Kirchenthumbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Kirchenthumbach
Kirchenthumbach
Deutschlandkarte, Position des Marktes Kirchenthumbach hervorgehoben
49.7511.716666666667467Koordinaten: 49° 45′ N, 11° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Neustadt an der Waldnaab
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Kirchenthumbach
Höhe: 467 m ü. NHN
Fläche: 67,46 km²
Einwohner: 3271 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 48 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91281
Vorwahl: 09647
Kfz-Kennzeichen: NEW, ESB, VOH
Gemeindeschlüssel: 09 3 74 129
Marktgliederung: 45 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Bahnhofstr. 18
91281 Kirchenthumbach
Webpräsenz: www.vg-kirchenthumbach.de
Bürgermeister: Jürgen Kürzinger (SPD)
Lage des Marktes Kirchenthumbach im Landkreis Neustadt an der Waldnaab
Landkreis Bayreuth Landkreis Schwandorf Weiden in der Oberpfalz Landkreis Tirschenreuth Landkreis Amberg-Sulzbach Georgenberg Neustadt am Kulm Pressath Trabitz Eschenbach in der Oberpfalz Bechtsrieth Windischeschenbach Weiherhammer Waldthurn Waidhaus Vohenstrauß Theisseil Tännesberg Störnstein Schwarzenbach (Oberpfalz) Schlammersdorf Schirmitz Püchersreuth Pirk Parkstein Neustadt an der Waldnaab Mantel (Markt) Luhe-Wildenau Leuchtenberg Kohlberg (Oberpfalz) Kirchenthumbach Kirchendemenreuth Irchenrieth Grafenwöhr Flossenbürg Floß (Oberpfalz) Etzenricht Eslarn Altenstadt an der Waldnaab Speinsharter Forst Manteler Forst Vohenstrauß Heinersreuther Forst Tschechien Vorbach Speinshart Moosbach (Oberpfalz)Karte
Über dieses Bild

Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Kirchenthumbach ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Kirchenthumbach.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Kirchenthumbach liegt in der Region Oberpfalz-Nord.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Kirchenthumbach gliedert sich in 45 Ortsteile[2]:

Es gibt folgende Gemarkungen: Burggrub, Fronlohe, Kirchenthumbach, Metzenhof, Neuzirkendorf, Sassenreuth, Thurndorf, Treinreuth, Heinersreuth.

Geschichte[Bearbeiten]

Kirchenthumbach (noch 1725 Thumbach) war vor 1800 Pflegamt und gehörte zum Rentamt Amberg des Kurfürstentums Bayern. Kirchenthumbach besaß wohl seit Beginn des 15. Jahrhunderts das Marktrecht mit wichtigen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Jahr 1946 wurden die Gemeinden Metzenhof und Treinreuth sowie Gebietsteile von Moos eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kam Sassenreuth hinzu.[3] Neuzirkendorf und Thurndorf folgten am 1. Januar 1978, Heinersreuth am 1. Mai 1978.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Entwicklung
Jahr Einwohnerzahl
1961 3452
1970 3518
1987 3403
2000 3418
2011 3261

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Jürgen Kürzinger (SPD). Er wurde 2014 Nachfolger von Fritz Fürk (Christliche Wählergemeinschaft).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1,157 Millionen Euro, davon waren 129.000 Gewerbesteuereinnahmen (netto).

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot auf silbernem Stufensockel ein blau bedachter silberner Zinnenturm, dem ein Schildchen mit den bayerischen Rauten aufgelegt ist.“

Das Wappen ist seit dem 15. Jahrhundert bekannt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Kirchenthumbach

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 289 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 55 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1285. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 18, im Bauhauptgewerbe 5 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 140 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3133 Hektar, davon waren 1833 Ackerfläche und 1300 Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten]

Von 1904 bis 1969 (Personenverkehr 1962) war Kirchenthumbach Endstation der Bahnstrecke Pressath–Kirchenthumbach.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • einen katholischen Kindergarten mit 160 Kindern
  • eine Kinderkrippe mit 12 Plätzen
  • eine Volksschule mit 16 Lehrern und 289 Schülern

Verschiedenes[Bearbeiten]

Der US-Truppenübungsplatz Grafenwöhr[Bearbeiten]

In der Nähe des Ortes befindet sich der Truppenübungsplatz Grafenwöhr der US Army.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111106/202445&attr=OBJ&val=974
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 460.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 652 und 653.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kirchenthumbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien