Klaus Thomas
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Klaus Thomas (* 1915; † 1992) war ein deutscher Mediziner, Psychologe, Psychoanalytiker und Theologe.
[Bearbeiten] Leben und Wirken
Er war der Hauptverbreiter des autogenen Trainings nach Johannes Heinrich Schultz, dessen bedeutendster Schüler er war. Von Haus aus Lehrer für Deutsch, Englisch und Geschichte, studierte Thomas von 1934-1947 außerdem Theologie, Psychologie und Medizin. Er promovierte bei Ernst Kretschmer in Marburg. Sein Lebenswerk umfasst mehr als 13 Bücher und 300 Veröffentlichungen. Studienreisen führten ihn in über 100 Länder.
Er ist Gründer der Ärztlichen Lebensmüdenbetreuung Berlin (1956), die später in „Telefonseelsorge Berlin“ umbenannt wurde, und war Leiter des von ihm begründeten I. H.-Schultz-Instituts in Berlin (ab 1971) sowie Oberstudienrat am Berliner Schadow-Gymnasium.
Klaus Thomas war Mitglied des Lukasordens, einer kirchlich-ökumenischen und karitativen Gemeinschaft.[1]
Er erweiterte den Begriff der ekklesiogenen Neurose.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Artikel in der Zeitschrift Quatember der Berneuchener Bewegung.
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Klaus Thomas im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Thomas, Klaus |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Mediziner, Psychologe, Psychoanalytiker und Theologe |
| GEBURTSDATUM | 1915 |
| STERBEDATUM | 1992 |