Kleine Örtze

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kleine Örtze
Vorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt
Kleine Örtze nahe Oerrel

Kleine Örtze nahe Oerrel

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Niedersachsen, Deutschland
Flusssystem Weser
Abfluss über Örtze → Aller → Weser → Nordsee
Quelle östlich von Munster (Örtze)
53° 0′ 11″ N, 10° 10′ 58″ O53.00305555555610.18277777777879
Quellhöhe 79 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung südwestlich von Kreutzen (Gemeinde Faßberg)52.91416666666710.12333333333360Koordinaten: 52° 54′ 51″ N, 10° 7′ 24″ O
52° 54′ 51″ N, 10° 7′ 24″ O52.91416666666710.12333333333360
Mündungshöhe 60 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 19 m
Länge 12,8 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen

Die Kleine Örtze ist ein Nebengewässer der Örtze, im niedersächsischen Landkreis Heidekreis.

Verlauf[Bearbeiten]

Die Kleine Örtze entspringt östlich von Munster, innerhalb des Truppenübungsplatzes Munster-Nord. Nach einem Kilometer quert sie die Bahnlinie Munster – Uelzen und fließt dann in südlicher Richtung weiter durch den Munsteraner Ortsteil Oerrel. Kurz hinter dem Ort kreuzt sie die Bundesstraße 71. In südlicher Richtung weiter, durch ihr ursprüngliches und wieder ranaturiertes Tal, fließt sie dann bis Trauen und weiter bis nach Kreutzen (Gemeinde Faßberg). Hier mündet sie in die Örtze. Der Oberlauf der Kleinen Örtze fungierte vor seiner Renaturierung als Entwässerungsgraben für das einstige inzwischen aber aufgeforstete Hochmoor. Das schmale Tal wurde 1993 auf der gesamten Länge, mit Ausnahme des ersten Kilometer, mit einer Gesamtfläche von 330 ha zum Naturschutzgebiet erklärt. (Bezeichnung: Tal der Kleinen Örtze; Kennzeichen: NSG LÜ 207). [1]

Flora und Fauna[Bearbeiten]

An seltenen Pflanzen, die nach der deutschen Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt sind, wachsen hier unter anderem das Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris) und das Knöterich-Laichkraut (Potamogeton polygonifolius).

An seltenen Insekten finden wir die Wasserkäfer Deronectes latus, den Betropften Schnellschwimmer Agabus guttatus und den Zwergschwimmer Hydroporus rufifrons, außerdem die Larven der Grünen Steinfliegen Isoptena serricornis.

Durchgängigkeit für Fische[Bearbeiten]

In Trauen existierte ein Mühlenstau. Das Wehr ist inzwischen verfallen, die Staubretter sind entfernt. Trotzdem stellt der Rest des ehemalige Wehrs mit seiner Fallhöhe für Kleinfischarten und selbst für Forellen ein Hindernis für die Aufwanderung dar.


Einzelnachweise[Bearbeiten]

    Weblinks[Bearbeiten]

     Commons: Kleine Örtze – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien