Kirchberg an der Murr

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Kirchberg an der Murr
Kirchberg an der Murr
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kirchberg an der Murr hervorgehoben
48.9427777777789.3405555555556306Koordinaten: 48° 57′ N, 9° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Rems-Murr-Kreis
Höhe: 306 m ü. NHN
Fläche: 13,22 km²
Einwohner: 3670 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 278 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 71737,
71729 (Rundsmühlhof)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 07144
Kfz-Kennzeichen: WN, BK
Gemeindeschlüssel: 08 1 19 038
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchplatz 2
71737 Kirchberg an der Murr
Webpräsenz: www.kirchberg-murr.de
Bürgermeister: Frank Hornek
Lage der Gemeinde Kirchberg an der Murr im Rems-Murr-Kreis
Allmersbach im Tal Allmersbach im Tal Althütte Auenwald Backnang Backnang Burgstetten Fellbach Großerlach Kaisersbach Kaisersbach Kaisersbach Kaisersbach Kirchberg an der Murr Leutenbach (Württemberg) Leutenbach (Württemberg) Leutenbach (Württemberg) Murrhardt Oppenweiler Plüderhausen Plüderhausen Plüderhausen Rudersberg Schorndorf Schwaikheim Spiegelberg Sulzbach an der Murr Waiblingen Waiblingen Waiblingen Weissach im Tal Welzheim Winnenden Winterbach (Remstal) Aspach (bei Backnang) Berglen Berglen Weinstadt Kernen im Remstal Urbach (Baden-Württemberg) Alfdorf Alfdorf Korb (Württemberg) RemshaldenKarte
Über dieses Bild
Kirchberg 1683/1685 im Kieserschen Forstlagerbuch
Zwingelhausen 1683/1685 im Kieserschen Forstlagerbuch

Kirchberg an der Murr ist eine Gemeinde im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg.

Geografie[Bearbeiten]

Kirchberg an der Murr liegt an der Murr, einem Nebenfluss des Neckar, zwischen Backnang und Marbach am Neckar. Das Gemeindegebiet hat Anteil an den Naturräumen Schwäbisch-Fränkische Waldberge und Neckarbecken.[2] Die Gemeinde liegt auf 201 bis 343 m ü. NN.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde Kirchberg an der Murr gehören das Dorf Kirchberg an der Murr, die Weiler Frühmeßhof, Neuhof, Rundsmühlhof und Zwingelhausen und das Gehöft Obertorhöfe. Diese sechs Ortschaften werden in der Hauptsatzung als Ortsteile geführt. Deren offizielle Benennung erfolgt durch vorangestellten Gemeindenamen und durch Bindestrich nachgestellten Namen der Ortsteile. Auf dem Gemeindegebiet liegen zudem die abgegangenen Ortschaften Auhof, Eichhalden, Kronfeld, Schwabstetten, Waibstatt, Inneres Höfle und Äußeres Höfle.[3][4]

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Rot auf grünem Berg eine silberne Kirche.“

Geschichte[Bearbeiten]

Kirchberg wurde 11. April 1245 als Kircberc erstmals urkundlich erwähnt. Das Dorf, das sich größtenteils im Besitz der Herzöge von Teck befand, kam am 12. Juli 1302 an Württemberg.

Die Gemeinde gehörte zum Amt, später Oberamt Marbach und kam 1938 zum Landkreis Backnang.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 7. Juni 2009 hat der Gemeinderat 14 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,46 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

Bürger Union Kirchberg 7 Sitze (50,85 %)
Unabhängige Bürgerschaft Kirchberg 4 Sitze (26,86 %)
Gesundes Gemeinwesen Kirchberg 3 Sitze (12,07 %)

Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Kirchberg hat seit 1879 Anschluss an die Bahnstrecke Backnang–Ludwigsburg. Mit der Eröffnung der Verlängerung der S-Bahn-Linie S4 zwischen Marbach und Backnang am 8. Dezember 2012 ist die Gemeinde an das Stuttgarter S-Bahn-Netz angebunden.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Die Gemeinde verfügt über eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Zu den sehenswerten Bauwerken gehören das Rathaus von 1787 und das alte Pfarrhaus, das 1617 ursprünglich als Privathaus erbaut wurde.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Das Bürgerfest findet Ende Juni, eine Woche vor dem Backnanger Straßenfest statt. Dieses zweitägige Straßenfest wird von den Kirchberger Vereinen veranstaltet.
  • Der Krämermarkt findet zweimal jährlich, im April und September statt. An den Ständen in der Magengasse werden Kleider, Spielsachen, Korbwaren und vieles andere verkauft.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Gotthilf Hitzler (1882–1933), in Kirchberg geborener Redakteur, Ministerialbeamter und Politiker (SPD)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kirchberg an der Murr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Naturräume Baden-Württembergs. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Stuttgart 2009.
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2, S. 512–513.
  4. Hauptsatzung der Gemeinde Kirchberg an der Murr vom 18. September 1980 (PDF; 111 kB).