Klaus Mertes
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Klaus Mertes SJ (* 18. August 1954 in Bonn) ist ein deutscher Jesuit, Rektor des Jesuitengymnasiums Canisius-Kolleg Berlin, Autor und Chefredakteur.
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[Bearbeiten] Familie
Klaus Mertes ist das zweite von insgesamt fünf Kindern des CDU-Abgeordneten und späteren Staatsministers im Auswärtigen Amt Alois Mertes.
[Bearbeiten] Leben
Zwischen 1975 und 1977 studierte er Slawistik und Klassische Philologie in Bonn. Er wurde Mitglied des Katholischen Studentenverein Flamberg im KV. 1977, mit 23 Jahren, trat Mertes in den Jesuitenorden in Münster ein. Nach dem Noviziat studierte er Philosophie in München, sowie Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. 1986 empfing er die Priesterweihe. Seit 1990 war er im Schuldienst tätig, zunächst an der Sankt-Ansgar-Schule in Hamburg. 1994 wechselte er an das Jesuitenkolleg in Berlin, dem das katholische Gymnasium Canisius-Kolleg Berlin untersteht. Seit 2000 ist er dessen Rektor.[1][2]
Mertes ist Autor mehrerer Bücher und schreibt in unregelmäßigen Abständen Kolumnen im Tagesspiegel. Daneben engagiert er sich in Fragen der Ausländerpolitik, besonders in Bezug auf Abschiebung - er ist häufig Gast in Diskussionsrunden. Seit 2007 ist er ebenfalls Chefredakteur der Informationsschrift „JESUITEN“, einer quartalsweise erscheinenden Publikation der deutschsprachigen Jesuiten. Am Canisius-Kolleg unterrichtet Mertes neben seiner Rektortätigkeit Latein und Religion.
[Bearbeiten] Mitgliedschaften
Mertes ist als gewählte „Einzelpersönlichkeit“ Mitglied in der Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.
[Bearbeiten] Veröffentlichungen
[Bearbeiten] Bücher
Als Autor:
- „Der Jesuitenorden heute“ - 1990 - ISBN 978-3786715139
- „Ausgerechnet ich?. Die Frauen und Männer um Jesus von Nazaret“ - 1999 - ISBN 978-3782007955
- „Verantwortung lernen. Schule im Geist der Exerzitien“ - 2004 - ISBN 978-3429025373
- „Zukunft gemeinsam gestalten: Christliche Demokraten für Europa“ - Zusammen mit José M. Barroso, Martin Germer und Angela Merkel - 2007 - ISBN 978-3939826484
Als Herausgeber:
- „Der Menschensohn“ - von Alexander Men - 2006 - ISBN 978-3451290596
Als Übersetzer:
- „Die ersten Jesuiten“ - von John W. O'Malley - 1995 - ISBN 3429017246
[Bearbeiten] Tagesspiegel-Kolumnen
- „Wo sind die Christen in dieser Stadt?“ - 8. Mai 2006 - Tagesspiegel-Link
- „Neues Unterrichtsfach 'Innerer Abschied“ - 4. Dezember 2006 - Tagesspiegel-Link
- „Auch der Atheismus kann zur Religion werden“ - 28. Dezember 2006 - Tagesspiegel-Link
- „Ungebunden ist nicht unsozial“ - 14. September 2007 - Tagesspiegel-Link
- „Immer auf die Freien“ - 11. Dezember 2007 - Tagesspiegel-Link
- „Die Frage nach Gott“ - 22. Juni 2008 - Tagesspiegel-Link
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Klaus Mertes im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Zwölf Apostel Magazin der Evangelischen Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, Berlin - Nr. 5, 2003
- ↑ Die Souveränität der Kunst wehrt der Erniedrigung des Lebens
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mertes, Klaus |
| ALTERNATIVNAMEN | Klaus Wilhelm Mertes |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jesuit, Rektor des Jesuitenkollegs in Berlin, Autor und Chefredakteur |
| GEBURTSDATUM | 18. August 1954 |
| GEBURTSORT | Bonn, Deutschland |

