Kleinkuchen

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48.73510.242777777778581Koordinaten: 48° 44′ 6″ N, 10° 14′ 34″ O

Kleinkuchen
Höhe: 581 m
Einwohner: 220 (31. Dez. 2013)
Eingemeindung: 1974
Postleitzahl: 89520
Vorwahl: 07326
Kleinkuchen (Baden-Württemberg)
Kleinkuchen

Lage von Kleinkuchen in Baden-Württemberg

Kleinkuchen ist seit 1935 eine Teilgemeinde von Großkuchen und seit 1974 ein Stadtteil von Heidenheim an der Brenz.

Geschichte[Bearbeiten]

Eine keltische Viereckschanze 1,5 Kilometer südwestlich von Kleinkuchen belegt eine Besiedlung von Kelten im 7. Jahrhundert v. Chr.

Im 12. Jahrhundert wurde Kleinkuchen neben Großkuchen erwähnt, wobei beide Dörfer weitgehend die gleichen Besitzer hatten. 1258 gingen Großkuchen und Kleinkuchen an die Grafen von Oettingen-Wallerstein und Ende des 13. Jahrhunderts an das Kloster Neresheim jedoch ohne die Dorfherrschaft, welche 1764 dann endgültig übertragen wurde. 1375 wurde das Dorf vom Schenk Andreas von Wittislingen im Verlauf seiner Fehde mit Neresheim niedergebrannt. 1802 ging Kleinkuchen an das Haus Thurn und Taxis, von 1806 bis 1810 kam Kleinkuchen zu Bayern und ging danach endgültig an Württemberg. 1826 und 1844 (durch Blitzschlag) gab es große Brände. 1974 wurden Großkuchen, Kleinkuchen, Nietheim und Rotensohl nach Heidenheim an der Brenz eingemeindet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die keltische Viereckschanze liegt 1,5 Kilometer südwestlich von Kleinkuchen
  • Die St.-Ulrichs-Kapelle ist eine im Jahr 1714 erbaute schlichte Kapelle mit Schablonenmalereien von 1880

Vereine[Bearbeiten]

In Kleinkuchen gibt es den Geißenverein, den Verein Sangeslust Kleinkuchen 1925 e. V. und die Freiwillige Feuerwehr Heidenheim mit der Abteilung Kleinkuchen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Beschreibung des Oberamts Neresheim. Herausgegeben von dem Königlichen statistisch-topographischen Bureau. Stuttgart 1872. Neuausgabe 1962.
  • Helmut Weimert: Historisches Heidenheim. Heidenheim 2. Auflage 2006.

Weblinks[Bearbeiten]