddling an Schulen zulässig

→ Siehe auch: Paddle (Spanking)

Der einzige Bundesstaat, in dem Eltern und Pflegeeltern sich strafbar machen, wenn sie ihre Kinder körperlich bestrafen, ist Minnesota. In allen übrigen Staaten machen sie sich erst strafbar, wenn sie die Gesetze des jeweiligen Bundesstaates zur Kindesmisshandlung übertreten. In 23 Bundesstaaten machen auch Lehrer öffentlicher und privater Schulen sich nicht strafbar, wenn sie Schüler körperlich bestrafen. Nicht ungewöhnlich sind körperliche Strafen gegen Schüler insbesondere in Texas, Florida, Mississippi, Indiana, Arkansas, Louisiana und South Carolina.[13]

Kindesmisshandlung[Bearbeiten]

Nach Schätzungen des US-Department of Health & Human Services waren im Jahr 2005 899.000 Kinder Opfer von Kindesmisshandlung; das waren 1,2 % aller Minderjährigen; 62,8 % der Betroffenen wurden vernachlässigt, 16,6 % erlitten körperliche Gewaltakte, 9,3 % wurden sexuell missbraucht und 7,1 % wurden emotional oder psychisch misshandelt. Circa 1.460 Kinder starben im Jahre 2005 an den Folgen von Misshandlung.[14]

Eine Studie National Survey of Children’s Exposure to Violence (NatSCEV) von 2011 zu Gewalt- und Missbrauchserfahrungen wurde unter 4503 Kindern und Jugendlichen von 0 bis 17 Jahren durchgeführt und beruhte weitgehend auf telefonischen Umfragen sowie stichprobenhaft auf Fragebögen und Interviews, wobei für 0- bis 9-Jährige jeweils eine erwachsene Bezugsperson befragt wurde. Diese Studie kam zu anderen Ergebnissen: sie zeigte für 41,2 %, also für etwas mehr als zwei Fünftel der in die Befragung einbezogenen Minderjährigen, körperliche Gewalt im letzten Jahr auf, und zwar für 37,1 % der weiblichen und 45,2 % der männlichen Minderjährigen, mit der höchsten Rate für 6- bis 9-Jährige (49,2 % aller 6- bis 9-Jährigen). Eine Verletzung erlitten dabei insgesamt 10,1 %, also etwas mehr als ein Zehntel der Minderjährigen (10,1 % der männlichen Minderjährigen, 7,1 % der weiblichen minderjährigen), wobei die Rate für 14- bis 17-Jährige mit 16,6 % am höchsten lag. Sexuelle Gewalt- oder Missbrauchserfahrungen im letzten Jahr wurden für 7,5 % der weiblichen und 3,8 % der männlichen Minderjährigen berichtet, mit der höchsten Rate für 14- bis 17-Jährige (22,8 % der weiblichen und 10,3 % der männlichen 14- bis 17-Jährigen). Im Vergleich mit der NatSCEV-Studie von 2008 ergab sich im Zeitraum von 2008–2011 ein geringfügiger Rückgang der meisten Formen von Gewalt und Missbrauch an Kindern und Jugendlichen. Die Autoren der Studie hoben hervor, dass in den USA hierzu bisher keine regelmäßigen, zuverlässigen Erhebungen durchgeführt werden.[15]

Strafmündigkeit[Bearbeiten]

siehe auch: Strafmündigkeit

Der Beginn der Strafmündigkeit wird in den USA von den Bundesstaaten festgelegt und liegt – je nach Staat – zwischen dem vollendeten 6. und dem vollendeten 12. Lebensjahr.[16]

Um junge Straftäter den Institutionen des Jugendstrafrechts zuführen zu können – deren Auftrag eher in der Rehabilitation als in der Bestrafung durch Freiheitsentzug besteht –, wird im amerikanischen Recht seit dem späten 19. Jahrhundert neben dem Begriff minor auch der Begriff juvenile („Jugendlicher“) verwendet. In den meisten Bundesstaaten bezeichnet dieser Begriff eine Person, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. In manchen Staaten (Connecticut, New York, North Carolina) gelten nur Personen unter 17 Jahren als juvenile, in wieder anderen sogar nur Personen unter 16 Jahren (Georgia, Illinois, Louisiana, Massachusetts, Michigan, Missouri, South Carolina, Texas).[17]

In einigen Bundesstaaten (z. B. Indiana, Massachusetts) bestehen spezielle Jugendgerichte; in anderen werden Jugendgerichtsfälle neben gewöhnlichen Strafverfahren behandelt. Ihre Strafe verbüßen jugendliche Täter mit gemeinnützigen Arbeiten (community service) oder in speziellen Jugendstrafanstalten (youth detention centers), seltener in Bootcamps.[18]

Jugendkriminalität[Bearbeiten]

An amerikanischen Jugendgerichten wurden im Jahr 2004 ca. 6,66 Mio. Jugendliche vor Gericht gestellt. Am häufigsten mussten diese Gerichte sich mit Fällen von Misshandlung (simple assault 284.300 Fälle), Diebstahl (278.300), Strafvereitelung (216.500), Verstößen gegen die Drogengesetze (193.700), Belästigung der Allgemeinheit (disorderly conduct, 121.600), Vandalismus (96.300), Einbruch (95.500), Hausfriedensbruch (50.700), bewaffnetem Angriff (aggravated assault; 44.600), Waffenmissbrauch (41.000), Fahrzeugdiebstahl (33.900), Verstößen gegen die Alkoholgesetze (29.000) und Raub (21.100) auseinandersetzen. Fälle von Tötungsdelikten (1.700), Vergewaltigung (4.200), sexueller Nötigung (15.800) und nicht-gewaltsamen Verstößen gegen die Sexualstrafgesetze (inkl. statutory rape; 13.900) wurden weitaus seltener verhandelt.[19]

Minderjährige in Haft[Bearbeiten]

siehe auch: Gefängnissystem der Vereinigten Staaten

Zum Zeitpunkt der Volkszählung des Jahres 2000 waren in den USA 133.610 Personen unter 18 Jahren in Haftanstalten und Jugendhaftanstalten untergebracht, darunter überproportional viele Afroamerikaner. 26.650 der Inhaftierten unter 18 Jahren waren Mädchen. 76.890 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren hielten sich in Jugendstrafanstalten und 21.130 in regulären Strafanstalten auf. 35.590 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren lebten in Jugendstrafanstalten. Eine weitere Zahl liegt für das Jahr 2003 vor, in dem 96.655 Personen unter 18 Jahren in Jugendstrafanstalten untergebracht waren. In 117 Jugendstrafanstalten waren Kinder unter 11 Jahren untergebracht. Im Jahr 2005 wurden in den USA 1.403.555 Personen unter 18 Jahren verhaftet.[20]

