Klaus (Vorarlberg)

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Klaus
Wappen von Klaus
Klaus (Vorarlberg) (Österreich)
Klaus (Vorarlberg)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Vorarlberg
Politischer Bezirk: Feldkirch
Kfz-Kennzeichen: FK
Fläche: 5,24 km²
Koordinaten: 47° 19′ N, 9° 39′ O47.3086111111119.6466666666667507Koordinaten: 47° 18′ 31″ N, 9° 38′ 48″ O
Höhe: 507 m ü. A.
Einwohner: 3.094 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 590 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6833
Vorwahl: 05523
Gemeindekennziffer: 8 04 09
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Anna Henslerstraße 15
6833 Klaus
Website: www.klaus.at
Politik
Bürgermeister: Werner Müller (ÖVP)
Gemeindevertretung: (2010)
(24 Mitglieder)
21 ÖVP,
3 Grüne
Lage der Gemeinde Klaus im Bezirk Feldkirch
Altach Düns Dünserberg Feldkirch Frastanz Fraxern Göfis Götzis Klaus Koblach Laterns Mäder Meiningen Rankweil Röns Röthis Satteins Schlins Schnifis Sulz Übersaxen Viktorsberg Weiler Zwischenwasser VorarlbergLage der Gemeinde Klaus (Vorarlberg) im Bezirk Feldkirch (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Klaus ist eine Gemeinde in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Feldkirch mit 3094 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014).

Geografie[Bearbeiten]

Die Ortschaft ist ein Erholungsdorf und liegt in der Bucht des Vorarlberger Vorderlandes, am rechten Rand des Rheintals mit günstigem Klima. Hier - an den Hängen zur „Hohen Kugel“ (1645 m) - wird seit langem Weinbau betrieben.

Der Ort liegt auf einer Seehöhe von etwa 450 m im Zentrum und etwa 510 m bei der Kirche. Die Gemeinde Klaus umfasst eine Fläche von 524,46 Hektar, davon 263,24 Hektar Wald. Die Nachbargemeinden sind Fraxern, Weiler, Röthis, Koblach und Götzis.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ortsname wurde 890 erstmals urkundlich als „ad Calcaires“ oder „Kalchern“ erwähnt, was an die seinerzeitigen Kalköfen erinnert. Im Mittelalter gehörte Klaus zur Sulzer Großgemeinde, der auch die Orte Zwischenwasser, Viktorsberg, Röthis, Weiler und Fraxern angehörten. Die Lebensgrundlage der Dorfbewohner waren Viehzucht, Getreideanbau und seit dem 12. Jahrhundert in verstärktem Maße der Rebenanbau. Im 18. Jahrhundert wurde im Rheintal mit dem Kartoffel- und Türkenanbau (Mais) begonnen. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich der Ort vom Winzerdorf zu einem beliebten Ferienort; er liegt auf einer nach Süden offenen Terrasse und weist daher eine überdurchschnittliche Sonnenscheindauer auf.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Der Ausländeranteil lag Ende 2002 bei 11,2 %.

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung besteht aus 24 Mitgliedern. Nach der Gemeindevertretungswahl 2010 entstammten von diesen 21 der ÖVP (Wir Klauser in der Volkspartei und Parteifreie) und 3 den Grünen (lebenswertes klaus/GRÜNE). Bürgermeister ist Werner Müller.

Die Gemeindeeinnahmen aus Steuern und sonstigen Abgaben lagen 2001 bei 2.720.226 €, die gemeindlichen Ausgaben bei 5.484.742 €. Der Schuldenstand betrug 2001 2.546.685 €.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Donnerskirchen im Burgenland

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Klaus (Vorarlberg)

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Pfarrkirche zur hl. Agnes
  • Kapellen (Lourdeskapelle auf dem Tschütsch, Sattelbergkapelle, Franzosenkapelle bei Pfarrersbühel)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Im Jahr 2003 gab es am Ort 70 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 1.065 Beschäftigten und 55 Lehrlingen. Insgesamt arbeiteten im Ort 1.222 lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige. Zu den bekanntesten Unternehmen zählen Omicron, DMG, SFS, WolfVision, Scheyer Verpackungstechnik, Carcoustics, Montfort Werbung, Farben Morscher und weitere.

Im Frühling prägen die blühenden Obstbaum-Kulturen den Ort und seine Umgebung. Den Einwohnern gelang es, für Klaus bei einigen nationalen und internationalen Bewerben Preise für Blumenschmuck und gute Umwelt zu erringen. Einige Lehrwege erläutern die Flora und Forstwirtschaft. Auf dem Gipfel der Hohen Kugel hat man einen Rundblick von den Gletschern der Silvretta bis zum Bodensee. Dies ist zwar auf vielen schweiz-österreichischen Aussichtspunkten der Fall, aber selten bereits in so geringer Höhe.

Verkehr[Bearbeiten]

  • Anschluss an die Rheintalautobahn A14
  • ÖBB Haltestelle

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Bücherei Klaus

Bildung[Bearbeiten]

Am Ort gibt es (Stand Januar 2003) 471 Schüler, die die Volks- oder Hauptschule besuchten. Die Hauptschule wird gemeinsam von den drei Gemeinden Klaus, Weiler und Fraxern genutzt. In Klaus gibt es zudem einen Kindergarten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Ernst Summer († 1996), Bürgermeister
  • Stefan Martin Fink (1924–2005), Pfarrer

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Klaus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien