Klaus-Henning Rosen
Klaus-Henning Rosen (* 1938) ist ein deutscher Publizist.
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[Bearbeiten] Biographie
Klaus-Henning Rosen absolvierte eine Ausbildung als Industriekaufmann bei Siemens. Danach war er als Volljurist, Richter und Staatsanwalt in Baden-Württemberg tätig. Rosen wurde persönlicher Referent des Arbeits- und Sozialministers Walter Hirrlinger (siehe auch Sozialverband VdK Deutschland e.V.). Ab 1973 arbeitete er im Bundesdienst des Bundeskanzleramtes. Von 1976 bis 1989 war er Leiter des persönlichen Büros des Alt-Bundeskanzlers Willy Brandt. Im Anschluss wechselte er in das Innerdeutsche Ministerium und Innenministerium. Von 1998 bis 2003 war er dort Abteilungsleiter. Anschließend wirkte Klaus-Henning Rosen als politischer Publizist.[1][2]
Im Ruhestand hat Klaus-Henning Rosen für Rheinbreitbach einen Stadtführer geschrieben.[3]
[Bearbeiten] Mitbegründer des „Blick nach Rechts“
Als Mitbegründer des „Blick nach Rechts“, eines Organs der SPD, betreffen seine publizistischen Schwerpunkte den Rechtsextremismus, Ausländerfragen, Bevölkerungsschutz sowie das deutsch-jüdische Verhältnis.[4]
[Bearbeiten] Meistermann-Portrait
Klaus-Henning Rosen hat ein Jahr nach dem Tod des früheren Bundeskanzlers und SPD-Vorsitzenden ein Brandt-Erinnerungswerk herausgegeben, das, so der Spiegel, "von sonst üblichen Devotionalien abweicht". In dem Buch "Georg Meistermann malt Willy Brandt" dokumentiert Rosen die Entstehungsgeschichte dieses bekanntermaßen "umstrittenen Kanzler-Porträts". Das Vorwort schrieb Rudolf Scharping. Bis 1978 hingen in der Altkanzler-Galerie im Bonner Kanzleramt konventionelle Porträts von Konrad Adenauer, Ludwig Erhard und Kurt Georg Kiesinger. Auch Brandt-Nachfolger Helmut Schmidt verlangte von Meistermann ein "ähnliches Bild zu malen", aber weder Brandt noch der Künstler wollten sich an die Vorgabe halten. Ein anti-naturalistisches, an die Malweise des britischen Künstlers Francis Bacon erinnerndes Bild, so der Spiegelbericht, bei dem es wohl schwerfiel, "spontan Begeisterung" (Rosen) zu äußern.[5] 1984 ließ Helmut Kohl das Meistermann-Werk aus der Kanzlergalerie entfernen.[6]
[Bearbeiten] Willy-Brandt-Forum
Inzwischen befindet sich Rosen im Ruhestand. Er konnte für das Willy-Brandt-Forum in Unkel das Brandt-Portrait von Georg Meistermann gewinnen.[7] Seit 2011 ist Klaus-Henning Rosen Vorsitzender des Willy-Brandt-Forums.[8][9] Zu einer Wechsel-Ausstellung hatte Klaus-Henning Rosen ins Willy-Brandt-Forum geladen.[10]
[Bearbeiten] Mitgliedschaften
Klaus-Henning Rosen ist Mitglied der Meistermann-Gesellschaft.[11]
[Bearbeiten] Ehrungen und Auszeichnungen
- 2003 Ehrenzeichen des Technischen Hilfswerks in Gold
[Bearbeiten] Einzelnachweisen
- ↑ Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung, abgerufen am 30. Januar 2012
- ↑ World Cat identities, abgerufen am 30. Januar 2012
- ↑ Die Bad Honnefer, abgerufen am 30. Januar 2012
- ↑ Blick nach Rechts, abgerufen am 30. Januar 2012
- ↑ Solinger Tageblatt, abgerufen am 30. Januar 2012
- ↑ Der Spiegel, abgerufen am 30. Januar 2012
- ↑ Rhein-Zeitung, abgerufen am 30. Januar 2012
- ↑ Willy-Brandt-Forum Unkel, abgerufen am 30. Januar 2012
- ↑ Mainzer Zeitung, abgerufen am 30. Januar 2012
- ↑ Bonner Generalanzeiger, abgerufen am 30. Januar 2012
- ↑ Meistermann-Gesellschaft, abgerufen am 31. Januar 2012
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Klaus-Henning Rosen im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Archiv der sozialen Demokratie
- Friedrich-Ebert-Stiftung
- Menschenrechte konkret
- Willy-Brandt-Forum Unkel
- Meistermann-Gesellschaft
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rosen, Klaus-Henning |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Publizist |
| GEBURTSDATUM | 1938 |