Eine 2004 vom House Committee on Government Reform in Auftrag gegebene Studie ergab, dass in den amerikanischen Jugendstrafanstalten im Jahre 2003 ca. 15.000 geisteskranke Kinder und Jugendliche nur deshalb untergebracht waren, weil sie keinen Zugang zu adäquater Behandlung hatten. In 33 Bundesstaaten war es möglich, geisteskranke Kinder und Jugendliche auch dann in Haft unterzubringen, wenn diese nicht gegen das Strafrecht verstoßen hatten.[21]

Mit seiner Entscheidung im Verfahren Roper v. Simmons hat der U. S. Supreme Court 2005 festgestellt, dass es verfassungswidrig sei, einen Straftäter, der bei Ausübung der Tat jünger als 18 Jahre war, hinzurichten. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte noch in 19 Bundesstaaten Todesurteile gegen Personen vollstreckt werden, die die Tat im Alter von unter 18 Jahren begangen hatten.[22]

Soziale Situation[Bearbeiten]

Familienformen[Bearbeiten]

Lebensbedingungen amerikanischer Kinder, Familienformen 2004

Nach einer Studie des United States Census Bureau lebten in amerikanischen Haushalten im Jahre 2004 73,2 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. 44,5 Mio. (60,8 %) dieser Kinder lebten mit beiden biologischen Eltern zusammen, 0,7 Mio. (0,9 %) mit Adoptivelternpaaren und 5,3 Mio. (7,2 %) in Stieffamilien.[23]

26,4 % (19,3 Mio.) lebten nur mit einem Elternteil zusammen: 22,6 % (16,6 Mio.) mit der biologischen Mutter, 3,1 % (2,3 Mio.) mit dem biologischen Vater und 0,5 % (0,4 Mio.) mit einem Stief- oder Adoptivelternteil. 1,6 Mio. Kinder (2,2 %) lebten ohne Eltern bei den Großeltern und 0,6 Mio. (0,9 %) bei anderen Verwandten.

Zusammenleben mit einem Elternpaar[Bearbeiten]

Die Studie von 2004 zeigte, dass das Leben in einer Kernfamilie für weiße Kinder eher eine Selbstverständlichkeit war als z. B. für afroamerikanische Kinder. 66,7 % aller weißen Kinder lebten mit beiden biologischen Eltern zusammen, aber nur 31,2 % aller schwarzen Kinder. Auffällig hoch war der Anteil der Kinder, die mit beiden biologischen Eltern zusammen lebten, auch bei den asiatisch-stämmigen Kindern (81,8 %).[23]

Von allen Familienformen bot das Zusammenleben mit zwei verheirateten Elternteilen die größte wirtschaftliche Sicherheit. Nur 10% aller Kinder, die mit zwei verheirateten Eltern zusammenlebten, lebten unterhalb der Armutsgrenze. Bei Kindern unverheiratet zusammenlebender Eltern betrug dieser Anteil bereits 31,4 %.[23]

Im Jahr 2006 lebten 41,3 Mio. Kinder unter 15 Jahren mit zwei miteinander verheirateten Elternteilen zusammen. 27,6 % dieser Kinder wurden von einer nicht erwerbstätigen Mutter (stay-at-home mother) betreut, 0,7 % von einem nicht erwerbstätigen Vater (stay-at-home father).[24]

Alleinerziehende Eltern[Bearbeiten]

Für afroamerikanische Kinder bildete das Zusammenleben mit der Mutter (bei abwesendem Vater) die häufigste Familienform. 48,8 % aller schwarzen Kinder (5,5 Mio.) lebten ohne Vater bei ihrer biologischen Mutter, 1,6 % (0,2 Mio.) bei ihrer Stief- oder Adoptivmutter. Der Anteil der Kinder, die ohne Mutter bei ihrem Vater lebten, war bei allen ethnischen Gruppen vergleichbar niedrig (2,0-3,5 %).

36,5 % der Kinder, die nur mit einer unverheirateten Mutter zusammenlebten, lebten unterhalb der Armutsgrenze. Bei den Kindern, die allein mit einem unverheirateten Vater zusammenlebten, betrug dieser Anteil lediglich 16,6 %.[23]

Stieffamilien[Bearbeiten]

7,6 % der Kinder (5,5 Mio.) lebten mit mindestens einem Stiefelternteil zusammen; 5,7 % (4,1 Mio.) mit der biologischen Mutter und einem Stiefvater, 1,5 % (1,1 Mio.) mit dem biologischen Vater und einer Stiefmutter; die übrigen lebten mit dem Stiefelternteil allein. Weiße Kinder (8,5 %) lebten häufiger als asiatisch-stämmige (2,5 %), afroamerikanische (6,1 %) und hispanische Kinder (6,6 %) mit einem Stiefelternteil zusammen.[23]

Adoptivfamilien[Bearbeiten]

siehe auch: Adoption

2,1 % aller Kinder (1,5 Mio.) hatten mindestens einen Adoptivelternteil. Die größte Gruppe dieser Kinder lebte bei einem Adoptivelternpaar (0,7 Mio.; 44,4 % aller Adoptivkinder), die zweitgrößte bei einem biologischen und einem Adoptivelternteil (0,5 Mio.; 30,3 %) und die drittgrößte bei nur einem Adoptivelternteil (0,3 Mio.; 19,8 %), letzteres weitaus häufiger bei einer Adoptivmutter (17,2 %) als bei einem Adoptivvater (2,6 %). Eine kleine Gruppe von Adoptivkindern (5,5 %) lebte in noch anderen Verhältnissen, z. B. mit einem Stief- und einem Adoptivelternteil.[23] In vielen Bundesstaaten sind auch gleichgeschlechtliche Paare berechtigt, Kinder zu adoptieren.[25]

Pflegefamilien[Bearbeiten]

Nach einer Schätzung der US-Familienbehörde AFCARS lebten in den USA Anfang 2000 ca. 520.000 Kinder bei Pflegeeltern (foster parents). 117.000 davon erfüllten die Voraussetzung für eine Adoption. Die Unterbringung von Sozial- und Vollwaisen in Heimen und Waisenhäusern kommt in den USA heute nur noch vereinzelt vor.[26]

Geschwister[Bearbeiten]

Zahl der Geschwister, mit denen Kinder in den USA zusammenleben (Stand: 2004)

79 % aller Kinder lebten mit mindestens einem Geschwister zusammen. 64 % lebten mit einem oder zwei Geschwistern, 10% mit drei Geschwistern und 5 % mit vier oder mehr Geschwistern zusammen. 12 % aller Kinder lebten mit mindestens einem Halbgeschwister zusammen.[23]

Teenage-Mütter[Bearbeiten]

Die Teenager-Geburtenrate erreichte ihren Höhepunkt im Jahre 1991 und ist seither gesunken, ist jedoch nach wie vor höher als in den meisten anderen wohlhabenden Ländern. Im Jahr 2002 brachten in den USA 0,43 Prozent aller Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren ein Kind zur Welt (1991: 0,62 Prozent). 0,22 Prozent hatten einen Schwangerschaftsabbruch (1988: 0,44 Prozent). Bei afroamerikanischen Mädchen waren Schwangerschaftsabbrüche (0,67 Prozent) und Geburten (0,49 Prozent) häufiger als z. B. bei nicht-hispanischen weißen Mädchen (0,42 bzw. 0,39 Prozent).[27]

Teenage-Ehen[Bearbeiten]

In den meisten US-Bundesstaaten wird die Ehemündigkeit mit der Vollendung des 18. Lebensjahres erreicht. Für jüngere Personen gibt es, wenn die Eltern oder ein Richter der Eheschließung zustimmen, viele Ausnahmeregelungen, die es in Einzelfällen möglich machen, dass bereits 13-Jährige heiraten.

