Kisshōmaru Ueshiba

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Kisshōmaru Ueshiba (jap. 植芝 吉祥丸, Ueshiba Kisshōmaru; * 27. Juni 1921 in Ayabe; † 4. Januar 1999) war ein japanischer Aikidō-Meister und Doshū des Aikikai.

Er war der dritte Sohn von Ueshiba Morihei, dem Begründer des Aikidō, und dessen Frau Ueshiba Hatsu. In den Jahren 1936 bis 1942 lernte er Aikidō bei seinem Vater. An der Waseda-Universität studierte er Wirtschaft.

Im Jahr 1942 übernahm er von seinem Vater den Aikikai Honbu Dōjō in Tokio als amtierender Dōshū (Meister des Weges) und Direktor. Nach dem Tode von Ueshiba Morihei übernahm er diese Funktion auch im Aikikai. Als Dōshū war er der führende Mann des Aikidō, der das Erbe seines Vaters weltweit im Verband des Aikikai bewahrte. Er gab regelmäßig auf der ganzen Welt Lehrgänge im Aikidō. Seine erste Reise ins Ausland zu diesem Zweck war im Jahre 1964 nach Europa und Amerika. Nach seinem Tod ging das Amt des Doshū an seinen Sohn Moriteru Ueshiba über.

Am 29. März 1987 erhielt Kisshōmaru Ueshiba die japanische Ehrenmedaille am Blauen Band für seine Arbeit; 1992 die Ehrendoktorwürde durch die Polytechnische Universität Valencia.

Werke[Bearbeiten]

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