Kiseijū

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Kiseijū
Originaltitel 寄生獣
Transkription Kiseijū
Genre Science Fiction, Horror
Manga
Land JapanJapan Japan
Autor Hitoshi Iwaaki
Verlag Kōdansha
Magazin Morning Open Zōkan → Afternoon
Erstpublikation 1988 – 1995
Ausgaben 10
Anime-Fernsehserie
Titel Kiseijū: Sei no Kakuritsu
Originaltitel 寄生獣 セイの格率
Produktionsland JapanJapan Japan
Originalsprache Japanisch
Jahr 2014
Studio Madhouse
Länge 25 Minuten
Episoden 24?
Regie Kenichi Shimizu
Musik Ken Arai
Erstausstrahlung 9. Oktober 2014 auf NTV
Synchronisation

Kiseijū (jap. 寄生獣, dt. „parasitische Biester“), auch bekannt als Parasyte oder Parasite, ist ein Science Fiction-Manga von Hitoshi Iwaaki, der eine Parasiteninvasion auf der Erde beschreibt. 2014 wurde das Werk als Anime adaptiert und als Parasyte -the maxim- auch im deutschsprachigen Raum veröffentlicht.

Handlung[Bearbeiten]

Seltsame Sporen unbekannter Herkunft fliegen zur Erde. Diese Parasiten dringen sowohl in Menschen als auch in Tiere ein und ergreifen den Besitz von Gehirnen und Nervenkontrollsystemen. Sie können die Körper ihrer Wirte daraufhin nach Belieben umformen.

Auch dem 17-jährigen Shin’ichi Izumi droht, dass ein solcher Parasit von ihm Besitz ergreift. Doch er bemerkt das schlangenähnliche Wesen rechtzeitig und als dieses in seinen rechten Arm eindringt, schnürt er den Arm ab. Doch er kann den Vorfall selbst nicht ganz glauben und glaubt schließlich, es sei nur ein Traum gewesen. Am nächsten Tag bemerken seine Mitschüler, dass sein rechter Arm sich ziemlich seltsam benimmt. Shin’ichi erkennt, dass der damalige Traum doch Realität war. Er nennt seinen neuen Parasiten-Freund, der auch reden und lesen kann, Migī. Die beiden sind gezwungen zu koexistieren.

Migī kann, wie alle andere Parasiten auch, die Anwesenheit von anderen seiner Art in einem Umkreis von etwa 300 Meter spüren, was Shin’ichi Treffen mit anderen Parasiten-befallenen Körpern beschert. Während Shin’ichi lernt, mit Migī zu leben, werden immer mehr Menschen von den Parasiten getötet.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Der Manga erschien in Japan zuerst ab 1988 in der Sonderausgabe Morning Open Zōkan Nummer F bis H, und wechselte dann in das Manga-Magazin Afternoon ab Nummer 1/1990 bis 2/1995. Der Verlag Kōdansha brachte die im Magazin veröffentlichten Einzelkapitel auch in zehn Sammelbänden heraus, die sich in Japan im Laufe der Jahre über zehn Millionen mal verkauften.[1] 2003 erschien eine Neuauflage in acht Bänden. 2003 erschien eine Kanzenban-Neuausgabe in acht Bänden.

In den Vereinigten Staaten erschien Kiseijū von 1997 bis 2002 unter dem Titel Parasyte vollständig in zwölf Bänden bei Mixx (später umbenannt in TOKYOPOP). Diese englische Version beinhaltet einige Änderungen, beispielsweise wurde Shin’ichi in Shin umbenannt, Migii ergreift wegen einer Spiegelung in die westliche Leserichtung Besitz von Shins linker und nicht rechter Hand und heißt Lefty. Seit 2007 veröffentlicht Del Rey den Manga erneut auf Englisch, diesmal in japanischer Leserichtung und mit neuer Übersetzung. In Frankreich kam er bei Glénat unter dem Titel Parasite heraus.

1993 erhielt Kiseijū den 17. Kōdansha-Manga-Preis in der Hauptkategorie, 1996 den 27. Seiun-Preis.

Anime[Bearbeiten]

Der Manga wird von Studio Madhouse als Anime Kiseijū: Sei no Kakuritsu (寄生獣 セイの格率) unter der Regie von Kenichi Shimizu adaptiert. Die erste Folge wird am 9. Oktober 2014 nach Mitternacht (und damit am vorigen Fernsehtag) auf NTV ausgestrahlt, sowie mit bis zu einem Versatz auch auf Kagoshima Yomiuri TV, Sapporo TV, Fukuoka Hōsō, BS Nittere, Shizuoka Daiichi TV, TV Shinshū und Hiroshima TV. Geplant sind 24 Folgen.

Unter dem Titel Parasyte -the maxim- streamt Crunchyroll die Serie mit deutschen, englischen, französischen, portugiesischen und spanischen Untertiteln als Simulcast in Nord- und Südamerika, Europa, Teilen Afrikas, dem Nahen Osten, sowie Australien und Neuseeland.[2]

Synchronisation[Bearbeiten]

Rolle japanischer Sprecher (Seiyū)
Shin’ichi Izumi Nobunaga Shimazaki
Migī Aya Hirano
Satomi Murano Kana Hanazawa

Musik[Bearbeiten]

Die Serienmusik stammt von Ken Arai. Der Vorspanntitel Let Me Hear stammt von Fear, and Loathing in Las Vegas und der Abspanntitel It’s the Right Time von Daichi Miura.

Realfilme[Bearbeiten]

Der Manga wird auch als Realfilmreihe umgesetzt unter der Regie von Takashi Yamazaki. Shin’ichi Izumi wird gespielt von Shōta Sometani und das Motion Capturing für Migī stammt von Sadao Abe. Der erste Film soll beim Tokyo International Film Festival am 30. Oktober 2014 uraufgeführt werden und dann am 29. November 2014 im Kino erscheinen. Der Abschlussfilm ist für 2015 geplant.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Yahoo!ブックス サービス終了のお知らせ auf books.yahoo.co.jp (japanisch)
  2. Crunchyroll to Stream "Parasyte -the maxim-" Anime. In: Crunchyroll. 7. Oktober 2014, abgerufen am 12. Oktober 2014 (englisch).
  3. http://kiseiju.com/