Klinefelter-Syndrom

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Klassifikation nach ICD-10
Q98.0 Klinefelter-Syndrom, Karyotyp 47, XXY
ICD-10 online (WHO-Version 2013)

Das Klinefelter-Syndrom ist eine numerische Chromosomenaberration (Aneuploidie) der Geschlechtschromosomen, die bei Jungen bzw. Männern auftritt. Menschen mit diesem Syndrom besitzen, abweichend vom üblichen männlichen Karyotyp (46, XY), ein zusätzliches X-Chromosom in allen (47, XXY) oder einem Teil der Körperzellen (mos 47, XXY / 46, XY).[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Besonderheit wurde erstmals unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten im Jahr 1942 von dem US-Amerikaner Harry F. Klinefelter beschrieben.[2][3] Der zugrundeliegende Karyotyp wurde 1959 erstmals von der britischen Genetikerin Patricia A. Jacobs beschrieben.[4]

Ursachen[Bearbeiten]

Die chromosomale Ursache wurde 1959 erkannt: Man wies eine Chromosomenbesonderheit nach, bei der aufgrund einer zufälligen Nicht-Auseinanderweichung (Non-Disjunction) der Gonosomen (Geschlechtschromosomen) während der Gametogenese zusätzlich zum üblichen männlichen Chromosomensatz (46,XY) mindestens ein weiteres X-Chromosom in allen (Karyotyp 47, XXY) oder einem Teil der Körperzellen vorliegt (Karyotyp 46, XY/47, XXY / = Mosaik-Form / bei 6 %).

Häufigkeit[Bearbeiten]

Das Klinefelter-Syndrom tritt bei etwa 1–2 von 1000 männlichen Neugeborenen auf.[5][6] In Deutschland leben etwa 80.000 Jungen bzw. Männer mit dem Klinefelter-Syndrom.

Diagnose[Bearbeiten]

Eine Verdachtsdiagnose ergibt sich aus der typischen Klinik. Die Diagnose wird durch eine zytogenetische Untersuchung gestellt. Das Durchschnittsalter der Kinder liegt zum Zeitpunkt der Diagnosestellung bei etwa fünf Jahren.

Weitere diagnostische Möglichkeiten bestehen in der Blutanalyse (typische Veränderungen (s. o.) in FSH & LH, SHBG, Estradiol, Testosteron) und in der Hodenzytologie, die eine hyalinisierende Fibrose der Hodenkanälchen und eine relative Hypoplasie der Leydig-Zellen zeigt. Auch ein Spermiogramm kann Teil der Diagnose sein (Azoospermie, selten Oligospermie).[7] Die Differentialdiagnose zum Pseudo-Klinefelter-Syndrom ist nötig. Zur Klinefelter-Gruppe gehören auch die Polysomien, bei denen Menschen z. B. einen Karyotyp XXXY oder XXXXY haben.

Das Klinefelter-Syndrom wird in 10 % pränatal und in 26 % in der Kindheit und im Erwachsenenalter entdeckt. 64 % der Betroffenen bleiben unentdeckt.[7]

Merkmale[Bearbeiten]

Die Chromosomenbesonderheit wirkt sich auf die kognitive und körperliche Entwicklung und Leistungsfähigkeit der Jungen und Männer mit dem Klinefelter-Syndrom aus, wobei nicht generell gesagt werden kann, welche Symptome sich in welcher Ausprägung bei einem Jungen bzw. Mann ausbilden. Generell handelt es sich um eine Keimdrüsenunterfunktion im Pubertätsalter.

Körperliche Merkmale[Bearbeiten]

Häufig beobachtet werden eine überdurchschnittliche Erwachsenengröße und ungewöhnlich lange Arme, Beine und häufig auch errötete bzw. verfaltete Ellenbogen. Im Kleinkindalter haben etwa 60 % der Jungen eine Muskelschwäche und eine Verzögerung der motorischen Entwicklung.

Die Männer besitzen vergleichsweise kleine Hoden mit verminderter Testosteronproduktion – das Klinefelter-Syndrom gilt als Hauptursache für Hypogonadismus[8] – bei üblicher Penisgröße, und es werden keine funktionstüchtigen Spermien (Azoospermie) produziert. Bei Männern mit dem Mosaik-Typus (46,XY/47,XXY) ist die Wahrscheinlichkeit, lebensfähige Spermien zu finden, signifikant höher.[9] Das Sexualleben ist in der Regel nicht beeinträchtigt. Die äußere Genitalentwicklung verläuft in der Kindheit normal. Das Hodenvolumen vergrößert sich dem Alter entsprechend, und erst in der Mitte der Pubertät kommt es zur Verkleinerung der Hoden.[10].