Bei der Volkszählung des Jahres 2000 lebten 0,3 % der 15-17-Jährigen (8.292 Jungen/33.433 Mädchen) mit ihrem Ehepartner zusammen. 0,1 % (8.108/7.955) hatten sich von ihrem Ehepartner getrennt, waren aber noch verheiratet; 1,3 % (96.173/69.983) waren von ihrem Ehepartner zwar nicht getrennt, lebten aber auch nicht mit ihm zusammen. 0,1 % (4.675/4.240) waren verwitwet, 0,1 % (5.208/4.570) geschieden.[28]

Ökonomische Situation[Bearbeiten]

Wohnsituation[Bearbeiten]

Im Jahr 2006 lebten 66,5 % aller Familien mit Kindern im Eigenheim; 33,5 % hatten eine Wohnung oder ein Haus gemietet. Familien, in denen die Eltern miteinander verheiratet zusammenlebten, lebten häufiger (78,2 %) im Eigenheim als Familien alleinerziehender Väter (53,8 %) oder alleinerziehender Mütter (38,1 %).[29]

Familieneinkommen[Bearbeiten]

Das mittlere Haushaltseinkommen (Median) betrug bei Familien mit eigenen Kindern im Jahre 2006 56.319 US-Dollar. In Familien, in denen die Eltern miteinander verheiratet zusammenlebten (72.948$) war das Einkommen deutlich höher als bei alleinerziehenden Vätern (35.884$) oder alleinerziehenden Müttern (23.008$).[29]

Nach einer Untersuchung des US-Census lebten im Jahr 2006 17,4 % aller Minderjährigen unterhalb der Armutsgrenze (18–64-Jährige: 10,8 %). Nicht-hispanische weiße (10,0 %) und asiatisch-stämmige Kinder und Jugendliche (12,2 %) waren seltener arm als gleichaltrige Latinos (26,9 %) und Afroamerikaner (30,2 %). 18,8 % aller Minderjährigen lebten in Haushalten, die Leistungen aus dem Food Stamp Program, Sozialleistungen wie Supplemental Security Income oder ähnliches in Anspruch nahmen. Besonders häufig war dies in Haushalten alleinerziehender Mütter der Fall (42,2 %). Nach Auskunft des in Washington, D.C. ansässigen Urban Institute zahlen zwei Drittel der fast 11 Millionen Väter, die von ihren Kinder getrennt leben, keinen Unterhalt.[30]

Eine staatliche Familienförderung durch finanzielle Leistungen wie Kindergeld oder Elterngeld gibt es in den USA nicht. Familien mit Kindern zahlen allerdings weniger Einkommenssteuer als kinderlose Haushalte.

siehe auch: Kinderarmut in den Industrieländern

Kinderarbeit[Bearbeiten]

Eine 12-jährige Arbeiterin in einer Spinnerei in Vermont (fotografiert von Lewis Hine im Jahre 1910)

In den USA besteht bis heute kein generelles Verbot der Kinderarbeit. Ein landesweites Verbot vieler Formen der Kinderarbeit wurde erstmals mit dem 1938 verabschiedeten Fair Labor Standards Act geschaffen. Das Gesetz erlaubt, mit wenigen Ausnahmen, die Aufnahme der Erwerbstätigkeit erst im Alter von 15 Jahren. Über die legalen Ausnahmen hinaus ist auch illegale Kinderarbeit immer noch verbreitet, besonders in der Landwirtschaft, in Sweatshops, im Einzelhandel und in Produktionsbetrieben. In den 1990er Jahren legte Senator Tom Harkin (D) dem US-Kongress wiederholt den Entwurf zu einem Child Labor Deterrence Act (deutsch: „Gesetz zur Abschreckung der Kinderarbeit“) vor, der jedoch bis heute nicht verabschiedet wurde. Für die generelle Abschaffung der Kinderarbeit setzt sich auch die 1904 gegründete Non-Profit-Organisation National Child Labor Committee ein.[31]

Erwerbsarbeit Jugendlicher[Bearbeiten]

Im Jahr 2006 gingen 45,4 % aller 16–19-Jährigen einer Erwerbsarbeit nach. Der Anteil der Arbeitslosen lag in dieser Altersgruppe deutlich höher als in der Gesamtbevölkerung (21,7 %; Gesamtbevölkerung: 6,4 %).[32]

Bildung und außerfamiliäre Erziehung[Bearbeiten]

Schulbildung[Bearbeiten]

siehe auch: Schulsystem der Vereinigten Staaten

Die Ausgestaltung des Schulsystems ist in den USA eine Sache der Bundesstaaten und der Schulbezirke (School districts), sodass sich die Regelungen regional stark unterscheiden können. Die Schulpflicht beginnt je nach Bundesstaat mit der Vollendung des 5., 6., 7. oder 8. Lebensjahres und endet mit der Vollendung des 16., 17. oder 18. Lebensjahres. Eine Besonderheit des amerikanischen Schulsystems ist der Kindergarten, eine der 1. Klasse vorgeschaltete Klassenstufe, deren Besuch in den meisten Staaten freiwillig ist, in der 5-Jährige jedoch bereits nach einem normalen Grundschulcurriculum unterrichtet werden. Nach einer Schätzung des U. S. Department of Education waren an den öffentlichen Schulen im Jahr 2007 48,7 Mio. Schüler und an den Privatschulen 6,4 Mio. Schüler eingeschrieben. Der Besuch öffentlicher Schulen (einschließlich Kindergartenstufe) ist kostenlos; an den Privatschulen, die mehrheitlich konfessionell gebunden sind, werden Gebühren (tuition) in Höhe von durchschnittlich 4.689 Dollar pro Schuljahr erhoben. Schüler unterschiedlicher Altersgruppen besuchen in den meisten Schulbezirken spezielle Schulstufen (Elementary School, Middle School oder Junior High School, High School), begabte Kinder werden jedoch grundsätzlich an denselben Schulen unterrichtet wie weniger begabte. Für hochbegabte Kinder stehen innerhalb der allgemeinen Schulen meist besondere Förderprogramme (educational enrichment, von der Middle School an: honors programs) zur Verfügung. Auf der Grundlage des Individuals with Disabilities Education Act (IDEA) werden an den allgemeinen Schulen seit 1975 auch behinderte und lernschwache Kinder integriert.[33]

Charakteristisch für die amerikanische Gesellschaft – besonders für die Mittelschicht – ist eine hohe räumliche Mobilität und eine ebenso hohe Selektivität des Wohnsitzes. Maßgeblich für die Wohnsitzwahl ist in vielen Mittelschichtfamilien die Zugehörigkeit des Stadtteils zu einem bestimmten Schulbezirk. Da über die Höhe der Schulsteuern, die in vielen Schulbezirken über die Grundsteuer erhoben wird, lokal per Wählervotum entschieden wird, kann sich die finanzielle Ausstattung und damit letztlich auch die Qualität der öffentlichen Schulen von Schuldistrikt zu Schuldistrikt drastisch unterscheiden.

