Klemmleiste

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Klemmleisten sorgen für schnelle Montage einzelner Module

Eine Klemmleiste wird in Schaltschränken zum Anschluss von Kabeln/Leitungen genutzt. Sie ist die Schnittstelle vom Schaltschrank zur Außenwelt. Im Schaltschrank wird die Klemmleiste meist in der Nähe der Kabeleinführung angeordnet.

Eine Klemmleiste besteht aus einzelnen Klemmen, die auf einer Tragschiene (Hutschiene) montiert und aufgereiht werden. Die Montage auf der Tragschiene unterscheidet sie von unbefestigten Klemmen wie zum Beispiel Feder- oder Lüsterklemmen. Die Klemmleiste hat im Stromlaufplan eine eigene Betriebsmittelkennzeichnung, üblicherweise mit dem Kennbuchstaben X, und taucht im Kabelzugplan bzw. Verdrahtungsplan auf.

Es wurden auch Klemmleisten mit einer Lötfahne verwendet, mit ihnen konnte eine mit Kabelschuh versehene Leitung mit einer angelöteten Leitung verbunden werden.

In österreichischen Baumärkten wird der Begriff Klemmleiste auch häufig für Lüsterklemmen verwendet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans-Günter Boy, Uwe Dunkhase: Elektro-Installationstechnik Die Meisterprüfung. 12. Auflage, Vogel Buchverlag, Oldenburg und Würzburg, 2007, ISBN 978-3-8343-3079-6