Psychische Merkmale[Bearbeiten]

Uncharakteristische Symptome wie Antriebsarmut, Kontaktarmut, geringes Selbstvertrauen, Stimmungsschwankungen bis hin zu Wutausbrüchen und sprachliche Entwicklungsstörungen im Verein mit schulischen Problemen sind hinweisend auf dieses Syndrom.

Die Intelligenz bei Jungen bzw. Männern mit dem Klinefelter-Syndrom ist nach aktuellen Erkenntnissen nicht beeinträchtigt. In erster Linie sind es ihre lautsprachlichen Fähigkeiten (Verbal-IQ), die im Vergleich zu Gleichaltrigen oftmals unterdurchschnittlich sind und bei etwa 50 % der Kinder eine Förderung durch Logopädie notwendig machen, insbesondere in den Bereichen der Artikulation und in der Fähigkeit, Zusammenhänge wiederzugeben (Sprachverarbeitung).

Außerdem deuten Studien auf ein erhöhtes Risiko hin, an Depressionen zu erkranken,[11] in anderen Studien ist sogar von 70 % die Rede: Neben unerfülltem Kinderwunsch und dem Stigma der Infertilität wird auch der Umgang mit Problemen als Ursache für Depressionen vermutet. Es werde nicht versucht, diese Probleme ursächlich zu beseitigen, sondern die damit verbundenen Gefühle durch Kompensationshandlungen loszuwerden.[12]

Hormontherapie[Bearbeiten]

Oftmals besteht in der Spätpubertät eine Tendenz zur Ausbildung kleiner Brüste (Gynäkomastie, bei 30 % – 60 %), ein eher femininer Körperbau und ein reduzierter Bartwuchs. Der Hormonmangel kann ab Beginn der Pubertät (dem Alter von etwa elf Jahren) durch die Gabe von Hormonpräparaten (nach ärztlicher Beratung) ausgeglichen werden. Hormonpräparate stehen in Form von Spritzen, Pflaster oder Gel zur Verfügung. Durch die Testosteron-Gabe wird der Bartwuchs angeregt und die Jungen kommen in den Stimmbruch. Wird die Medikamentengabe später aus- oder abgesetzt, geht auch der Bartwuchs zurück, aber die tiefe Stimme bleibt. Nach dem aktuellen Stand der Forschung erhöht auch die langjährige Testosterontherapie nicht die Gefahr eines Prostata-Karzinoms. [13]

Rolle des zusätzlichen X-Chromosoms[Bearbeiten]

Unter genetischen Gesichtspunkten bestimmt das vorhandene Y-Chromosom das männliche Geschlecht. Aber phänotypisch sind die klassischen Erscheinungsformen des männlichen Geschlechts beim Klinefelter-Syndrom durch das zusätzliche X-Chromosom verschoben. Die Rolle des zusätzlichen X-Chromosoms ist jedoch komplizierter als angenommen. Bei normalen Zellen, die mehr als ein X-Chromosom enthalten (wie bei normalen weiblichen XX-Zellen), ist ein X immer inaktiv. Diese X-Inaktivierung geschieht frühzeitig bei der embryonalen Entwicklung und hinterlässt nur ein funktioniertes X in jeder Körperzelle. Das verbleibende, inaktivierte X wird Barr-Körperchen genannt, und seine Gene tragen nicht zur Funktion dieser Zelle bei.

X-Inaktivierung ist dafür bekannt, dass sie in allen Zellen stattfindet, die mehr als ein X-Chromosom enthalten. Das ist für Klinefelter-Forscher bedeutsam, denn es ist ebenso auf die Zellen der XXY-Männer anwendbar. Die Frage bleibt: Was unterscheidet den tatsächlichen Genotyp eines Mannes mit Klinefelter-Syndrom von dem eines normalen Mannes? Nach der X-Inaktivierung in einer XXY-Zelle verbleibt die Anzahl der aktiven Gene bei 46, einschließlich eines X, eines Y und eines inaktiven X – des Barr-Körperchens.

