Kletterfelsen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Falkenstein, Sächsische Schweiz

Ein Kletterfelsen, regional auch Kletterfels oder Klettergipfel genannt, ist ein für das Klettern freigegebener Felsen, eine Felswand oder Felsgruppe. Kletterfelsen lassen sich unter anderem in der Kletterführer-Literatur finden und sind als solche meist auch in Klettergebieten der Alpinen Vereine erfasst und markiert. Der Begriff spielt vor allem für das außer- und randalpine Klettern eine Rolle. Für Kletterfelsen gelten in der Regel besondere Kletterregeln (wie beispielsweise in der Sächsischen Schweiz) und Einschränkungen auf Grund von Naturschutz-Vorschriften.[1]

Beispiele für Kletterfelsen sind in Deutschland die Alpawand (über 600 Höhenmeter), der Asselstein (58 Hm) und der Falkenstein in der Sächsischen Schweiz. Der Deutsche Alpenverein (DAV) führt eine Webseite mit mehr als 3000 Einzelfelsen in 28 Kletterregionen mit rund 250 Klettergebieten.

Literatur[Bearbeiten]

  • Rudolf Fehrmann: Der Bergsteiger in der Sächsischen Schweiz. Führer durch die Kletterfelsen des Elbsandsteingebirges, Verlagsanstalt Johannes Siegel, Dresden 1908
  • Christian Hacker: Kletterfelsen von Wien bis Semmering, Eigenverlag, Wien 1995

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. Naturverträgliches Klettern, Leitbild des DAV

Weblink[Bearbeiten]