Klaus Mertes

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Pater Klaus Mertes - August 2005

Klaus Mertes SJ (* 18. August 1954 in Bonn) ist ein deutscher Jesuit, Rektor des Jesuitengymnasiums Canisius-Kolleg Berlin, Autor und Chefredakteur.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Familie

Klaus Mertes ist das zweite von insgesamt fünf Kindern des CDU-Abgeordneten und späteren Staatsministers im Auswärtigen Amt Alois Mertes.

[Bearbeiten] Leben

Zwischen 1975 und 1977 studierte er Slawistik und Klassische Philologie in Bonn. Er wurde Mitglied des Katholischen Studentenverein Flamberg im KV. 1977, mit 23 Jahren, trat Mertes in den Jesuitenorden in Münster ein. Nach dem Noviziat studierte er Philosophie in München, sowie Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. 1986 empfing er die Priesterweihe. Seit 1990 war er im Schuldienst tätig, zunächst an der Sankt-Ansgar-Schule in Hamburg. 1994 wechselte er an das Jesuitenkolleg in Berlin, dem das katholische Gymnasium Canisius-Kolleg Berlin untersteht. Seit 2000 ist er dessen Rektor.[1][2]

Mertes ist Autor mehrerer Bücher und schreibt in unregelmäßigen Abständen Kolumnen im Tagesspiegel. Daneben engagiert er sich in Fragen der Ausländerpolitik, besonders in Bezug auf Abschiebung - er ist häufig Gast in Diskussionsrunden. Seit 2007 ist er ebenfalls Chefredakteur der Informationsschrift „JESUITEN“, einer quartalsweise erscheinenden Publikation der deutschsprachigen Jesuiten. Am Canisius-Kolleg unterrichtet Mertes neben seiner Rektortätigkeit Latein und Religion.

[Bearbeiten] Mitgliedschaften

Mertes ist als gewählte „Einzelpersönlichkeit“ Mitglied in der Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.

[Bearbeiten] Veröffentlichungen

[Bearbeiten] Bücher

Als Autor:

Als Herausgeber:

Als Übersetzer:

  • Die ersten Jesuiten“ - von John W. O'Malley - 1995 - ISBN 3429017246

[Bearbeiten] Tagesspiegel-Kolumnen

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Zwölf Apostel Magazin der Evangelischen Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, Berlin - Nr. 5, 2003
  2. Die Souveränität der Kunst wehrt der Erniedrigung des Lebens
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