Die Schulausbildung endet mit dem Erwerb des High School-Diploms, das mit dem Abschluss der 12. Klasse erworben wird und die Absolventen zum Besuch einer weiterführenden Schule, z. B. eines Colleges, berechtigt. In den meisten Bundesstaaten sind Schüler der oberen Klassen der High Schools nicht mehr schulpflichtig und können die Schulausbildung abbrechen, bevor sie das Diplom erlangen. Im Jahr 2005 betrug der Anteil der Schulabbrecher (dropouts) 9,4 %. Junge Latinos (22,5 %) und Afroamerikaner (10,8 %) brachen die Schule weitaus häufiger ab als nicht-hispanische Weiße (6,0 %) und Asiaten (2,8 %).[34] Der Besuch einer Schule kann in den USA durch Hausunterricht (homeschooling) ersetzt werden; im Jahr 2003 haben ca. 1,1 Mio. Schüler (etwa 2,2 % aller schulpflichtigen Kinder) von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.[35]

Militärschulen[Bearbeiten]

Eine Besonderheit des amerikanischen Schulwesens sind Military Boarding Schools, private Internate mit militärischem Charakter (eine Art Kadettenschulen), in denen traditionell vor allem verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche untergebracht werden; formal sollen diese Schulen freilich das Studium an einer Militärakademie bzw. den Eintritt in die amerikanischen Streitkräfte vorbereiten. Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche von 12-15 Jahren an, manche Einrichtungen betreuen jedoch bereits 7-Jährige. Etwa die Hälfte der Schulen nimmt nur Jungen auf, die übrigen sind koedukativ.[36]

Außerfamiliäre Erziehung und Betreuung[Bearbeiten]

In den USA werden Erziehungszeiten, die über den Mutterschutz hinausgehen, weder vom Staat noch vom Arbeitgeber unterstützt. Im Jahr 2003 waren 54 % aller Mütter von Säuglingen berufstätig. Von den Müttern mit Kindern unter 6 Jahren sind 62,8 % arbeiten gegangen, von den Müttern mit Kindern im Schulalter (6–17 Jahre) 77,9 %. Besonders hoch ist der Erwerbstätigenanteil bei geschiedenen (84 %), getrennt lebenden (77,3 %) und unverheirateten Müttern (73 %).[37][38]

Vorschulkinder[Bearbeiten]

Formen der Betreuung für Kinder unter 5 Jahren mit erwerbstätigen Müttern (Stand: 2002)

Familien, in denen beide Elternteile eine Vollzeittätigkeit ausüben, haben in den USA die Wahl zwischen verschiedenen Formen von Kindertagesbetreuung (child day care). Vor allem Gutverdienende nehmen die Leistungen von Day Care Centers in Anspruch; das sind Service-orientierte privatschulähnliche Einrichtungen, in denen Kinder im Alter von 3 Monaten bis 5 Jahren in Kleingruppen ganztags betreut und unterrichtet werden. Eine preiswertere Alternative bieten Family Day Care-Einrichtungen, d. h. Betreuungsprogramme, die in Privathaushalten von Tagesmüttern organisiert werden.

Im Alter von 5 Jahren werden die meisten Kinder in den Kindergarten der Grundschule eingeschult (siehe weiter oben). Da zu diesem Zeitpunkt bereits Buchstaben- und Zahlenkenntnisse vorausgesetzt werden, wird auch bei den Vorschulkindern der akademischen Förderung weitaus größere Beachtung geschenkt als etwa in Deutschland. Im Jahr 2005 haben zwei Drittel der 4-Jährigen und mehr als 40% der 3-Jährigen entweder ein Day Care Center oder eine Vorschule besucht. Vorschulprogramme (preschool, nursery school), die nur eine Teilzeitbetreuung bieten, werden meist von Kirchen und anderen privaten Einrichtungen getragen und sind kostenpflichtig. Eine Ausnahme bildet das staatliche Programm Head Start, das speziell auf Kinder aus sozial schwachen Familien ausgerichtet ist.[39]

2008 waren in den Vereinigten Staaten 1.302.000 Kinderfrauen (Nannys) beschäftigt.[40] Bei 48.750.000 Haushalten mit Kindern unter 12 Jahren[41] war das 1 Kinderfrau in jeden 37. solchen Haushalt.

Schulkinder[Bearbeiten]

siehe auch: Schulhort

Die öffentlichen Schulen betreiben keine eigenen Hortprogramme. Viele Grundschulen stellen ihre Räumlichkeiten aber Non-Profit-Organisationen zur Verfügung, die darin vor Schulbeginn und nach Schulschluss kostenpflichtige Betreuungsprogramme organisieren, die von Familien nach Bedarf gebucht werden können.

Betreuungslücken ergeben sich in vielen Familien auch durch die Schulferien. Kinder aus Familien, in denen beide Eltern berufstätig sind, besuchen in dieser Zeit häufig kostenpflichtige Ferienprogramme (camps), die ebenfalls von vielen Non-Profit-Organisationen veranstaltet werden.

Privatunterricht[Bearbeiten]

Religionsunterricht[Bearbeiten]

Eine Umfrage der City University of New York aus dem Jahr 2001 ergab, dass sich zu diesem Zeitpunkt 52 % der befragten Erwachsenen als protestantisch, 24,5 % als römisch-katholisch und 0,3 % als orthodox bezeichneten. Bei einer Studie aus dem Jahr 2004 gaben 43 % der Befragten an, dass sie mindestens einmal wöchentlich zur Kirche gehen. Da an den öffentlichen Schulen kein Religionsunterricht erteilt wird, besucht die Mehrzahl der christlichen Kinder neben dem Schulunterricht auch irgendeine Form von Sonntagsschule. Kinder gläubiger Juden (1,4 % der erwachsenen Bevölkerung) erhalten ihre religiöse Unterweisung in der Hebräischschule.[42]

Der Begriff der Religionsmündigkeit, wie er in Deutschland im Gesetz über die religiöse Kindererziehung formuliert ist, hat im amerikanischen Recht keine Entsprechung. Eltern bestimmen über die religiöse Erziehung ihrer Kinder bis zu deren Volljährigkeit.[43]

Sport[Bearbeiten]
Eine besonders bei Mädchen beliebte Sportart ist Lacrosse.

