Klaus Wagner (Mathematiker)

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Klaus Wagner (rechts) und Frank Harary in Oberwolfach, 1972

Klaus Wagner (* 31. März 1910; † 6. Februar 2000) war ein deutscher Mathematiker. Er gilt als Pionier der deutschen Graphentheorie.

Leben[Bearbeiten]

Klaus Wagner wurde 1934 bei Karl Dörge an der Universität zu Köln mit der Arbeit Über zwei Sätze der Topologie: Jordanscher Kurvensatz und Vierfarbenproblem promoviert. 1949 habilitierte er sich. 1956 erhielt er einen Ruf an die Universität zu Köln, 1970 wechselte er an die Universität-Gesamthochschule Duisburg. 1978 wurde er emeritiert. Nach ihm wurde die Wagnersche Vermutung benannt, welche 2004 von Neil Robertson und Paul Seymour bewiesen wurde und auch als Satz von Robertson-Seymour bekannt ist.

An der Universität zu Köln wurde er 1971 zum Honorarprofessor ernannt und im Jahr 1997 zum Ehrendoktor an der Universität Duisburg.

Schriften[Bearbeiten]

  • Graphentheorie. Bibliographisches Institut Hochschultaschenbücher, Mannheim 1970, ISBN 3-411-00248-4.

Weblinks[Bearbeiten]