Kiril Lazarov

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Kiril Lazarov
Kiril Lazarov

Kiril Lazarov am 22. August 2009 beim Schlecker Cup in Ehingen

Spielerinformationen
Geburtstag 10. Mai 1980
Geburtsort Titov Veles, SFR Jugoslawien
Staatsbürgerschaft MazedonierMazedonier mazedonisch
Körpergröße 1,93 m
Spielposition Rückraum rechts
Wurfhand links
Vereinsinformationen
Verein FC Barcelona
Trikotnummer 77
Vereine in der Jugend
  von – bis Verein
1991–1994 MazedonienMazedonien RK Ovče Pole
1994–1996 MazedonienMazedonien RK Borec Veles
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
1996–2000 MazedonienMazedonien RK Pelister Bitola
2000–2002 KroatienKroatien RK Zagreb
2002–2007 UngarnUngarn KC Veszprém
2007–2010 KroatienKroatien RK Zagreb
2010–2011 SpanienSpanien BM Ciudad Real[1]
2011–2013 SpanienSpanien Atlético Madrid
2013– SpanienSpanien FC Barcelona
Nationalmannschaft
Debüt am 23. September 1998
            gegen BelgienBelgien Belgien
  Spiele (Tore)
MazedonienMazedonien Mazedonien 154 (1152)[2]

Stand: Nationalmannschaft 27. Januar 2014

Kiril Lazarov (mazedonisch Кирил Лазаров; * 10. Mai 1980 in Titov Veles, SR Mazedonien, SFR Jugoslawien) ist ein mazedonischer Handballspieler. Er ist 1,93 m groß.

Lazarov, der für den spanische Verein FC Barcelona spielt und für die mazedonische Männer-Handballnationalmannschaft (Rückennummer 7) aufläuft, wird meistens als Rückraum rechts eingesetzt. Sein jüngerer Bruder Filip spielt ebenfalls Handball.[3]

Karriere[Bearbeiten]

Kiril Lazarov begann 1991 bei RK Ovče Pole in seiner Heimatstadt mit dem Handballspiel. Schnell fiel er auf und wechselte 1994 zu RK Borec Veles, dem größten Verein der Stadt. Bereits mit 15 Jahren debütierte er im Europapokal gegen Dinamo Bukarest. Mit 16 Jahren ging er dann zum Erstliga-Verein RK Pelister Bitola. Hier wurde er 1998, 1999 und 2000 mazedonischer Meister und Pokalsieger; so dass er ins Visier des großen Badel Zagreb aus Kroatien geriet, der ihn 2000 verpflichtete und mit dem er 2001 und 2002 kroatischer Meister und Pokalsieger wurde. 2002 ging er zum ungarischen Spitzenklub Fotex Veszprém. Mit den Männern vom Plattensee gewann er die Meisterschaften 2003, 2004, 2005 und 2006 sowie die nationalen Pokale 2003, 2004, 2005 und 2007 und avancierte zum Publikumsliebling.

International bekannt wurde er in der Saison 2005/06, als er mit 85 Treffern Torschützenkönig der EHF Champions League wurde; ein Jahr zuvor hatte er bereits 76 Tore erzielt. Im Sommer 2006 kursierten Gerüchte, er würde zu den SC Magdeburg Gladiators in die deutsche Handball-Bundesliga oder zum FC Barcelona in die spanische Liga ASOBAL wechseln; Lazarov blieb aber zunächst bei Veszprém. 2007 entschied er sich, bei seinem Ex-Klub, der sich inzwischen RK Croatia Osiguranje Zagreb nennt, anzuheuern. Zur Saison 2010/11 kehrte Lazarov Zagreb den Rücken und wechselte nach Spanien zu BM Ciudad Real. Bedingt durch die Lizenzübertragung von BM Ciudad Real zu Atlético Madrid, läuft er seit 2011 für Madrid auf. Am 7. Juni 2013 gab der FC Barcelona die Verpflichtung Lazarovs für die kommenden zwei Jahre bekannt.

In der Saison 2007/08 holte er sich gemeinsam mit dem Isländer Ólafur Stefánsson mit 96 Treffen zum zweiten Mal die Torschützenkrone der EHF Champions League und das obwohl er vier Spiele weniger bestritt als der Isländer. Bei der WM 2009 in Kroatien gelangen dem Mazedonier 92 Tore. Damit ist er momentan der Spieler, der die meisten Tore bei einem Weltmeisterschaftsturnier erzielt hat. Zuvor hielt Yoon Kyung-shin aus Südkorea mit 86 Treffern, aufgestellt bei der WM 1995 in Island, diesen Rekord.

Bei der Europameisterschaft 2012 in Serbien, wo sein Team den 5. Platz belegte, gelangen ihm 61 Tore. Damit ist er auch der Spieler, dem die meisten Tore bei einer Europameisterschaft gelangen. Kiril Lazarov ist der erste Spieler, dem es gelang den Rekord mit den meisten Tore sowohl bei einer Europameisterschaft, als auch bei einer Weltmeisterschaft zu halten.

Kiril Lazarov hat bisher über 150 Länderspiele für die mazedonische Nationalmannschaft bestritten.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lazarov wechselt nach Ciudad Real, abgerufen am 19. August
  2. Offizielle Seite abgerufen am 27. Januar 2014
  3. THW startet am Donnerstag gegen Metalurg Skopje, abgerufen am 23. Januar 2012

Weblinks[Bearbeiten]