Obwohl Sportunterricht auch an den Schulen erteilt wird, treiben ca. 20 Mio. Kinder und Jugendliche in den USA irgendeine Form von außerschulischem Sport. Nicht-hispanische weiße Teenager (43,3 %) nehmen an außerschulischen sportlichen Aktivitäten häufiger teil als ihre afroamerikanischen Altersgenossen (29,5 %). Die bei den 12-17-Jährigen am weitesten verbreiteten Sportarten sind: Fahrradfahren (42,7 %), Schwimmen (42,6 %), Basketball (36,3 %), American Football (22,6 %), Volleyball (19,3 %), Baseball (18,9 %), Softball (16,3 %) und Fußball (16,1 %).[44]

Musik- und Instrumentalunterricht[Bearbeiten]

Singen und Instrumentalunterricht ist an amerikanischen Schulen von der Grundschule an ein traditioneller Bestandteil des Musikunterrichts. Da Einzelunterricht an der Schule nicht möglich ist, wird im Instrumentalunterricht vorzugsweise das Spiel von Blockflöte (bis zur 4. Klasse) und Blasinstrumenten gelehrt, seltener Streichinstrumente wie Violine. Viele Grundschulen und die meisten Middle Schools und High Schools haben einen Chor und ein Orchester. Die Teilnahme ist freiwillig und wird von Mädchen stärker nachgefragt als von Jungen. Bei einer Gallup-Erhebung aus dem Jahr 2003 gaben 37 % der (erwachsenen) Befragten an, sie spielten ein Instrument. 64 % davon hatten den Unterricht im Alter von 5-11 Jahren begonnen. 30% hatten ihren Instrumental-Erstunterricht in der Schule erhalten, 26 % bei einem Privatlehrer; die übrigen waren Autodidakten. Die bei Privatlehrern am häufigsten studierten Anfängerinstrumente sind Klavier, Violine, Gitarre, Saxophon und Klarinette. Viele Teenager nehmen auch Gesangsunterricht.[45]

Gesundheit[Bearbeiten]

Krankenversicherung[Bearbeiten]

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Wikipedia:WikiProjekt Ereignisse/Vergangenheit/2013

Im amerikanischen Gesundheitssystem gibt es weder eine Versicherungspflicht, noch gibt es eine allgemeine gesetzliche Krankenversicherung, sodass das Krankenversicherungswesen überwiegend in der Hand von HMOs und profitorientierten Versicherungsunternehmen liegt. Das staatliche Krankenversicherungsprogramm Medicaid hat Sozialhilfe-ähnlichen Charakter und kann nur von Personen und Familien mit niedrigem Einkommen genutzt werden. Der Anteil der Kinder und Jugendlichen bis 17 Jahre, die Anspruch auf Leistungen von Medicaid hatten, betrug im Jahr 2002 24,5 %. Für Medicaid qualifizieren sich jedoch nur die Ärmsten, und viele Familien, deren Einkommen knapp über der Bemessungsgrenze liegt, haben weder Anspruch auf Leistungen von Medicaid noch können sie für ihre Kinder eine Krankenversicherung bezahlen. Zwar steht für diesen Personenkreis seit 1997 das von Edward Kennedy, Orrin Hatch und Hillary Clinton geförderte State Children’s Health Insurance Program (SCHIP) zur Verfügung. Dennoch waren auch in den Jahren 2004-2006 5,5 Mio. Kinder und Jugendliche (7 % aller Personen bis 18 Jahre) aus Familien mit geringem Einkommen ohne Krankenversicherungsschutz. Besonders hoch war der Anteil der unversicherten Kinder in den Bundesstaaten Texas (14 %), Arizona, New Mexico (je 11,6 %), Mississippi (10,8 %) und Florida (10,7 %).[46]

Im Zeitraum 2001/2002 haben 12 % aller Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre in den vergangenen 12 Monaten weder einen Arzt noch ein Krankenhaus besucht. Bei Latino- (18,7 %) und afroamerikanischen Kindern (13,5 %) kam dies häufiger vor als bei nicht-hispanischen weißen Kindern (9,7 %), bei armen Kinder (17,2 %) häufiger als bei Kindern aus Familien mit ausreichendem Einkommen (9,5 %).[47]

Präsident Barack Obama unterzeichnete am 4. Februar 2009 den Children's Health Insurance Reauthorization Act of 2009 (CHIPRA), auf dessen Grundlage SCHIP 4 Mio zusätzlichen Kindern und Schwangeren zugutekommen soll.[48]

Gesundheitsrisiken und -probleme[Bearbeiten]

Übergewicht[Bearbeiten]

Anteil übergewichtiger Kinder in den USA (Stand:1999-2002)

Eine Untersuchung des National Center for Health Statistics aus den Jahren 1999–2002 ergab, dass in diesem Zeitraum 15,8 % der 6–11-Jährigen und 16,1 % der 12–19-Jährigen übergewichtig waren.[47]

Rauchen[Bearbeiten]

Aufgrund des hohen gesetzlichen Mindestalters für Käufer von Tabakerzeugnissen (siehe: Altersgrenzen) und der sozialen Stigmatisierung ist das Rauchen bei Kindern und Jugendlichen (underage smoking) nur noch relativ wenig verbreitet. Laut internationaler HBSC-Vergleichsstudie der WHO haben die USA die niedrigste Quote rauchender Jugendlicher aller Industriestaaten. Eine nationale Studie der Centers for Disease Control and Prevention zeigte 2011, dass 18,11 % der 14–18jährigen (Klassenstufen 9-12) im Monat vor der Befragung mindestens einmal Tabak konsumiert hatten. 10,8 % der Schüler der höchsten Klassenstufe 12 rauchen an mindestens 20 Tagen im Monat; weiße Schüler ca. 3 mal häufiger als schwarze und Hispanics. Jugendliche aus niedrigen sozialen Schichten rauchen signifikant häufiger als jene aus höheren sozialen Schichten. Nach einer Schätzung der US-Gesundheitsbehörde (U.S. Department of Health and Human Services) leben in den USA gegenwärtig 22 Mio. 3- bis 11-jährige und 18 Mio. 12- bis 19-Jährige als Passivraucher.[49]

Alkoholmissbrauch[Bearbeiten]

siehe auch: Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen

Obwohl der Verkauf und Ausschank von Alkohol an Kinder und Jugendliche gesetzlich streng geregelt ist (siehe: Altersgrenzen), trinken laut einer Studie der Columbia University aus dem Jahre 2003 Kinder und Jugendliche von 12 bis 20 Jahren dennoch 19,7 Prozent allen Alkohols, der in den USA verkauft wird. Eine CDC-Studie aus demselben Jahr, bei der 14–18-jährige Schüler befragt worden waren, zeigte u. a., dass nur jeder zweite in dieser Altersgruppe gar keinen Alkohol trank und dass jeder vierte Binge-Drinking praktizierte.[50]

