King Abdullah Economic City

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Die King Abdullah Economic City (KAEC; arabisch ‏مدينة الملك عبد الله اللإقتصادية‎, DMG Madīnat al-Malik ʿAbd Allāh al-Iqtiṣādīya, zu deutsch etwa „König-Abdullah-Wirtschaftsstadt“) ist ein Projekt, nach welchem eine Millionenstadt in Saudi-Arabien erbaut werden soll. KAEC soll für ein neues, modernes und weltoffenes Image Saudi-Arabiens stehen.

Das Projekt wurde 2005 der Öffentlichkeit vorgestellt. König Abdullah ibn Abd al-Aziz legte am 20. Dezember 2005 den Grundstein für die geplante Stadt, die seinen Namen trägt. Geleitet wird das Projekt von der Saudi Arabian General Investment Authority, kurz SAGIA, gebaut wird in Zusammenarbeit mit dem Dubaier Entwickler Emaar Properties.

Mit einer Gesamtausdehnung von 168 km² (entspricht etwa der Stadtfläche Braunschweigs) wird die Retortenstadt geographisch günstig zwischen den beiden heiligen Städten Mekka und Medina am Roten Meer liegen, ca. 125 km nördlich vom Wirtschaftszentrum Jeddah entfernt. Geplant sind neben neuen Industrieanlagen und ausgedehnten Wohnsiedlungen auch große Gebäude und hohe Wolkenkratzer, die die Erscheinung Saudi-Arabiens und des gesamten Mittleren Ostens prägen sollen. Das Projekt soll etwa 110 Milliarden saudische Riyal (ca. 22 Milliarden Euro) kosten. Etwas weiter südlich, nahe der Ortschaft Thuwal, ist bereits die akademische Komponente der Region, die König-Abdullah-Universität für Wissenschaft und Technologie (KAUST) gegründet und gebaut worden. Sie hat auf einem 36 km² großen Campus mit angeschlossenem Mangrovenschutzgebiet im Herbst 2009 ihren Betrieb aufgenommen.

Die neue Stadt wurde projektiert für 2 Millionen Einwohner sowie weitere 1,8 Millionen in der Agglomeration. Sie dient auch als dringend erforderliches Auffangbecken für die jährlich etwa 100.000 meist gut ausgebildeten jungen Saudis, die bisher nicht vom Arbeitsmarkt aufgenommen wurden. Siedeln sollen daher vorwiegend junge, in der Wirtschaft tätige Bürger. Die Stadt soll durch einen internationalen Seehafen, einen Flughafen sowie Eisenbahnlinien in die Zentren des Landes erschlossen werden; Fernstraßenverbindungen bestehen bereits in alle Richtungen, der weitere Ausbau ist vorgesehen.

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22.439.083333333333Koordinaten: 22° 24′ N, 39° 5′ O