Klaus Matthäi

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Klaus Matthäi (* 18. März 1935 in Zwickau; † 13. April 1986 in Wilkau-Haßlau) war ein deutscher Grafiker.

Matthäi besuchte die Volksschule in Zwickau und eine Lehre als Farblithograph. Von 1952 bis 1954 nahm er privaten Unterricht bei Carl Michel, Professor an der Mal- und Zeichenschule Zwickau. Anschließend ging er an die Arbeiter-und-Bauern-Fakultät für Bildende Kunst nach Dresden und studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Werner Tübke und Heinz Wagner. Zunächst war er einige Jahre in Leipzig freischaffend als Grafiker tätig, bevor er sich 1963 in Wilkau-Haßlau niederließ. Für die SED war als Abgeordneter im Bezirkstag Karl-Marx-Stadt.

Ehrungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1959 und 1961 Max-Pechstein-Preis der Stadt Zwickau
  • Kulturpreis des Rates des Bezirkes Karl-Marx-Stadt

Würdigung[Bearbeiten]

Der 1. Sekretär der SED-Kreisleitung Zwickau-Land, Hans Patz, würdigte Matthäi 1976: „Genosse Klaus Matthäi gehört zu den profiliertesten Künstlern des Kreises Zwickau-Land. Sein künstlerisches Schaffen, dessen Mittelpunkt der Mensch in unserer sozialistischen Gesellschaft ist, wird geprägt von den Leninschen Prinzipien der Parteilichkeit und Volksverbundenheit, bestimmt von den Gedanken des sozialistischen Patriotismus und Internationalismus.“[1]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Friedhelm Leichsenring: Konsequent und parteilich. Zu Gast bei Diplom-Grafiker Klaus Matthäi. In: Der Heimatfreund für das Erzgebirge 21 (1976) H. 10, S. 217–220.