Personen unter 21 Jahren, die mit einer Blutalkoholkonzentration von mehr als 0,1 Promille am Steuer angetroffen werden, verlieren nach einer bundesweit einheitlichen Regelung automatisch ihren Führerschein. Nach der CDC-Studie waren 12,1 % der befragten Schüler innerhalb des Monats vor der Erhebung mindestens einmal in alkoholisiertem Zustand Auto gefahren, 30,2 % hatten sich in diesem Zeitraum von einem alkoholisierten Fahrer mitnehmen lassen. Autounfälle, bei denen Alkoholmissbrauch im Spiel ist, gehören zu den führenden Todesursachen bei amerikanischen Jugendlichen. Im Jahr 2003 starben bei Verkehrsunfällen 3.571 Fahrer zwischen 16 und 20 Jahren; circa 32 % von ihnen hatten Alkohol getrunken.[51]

Drogenmissbrauch[Bearbeiten]

Der Missbrauch illegaler Drogen ist bei Kindern und Jugendlichen in den USA ähnlich verbreitet wie das Rauchen. Nach einer Statistik des Forum on Child and Family Statistics hatten im Jahr 2006 8,1 % der Schüler der Klassenstufe 8, 16,8 % der Schüler der Klassenstufe 10 und 21,5 % der Klassenstufe 12 innerhalb der letzten 30 Tage vor der Befragung illegale Drogen konsumiert. Die von Teenagern am meisten verwendeten Drogen sind Marihuana, Ecstasy, Heroin (v. a. inhaliert) und Crack-Kokain. Viele Eltern überwachen ihre Kinder mit Hilfe frei verkäuflicher Drogen-Test-Kits.[52]

Chronische Erkrankungen[Bearbeiten]

Zu den häufigsten chronischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in den USA zählen Allergien (34 % aller Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre), Asthma (9 % der unter 18-Jährigen), Migräne (5-10 % der 5-18-Jährigen), Epilepsie (ca. 0,8 % der 5–14-Jährigen), Rheuma (0,4 % der unter 18-Jährigen) und Diabetes (0,22 % der unter 21-Jährigen). 10–20% aller Säuglinge erkranken an Neurodermitis, sind als Erwachsene jedoch mehrheitlich beschwerdefrei.[53]

Nach einer Schätzung der US-Gesundheitsbehörde lebten in den USA im Jahre 2004 3.927 Kinder mit HIV oder Aids, darunter überproportional viele afroamerikanische Kinder.[54]

Chirurgische Eingriffe[Bearbeiten]

Der an Kindern am häufigsten durchgeführte chirurgische Eingriff ist die Zirkumzision, die bei männlichen Neugeborenen routinemäßig am Tag nach der Geburt vorgenommen wird. Über die Verbreitung dieser Praxis werden in den Literatur sehr unterschiedliche Angaben gemacht; sie reichen von 55,9 %[55] bis 79 %[56]. Von Kalifornien ausgehend, wo Aktivisten im Herbst 2010 ein Verbot der Routinebeschneidung gefordert haben, ist seitdem eine landesweite gesellschaftliche Debatte über das Thema entstanden.[57]

Behinderungen und Lernstörungen[Bearbeiten]

Statistiken über Lernstörungen und geistige Störungen bei Schulkindern in den USA sind erleichtert zugänglich, seit durch den Individuals with Disabilities Education Act (IDEA) die Integration behinderter Kinder an den öffentlichen Schulen bundeseinheitlich geregelt wird. Sprunghaft angestiegen ist seitdem insbesondere die Zahl der Kinder, bei denen Autismus diagnostiziert wird.[58]

Die bei Schulkindern am häufigsten diagnostizierten Probleme sind spezifische Lernbehinderungen wie z. B. Legasthenie (Zahl der Kinder, die 2005 mit einem solchen Problem an öffentlichen Schulen integrativ unterrichtet wurden: 2,6 Mio.), Sprechstörungen (1,5 Mio), geistige Behinderungen (0,5 Mio.), emotionale Störungen (0,4 Mio.), Entwicklungsstörungen (0,3 Mio.; vor allem bei Vorschulkindern), Autismus (0,2 Mio.) und Mehrfachbehinderungen (0,1 Mio.). Im Zeitraum 2001/02 wurde bei 7,2 % der 3- bis 17-Jährigen die Aufmerksamkeitsdefizitstörung ADHS diagnostiziert, und zwar bei Jungen weitaus häufiger als bei Mädchen.[59]

Sterblichkeit[Bearbeiten]

Führende Todesursachen bei Kindern in den USA (Stand: 2002)

Nach einer Schätzung des CIA World Factbook lag die Säuglingssterblichkeit, d. h. die Sterblichkeit innerhalb des ersten Lebensjahres, in den USA 2007 bei 0,64 %.[60] Die Kindersterblichkeit, d. h. die Sterblichkeit innerhalb der ersten fünf Lebensjahre, lag 2003 bei 0,8 % (Schätzung).[61]

Die häufigsten Todesursachen bei Säuglingen sind Erbkrankheiten (20,1 %), Frühgeburt (16,5 %), Plötzlicher Kindstod (8,2 %) und Schwangerschaftskomplikationen der Mutter (6,1 %). Bei Kinder über einem Jahr bilden Unfälle die häufigste Todesursache, wobei sich die Art der Unfälle mit dem Alter der Kinder verschiebt. Während Kinder mit zunehmendem Alter seltener ertrinken, verbrennen oder ersticken, bilden Autounfälle eine zunehmend häufige Todesursache (1–4-Jährige: 11 %; 5–9-Jährige: 20,6 %; 10–14-Jährige: 21,2 %; 15–19-Jährige: 40%). Als Fußgänger oder Radfahrer verunglücken Kinder im Autoland USA nur vereinzelt. Bei Teenagern über 15 Jahren spielen auch Vergiftungsunfälle (v. a. durch Alkohol oder Drogen) eine Rolle (3,5 %).

Die nach den Unfällen häufigste Todesursache bilden bösartige Tumoren (bei den 1–19-Jährigen: 8,5 %). An erblichen Krankheiten sterben 4,6 %, an Herzkrankheiten 3,2 %, an chronischen Lungenkrankheiten 1,1 %, an Influenza oder Lungenentzündung 1,1 %. Weitere verbreitete Todesursachen sind Sepsis, Schlaganfälle (Cerebrovascular disease) und gutartige Tumoren.

10,6 % aller Kinder und Jugendlichen, die in den USA vor der Vollendung ihres 19. Lebensjahres sterben, fallen einem Tötungsdelikt zum Opfer. Betroffen sind vor allem Jugendliche ab 15 Jahren (13,7 %), aber auch Kleinkinder (8,7 %). Bei den 10–19-Jährigen bildet Suizid eine weitere häufige Todesursache (9,9 %). Tödliche Unfälle mit Schusswaffen sind in den USA nichts Außergewöhnliches, treten in der Statistik jedoch in den Hintergrund (bei den 5–19-Jährigen: 0,7 %).[62]

Politik[Bearbeiten]

Kinder- und Jugendfürsorge[Bearbeiten]

Die für Kinder und Jugendliche zuständige Behörde ist in den Vereinigten Staaten die Administration for Children and Families (ACF; deutsch: „Behörde für Kinder und Familien“), eine Abteilung innerhalb des US-Gesundheitsministeriums. Zu den Programmen, die diese Behörde betreut, zählen Sozialleistungen, Eintreibung von Unterhaltszahlungen, Adoptions-, Pflegschafts- und Betreuungsprogramme und Maßnahmen gegen Kindesmisshandlung und -missbrauch.[63]

Viele Programme basieren auf der Arbeit von Mentoren, die ehrenamtlich Jugendliche mit problematischem sozialen Hintergrund betreuen. Das Family and Youth Services Bureau (FYSB) der Administration for Children and Families im US-Gesundheitsministerium organisiert und finanziert Mentorenprogramme seit 2003. Darunter befindet sich z. B. ein Programm zur Betreuung von Kindern inhaftierter Eltern.[64]

UN-Kinderrechtskonvention[Bearbeiten]

siehe auch: Kinderrechtskonvention

Neben Somalia und dem Südsudan sind die USA das einzige Mitglied der Vereinten Nationen, das die 1989 verabschiedete UN-Kinderrechtskonvention bisher nicht ratifiziert hat. Durch Außenministerin Madeleine Albright hat das Land die Konvention zwar unterzeichnet, den Ratifizierungsprozess bisher aber nicht abgeschlossen. Präsident Bill Clinton hat die Konvention zwar unterstützt, sie jedoch nicht dem von Oppositionellen dominierten Senat vorgelegt. Die Regierung von George W. Bush und viele politisch konservative Gruppen haben die Konvention anschließend explizit abgelehnt, weil sie nach ihrer Auffassung u. a. mit der Souveränität und dem Föderalismus der USA nicht zu vereinbaren sei. Andere konservative und religiöse Gruppen befürchten, dass der Artikel 29 der Konvention auch die Freiheit des Homeschooling und der Privatschulen einschränken würde. Allerdings weist Absatz 2 des Artikels 29 der Konvention ausdrücklich daraufhin, dass solch eine Auslegung der Artikel 29 (und 28) nicht gestattet ist.[65]

In Konflikt steht die UN-Kinderrechtskonvention auch mit den Gesetzen derjenigen Bundesstaaten, die es erlauben, dass Minderjährige ohne Bewährungsmöglichkeit zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt werden können.[66]

Kinderrechtsorganisationen[Bearbeiten]

Eine Reihe von Organisationen widmen sich dem Kinderrechtsschutz (Child Advocacy). Marion Wright Edelman gründete 1973 den durch Spenden finanzierten Children’s Defense Fund, die unter dem Slogan Leave no child behind (deutsch: „lasst kein Kind (benachteiligt) zurück“) Lobbyarbeit bei der Bundesregierung und in den Staaten leistet. Das 2007 gegründete Netzwerk Child advocacy 360 setzt sich gegen Kindesmissbrauch, -misshandlung und -vernachlässigung ein.[67]

Vornehmlich für die Rechte von Kindern in armen Ländern setzt sich der 1994 gegründete Global Fund for Children ein.

Kinderhilfswerke[Bearbeiten]

Zu den überregionalen Kinderhilfswerken, die innerhalb der USA arbeiten, gehören die Andy Roddick Foundation, The Glass Slipper Project, Varietyl und die Young Entrepreneurs Alliance. Viele Kinderhilfswerke sind in der Dachorganisation Children’s Charities of America zusammengefasst.

Von den amerikanischen Hilfsorganisationen, die Kinder in armen Ländern betreuen, sind besonders viele in Vietnam tätig, darunter die Far East Help Foundation, die Global Village Foundation, die Humanitarian Services for Children of Vietnam, die Saigon Children's Charity, die Viet Blind Children Foundation und der Vietnam Children's Fund. Die Kinderhilfsorganisation Baaldan ist in Indien aktiv. Das Amerasian Network arbeitet sowohl im In- als auch im Ausland.

Verweise[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Allgemein
Erziehung
Ökonomie und Politik

Literatur[Bearbeiten]

Nachschlagewerke:

  • Rickie Sanders, Mark T. Mattson: Growing Up in America: An Atlas of Youth in the USA, MacMillan Reference Books, New York 1997, ISBN 0-02-897262-7

Geschichte (Allgemeines):

  • David I. MacLeod: The Age of the Child, Twayne Publishers, New York 1998, ISBN 0-8057-4105-4
  • Elliott West: Growing Up in Twentieth Century America: A History and a Reference Guide, Greenwood Press, Westport 1996, ISBN 0-313-28801-1

Geschichte (einzelne Zeitabschnitte):

  • Sarah E. Chinn: Inventing Modern Adolescence: The Children of Immigrants in Turn-op-the-century America, Rutgers University Press, 2008, ISBN 0-8135-4310-X
  • John A. Clausen: American Lives: Looking Back at the Children of the Great Depression, University of California Press, New Brunswick 1995, ISBN 0-520-20149-3
  • Jr. Glen H. Elder: Children of the Great Depression, Westview Press, Boulder 1998, ISBN 0-8133-3342-3
  • James Marten, Philip J. Greven: Children in Colonial America, NYU Press, New York 2006, ISBN 0-8147-5715-4
  • Karen L. Riley: Schools Behind Barbed Wire: The Untold Story of Wartime Internment and the Children of Arrested Enemy Aliens, Rowman & Littlefield Publishers, Lanham 2002, ISBN 0-7425-0171-X
  • Emmy E. Werner: Pioneer Children on the Journey West, Westview Press, Boulder 1996, ISBN 0-8133-2027-5

Geschichte (Spezialthemen):

  • Barbara Beatty: Preschool Education in America. The Culture of Young Children from the Colonial Era to the Present, Yale University Press, New Haven 1997, ISBN 0-300-07273-2
  • Carl Husemoller Nightingale: On the Edge: A History of Poor Black Children and Their American Dreams, Basic Books, Jackson 1995, ISBN 0-465-05219-3
  • Gay Pitman Zieger: For the Good of the Children: A History of the Boys and Girls Republic, Wayne State University Press, Detroit 2003, ISBN 0-8143-3086-X

Kinderarbeit:

  • Hugh D. Hindman: Child Labor: An American History, M. E. Sharpe, Armonk 2002, ISBN 0-7656-0936-3

Gesundheit:

