Klaus-Dieter Grosser

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Klaus-Dieter Grosser (2011)

Klaus-Dieter Grosser (* 27. Januar 1933 in Liegnitz) ist ein deutscher Internist.

Leben[Bearbeiten]

Grosser studierte Medizin in Frankfurt am Main und promovierte dort 1959 zum Dr. med.. Nach der sich daran anschließenden Habilitation in Köln (1970) ging er nach Krefeld. Von 1977 bis 1999 war er Direktor der Medizinischen Klinik I des Klinikums in Krefeld.

Grosser ist Angehöriger der Corps Austria und Moenania.[1]

Leistungen[Bearbeiten]

Grosser war ein Pionier des Notarztwesens. Unter seiner Leitung wurde der Notarztdienst in Krefeld eingeführt[2]. Als Würdigung seiner wissenschaftlichen Leistungen auf allen Gebieten der internistischen Intensivmedizin erhielt er von der Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin 1999 die E.-K.-Frey-Medaille in Gold[3].

Werke[Bearbeiten]

  • Interferenzmikroskopische Trockengewichtsbestimmungen an Herzmuskelfasern , Frankfurt am Main (Dissertation) 1959
  • Elektrophysiologische Untersuchungen an schrittmacherstimulierten Patienten mit atrioventrikulären und sinuatrialen Leitungsstörungen, Köln (Habilitation) 1970
  • Klinische Aspekte der Intensivmedizin, Darmstadt 1976
  • Aktuelle intensivmedizinische Diagnostik und Therapie, Darmstadt 1977
  • Kardiologische Erkrankungen, München: Urban und Schwarzenberg, 1985
  • Der internistische Notfall, Stuttgart: Schattauer, 3. Aufl. 1993

Literatur[Bearbeiten]

  • Deutsches Ärzteblatt 96, Heft 39, 1. Oktober 1999 (über die Verleihung der Frey-Medaille)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kösener Corpslisten 1960, 25, 380; 141, 928
  2. Presseerklärung der Stadt Krefeld
  3. Nachricht im Deutschen Ärzteblatt

Weblinks[Bearbeiten]