Kleptocniden

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Es gibt Tierarten, zu deren Beute Nesseltiere (Cnidaria) gehören, und die von diesen die Nesselzellen (Nematocyten) übernehmen können, welche dann als Kleptocniden (gestohlene Nesselzellen) bezeichnet werden. Die übernommenen Zellen werden zum eigenen Schutz gegen natürliche Fraßfeinde eingesetzt. Die Arten selbst haben meistens Schutzmechanismen gegen Angriffe mit Nesselzellen entwickelt, beispielsweise eine Schleimhaut mit saurem pH-Wert.

Der Begriff setzt sich aus "klepto" für "stehlen" und "Cniden" für "Nesselzellen" zusammen.

Diese Tatsache führte lange Zeit zu der falschen Vermutung, dass Rippenquallen aufgrund ihrer Nesselzellen eng mit den eigentlichen Urhebern dieser Zellen, den Nesseltieren, verwandt sind.

Einige Organismen, die Kleptocniden aufweisen[Bearbeiten]