Klaus Hennig

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Klaus Hennig (* 27. Januar 1944 in Breslau) ist ein ehemaliger Judoka aus der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). 1970 siegte er bei den Europameisterschaften.

Hennig wuchs in Schwerin auf und wurde zum SC Dynamo Berlin delegiert, dort war er im Schwergewicht Nachfolger von Karl Nitz. Hennig gewann 1966 und 1967 denn DDR-Meistertitel im Schwergewicht. Nach der Auslagerung der Judoabteilung zum SC Dynamo Hoppegarten siegte der Schützling von Trainer Gerd Schneider von 1970 bis 1972 sowohl im Schwergewicht als auch in der Offenen Kategorie. 1966, 1967 und 1968 erhielt er bei den Europameisterschaften jeweils die Bronzemedaille in der Offenen Kategorie, 1967 erkämpfte er zusätzlich Bronze im Schwergewicht. Bei den Judo-Europameisterschaften 1970 in Ostberlin siegte Hennig im Finale gegen den Holländer Wim Ruska. 1972 erkämpfte sich Hennig eine weitere Bronzemedaille bei den Europameisterschaften in Voorburg. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München schied Hennig im Schwergewicht gegen Klaus Glahn und in der Offenen Klasse gegen Angelo Parisi aus.

Hennig war gelernter Siebdrucker, als Angehöriger von Dynamo gehörte er dem Wachregiment Feliks Dzierzynski an, wo er Leutnant war. Nach der Wende war Hennig als Physiotherapeut tätig.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]