Kirgisische Sozialistische Sowjetrepublik

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Кыргыз Советтик Социалисттик Республикасы
Киргизская Советская Социалистическая Республика
Kırgız Sovettik Sozialisttik Respublikası
Kirgizskaja Sovetskaja Sozialistitscheskaja Respublika
Flag of Kyrgyz SSR.svg Emblem of the Kirghiz SSR.svg
(Details) (Details)
Soviet Union - Kyrgyzstan.svg
Amtssprache Offiziell keine; de facto Kirgisisch und Russisch
Hauptstadt Frunse (heute Bischkek)
Fläche 198.500 km²
Bevölkerung (1989) 4.257.800
Bevölkerungsdichte 21,4/km²
Zeitzone UTC + 5

Die Kirgisische Sozialistische Sowjetrepublik oder kurz: Kirgisische SSR bzw. KiSSR (vereinzelt auch als SSR Kirgisien bezeichnet) war bis zur Unabhängigkeit Kirgisistans 1991 eine Unionsrepublik der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken.

Entwicklung[Bearbeiten]

Sie wurde am 5. Dezember 1936 gegründet, auf der Basis der zuvor seit dem 1. Februar 1926 bestehenden zweiten Kirgisischen Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik (Kirgisische ASSR), die wiederum ein Teil der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (RSFSR) war. Die Region war am 24. Oktober 1924 zum Kara-Kirgisischen Autonomen Oblast deklariert worden, als Teil der damaligen Turkestanischen ASSR.

Am 31. August 1991 erklärte die Republik ihre Unabhängigkeit unter dem neuen Namen Republik Kirgisistan. 1993 wurde sie in Kirgisische Republik umbenannt.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Einwohner:

1926 1939 1959 1970 1979 1989
1.002.000 1.458.000 2.065.837 2.932.805 3.529.030 4.257.755

Ethnien:

Die Mehrheit der Bevölkerung waren Kirgisen. Durch Deportationen lebten hier viele weitere und unterschiedliche Minderheiten. 1990 lebten hier etwa 100.000 Kirgisistandeutsche.[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Kazy Dikambaevich Dikambaev: Kirghizia. Complete transformation of former backward colony. Soviet Booklets, London 1960, (The fifteen Soviet Socialist Republics today and tomorow K.), (Soviet Booklet 60).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Minderheiten in Kirgisistan