Urs Kliby

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Kliby und Caroline (2004)

Urs Kliby (* 24. Dezember 1950[1]), ehemals Urs Kliebenschädel, bekannt als Kliby, aus Kreuzlingen, ist ein Schweizer Bauchredner. Er ist gelernter Zolldeklarant und arbeitete einige Jahre am Billettschalter der Schweizerischen Bundesbahnen in Kreuzlingen.

Zusammen mit seiner Begleiterin, der vorwitzigen Esel-Puppe Caroline, feierte er vor allem in den 1970er- und 1980er-Jahren Erfolge. Er verkaufte über eine Million Tonträger und trat im Radio und im Fernsehen auf, zum Beispiel 1981 in Wetten, dass..?.

Auch in Liedern leiht er der Puppe seine Bauchrednerstimme. 1989 trat er mit dem von Hans Muff komponierten Lied Lache isch gsund beim Grand Prix der Volksmusik auf.

In den 1990er-Jahren moderierte Kliby zudem einige Jahre lang als Nachfolger von Jürg Randegger die Sendung Donnschtig-Jass des Schweizer Fernsehens. Die Sendung tourte damals mit einem klassischen Postauto während des Sommerprogramms durch die Schweiz.

Während ihren Auftritten in der Schweiz sprechen Kliby und Caroline jeweils in der Mundart des Kantons Thurgau. Nach eigener Aussage erlernte Urs Kliby die deutsche Schriftsprache seinerzeit als Bahnbeamter, was ihm bei seinen Auftritten im benachbarten Deutschland zustatten kommt.

Kliby ist verheiratet und lebt in Kreuzlingen.[2][3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gast: Kliby und Caroline – Volksmusik-Brunch vom 7. Oktober 2012, SF 1
  2. «In drei Jahren geht Caroline in Rente» in: Blick.ch vom 21. Dezember 2010
  3. Liebe währt ewig – Teil 2: Urs und Ruth Kliby in: Glanz und Gloria vom 19. Oktober 2010