  • Philip L Safford, Elizabeth J. Safford (Hg.): Children with Disabilities in America: A Historical Handbook and Guide, Greenwood Press, Westport 2005, ISBN 0-313-33146-4
  • Alexandra Minna Stern, Howard Markel: Formative Years: Children’s Health in the United States, 1880-2000, University of Michigan Press, Detroit 2004, ISBN 0-472-08980-3

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Income, Poverty, and Health Insurance Coverage in the United States: 2006 (pdf; 6,6 MB)
  2. US-Census
  3. US-Census: Weiße; Afroamerikaner; Indianer; Asiaten; Hawaiianer; Latinos (Excel-Dateien)
  4. ACS Demographic and Housing Estimates: 2006; Children Characteristics
  5. Acquisition of U.S. Citizenship By a Child Born Abroad
  6. Tuan Anh Nguyen et al. v. Immigration and Naturalization Service
  7. Bill to lower voting age to 17 goes to House floor
  8. Bill could raise smoking age to 21
  9. The 1984 National Minimum Drinking Age Act; to Minimum Age of 21 for Consumption of Alcohol
  10. Minimum Age to Purchase and Possess Firearms (pdf)
  11. Worldwide ages of consent; Rape and Sexual Assault
  12. United States Military Enlistment Standards; U. S. Code collection, Subtitle A, $505
  13. Corporal Punishment
  14. Child Maltreatment 2005 (PDF)
  15. David Finkelhor, Heather A. Turner, Anne Shattuck, Sherry L. Hamby: Violence, Crime, and Abuse Exposure in a National Sample of Children and Youth. An Update, JAMA Pediatrics, Juli 2013, Vol. 167, Nr. 7, doi:10.1001/jamapediatrics.2013.42 (englisch; PDF, 153 kB)
  16. Old enough to be a ctriminal?
  17. Juvenile Arrests 1995
  18. Massachusetts: About Our Legal System: Juvenile Courts
  19. Delinquency Cases in Juvenile Courts, 2004 (pdf)
  20. Population in Group Quarters by Type, Sex and Age (Excel-Datei; 43 kB); Positive Youth Development, Juvenile Justice, and Delinquency Prevention; Report: Juvenile jails being substituted for mental hospitals
  21. Kaiser Daily Health Policy Report; Report: Juvenile jails being substituted for mental hospitals
  22. Roper vs. Simmons (pdf); siehe auch en:Capital punishment in the United States#Ages of condemned prisoners
  23. a b c d e f g Survey of Income and Program Participation: Living Arrangements of Children: 2004 (pdf; 1,3 MB)
  24. Parents and children in stay-at-home parent family groups (MS Excel; 22 kB)
  25. Where is Gay Adoption Legal?
  26. Foster Care 1999
  27. Births per 1000 women (15-19 ys); U. S. Teenage Pregnancy Statistics (PDF; 161 kB)
  28. Marital status of the Population 15 and older
  29. a b Children Characteristics
  30. Income, Poverty, and Health Insurance Coverage in the United States: 2006 (pdf; 6,6 MB); Children Characteristics; Poor Dads Who Don't Pay Child Support
  31. en:Child labor laws in the United States; Is there child labor in the United States?; The Youngest Workers; Pending Federal Legislation on Child Labor; Website des National Child Labor Committee
  32. Employment Status
  33. Öffentliche- und private Schulen: Fast Facts; Privatschulen: Facts and Studies
  34. High School Dropout Rates
  35. 1.1 Million Homeschooled Students in the United States in 2003
  36. Military Schools for Troubled Teenagers; Military School; Military Schools
  37. P. McGovern, B. Dowd, D. Gjerdingen, C. R. Gross, S. Kenney, L. Ukestad, D. McCaffrey, U. Lundberg: Postpartum health of employed mothers 5 weeks after childbirth. In: Annals of family medicine. Band 4, Nummer 2, 2006 Mar-Apr, S. 159–167, ISSN 1544-1717. doi:10.1370/afm.519. PMID 16569720. PMC 1467019 (freier Volltext).
  38. Maternity Leave Policies and Women’s Employment after Childbirth (pdf; 138 kB); Working Mothers and Child Care; Child Care
  39. Who Goes to Preschool and Why Does it Matter? (PDF; 2,4 MB)
  40. Nanny: Career Information
  41. America’s Families and Living Arrangements: 2008 (siehe Tabelle C1: Household Relationship and Family Status of Children Under 18 Years, by Age and Sex: 2008; MS Excel; 20 kB)
  42. American Religious Identification Survey; How many North Americans attend religious services (and how many lie about going)?
  43. %26unc%3D Gratitude and Parents’ Rights over their Children’s Religious Upbringing
  44. Sports Injury Statistics; The Journal of Blacks in Higher Education; Sports Participation
  45. American Attitudes Toward Music
  46. US-Census: Health Insurance; Health, United States, 2004 (pdf; 3,8 MB)
  47. a b Health, United States, 2004 (pdf; 3,8 MB)
  48. Children's Health Insurance Program Reauthorization Act of 2009 (CHIPRA)
  49. Regular Cigarette Smoking (PDF; 3,6 MB); The Health Consequences of Involuntary Exposure to Tobacco Smoke
  50. Underage drinking
  51. Underage drinking; The Toll of Underage Drinking
  52. Illicit Drug Use, Drug Statistics; Drug-test kits a big hit with parents
  53. Summary Health Statistics for U. S. Children (pdf; 1,1 MB); Influenza Vaccination Coverage Among Children with Asthma; ren/article_em.htm Migraine Headache in Children; Epilepsy and Seizure Statistics; National Diabetes Statistics; Atopic Dermatitis
  54. Pediatric HIV/AIDS in the United States
  55. National Hospital Discharge Survey (pdf; 8,7 MB)
  56. Prevalence of circumcision in men in the United States
  57. Efforts to Ban Circumcision Gain Traction in California New York Times, 5. Juni 2011
  58. Children and students served under IDEA
  59. Children and students served under IDEA; Health, United States, 2004 (pdf; 3,8 MB)
  60. CIA World Factbook
  61. Under-five mortality rates (Excel-Datei; 189 kB)
  62. Leading Causes of Death – Infant; Toddler; Kids; Younger Teens; Older Teens
  63. Website der Administration for Children and Families
  64. Fact Sheet: Mentoring Children of Prisoners Program
  65. http://www.parentalrights.org/ Proposed Parental Rights Amendment; Harvard Human Rights Journal: Suffer the Children?: A Call for United States Ratification of the Convention on the Rights of the Child; ParentalRightsOrg, AmericanFamilyRights association AFRa: "a raging, insane piece of COMMUNIST trash"
  66. Juveniles and life imprisonment
  67. Zur Geschichte der Kinderrechte in den USA siehe: en:Timeline of children's rights in the United States

Alle Quellen sind, wenn nicht anders ausgewiesen, in englischer Sprache abgefasst.