Eine Teilantwort liegt darin, was über das Barr-Körperchen in normalen weiblichen XX-Zellen bekannt ist: Obwohl das Barr-Körperchen inaktiv genannt wird, gilt die Inaktivierung des zweiten X-Chromosoms nicht vollständig. Eine kleine Zahl seiner Gene bleibt wirksam. Bei XXY-Männern verursacht eines oder mehrerer dieser verbleibenden, aktiven Gene zweifellos die weiblichen, sekundären Geschlechtsmerkmale, atrophierte Kanäle und resultierende Unfruchtbarkeit, aber der exakte molekulare Mechanismus bleibt unbekannt.[14]

Rolle des Hormonmangels[Bearbeiten]

Falls der Testosteronmangel für die neurologisch-psychologischen Symptome des Klinefelter-Syndroms verantwortlich wäre, müsste dieser schon von der Geburt vorhanden sein, da Testosteron die Gehirnentwicklung beeinflusst. Jedoch gibt es bisher keine Studie, in der man Testosteronwerte in Föten von Männern mit Klinefelter-Syndrom gemessen hat. Für Neugeborene existieren mehrdeutige Ergebnisse mit erniedrigtem, teils aber auch normalen oder hohen Werten.[10]

Menschen mit Klinefelter-Syndrom besitzen eine veränderten Körperbau mit einer anderen Fett/Muskelmasse-Verteilung als XY-Männer. Bisher ist jedoch unbekannt, ob diese Veränderungen durch den spezifischen Genotyp, das hormonelle Milieu oder eine Kombination aus beidem verursacht werden. Bei Männern mit normalen Chromosomen sagt ein Testosteronmangel die Entwicklung von Fettleibigkeit vorher, die durch die Behandlung mit Testosteron reduziert werden kann. Bei Klinefelter-Patienten ist der größere Fettanteil aber bereits vor der Pubertät vorhanden, d.h., genetische Faktoren können ebenfalls die Körperfettverteilung beeinflussen. Ein Längsschnittstudie, die Klinefelter-Patienten mit Body-Mass-Index und Kontrollpatienten mit natürlichem Testosteronmangel verglich, zeigte eine deutlich erhöhte Diabetes-Häufigkeit bei Klinefelter-Patienten. Derzeit gibt es keine gesicherten Erkenntnisse, dass die Hormontherapie die Insulin-Sensitivität verringert, möglicherweise aber indirekte Auswirkungen auf das Diabetesrisiko hat, wenn Körperbau und körperliche Fitness günstig beeinflusst werden.[10]

Studien zeigen, dass Klinefelter-Patienten auch unter einem erhöhten Osteoporose-Risiko leiden. Über 40 % der untersuchten Männer haben Osteoporose oder die Vorstufe Osteopenie.[15]. Wie eine Studie zeigt, ist die Knochendichte in der Kindheit normal, nimmt dann aber nach der Pubertät ab.[16]. Die Rolle des Testosteronmangels ist noch unklar, ein direkter Zusammenhang zwischen Testosteron und Knochendichte bei Klinefelter-Patienten wurde noch nicht beschrieben, jedoch positive Verbindungen zwischen Knochendichte, Muskelstärke (als indirekter Effekt von Testosteron) und 25(OH)-Vitamin D.[10]

Intersexualität und Gender[Bearbeiten]

Bei der Mehrheit der Betroffenen bestimmt das Y-Chromosom das männliche Geschlecht und sie wachsen als Männer auf. Sporadische Berichte von Betroffenen deuten zumindest auf eine Minderheit intersexueller Menschen hin. Zum Einfluss des hormonellen Ungleichgewichts vor der Geburt auf die Gender-Identität gibt es bisher keine aussagekräftigen Studien. Jedoch identifizieren sich nicht alle Menschen mit 47,XXY-Chromosomensatz als Mann, ein Teil sieht sich als Frau bzw. mit femininen Anteilen (bedingt durch den niedrigen Testosteronspiegel, verstärkte Brustentwicklung, allgemein femininer Körperbau oder rein emotional). Für Individuen, die sich nicht als Mann identifizieren, kann die Diagnose Klinefelter-Syndrom unangemessen erscheinen, da für sie keine Testosteronersatztherapie in Frage kommt. Auch Männer, die die gängige Definition von Maskulinität nicht akzeptieren, weisen die Diagnose Klinefelter-Syndrom eventuell ab. [17]

Während viele Männer mit 47,XXY-Chromosomensatz durch unerfüllten Kinderwunsch diagnostiziert werden, gibt es auch einige Individuen, die sich nicht mit den gängigen Definitionen von Gender, sexuelle Identität und Maskulinität identifizieren können.[18]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Visootsak J, Graham JM Jr: Klinefelter syndrome and other sex chromosomal aneuploidies. Orphanet J Rare Dis. 2006 Oct 24;1:42. PMID 17062147, PMC 1634840 (freier Volltext)
  • Klinefelter-Syndrom – Fragen und Antworten für Österreich. 2005, ISBN 3-9805545-5-4
  • Klinefelter-Syndrom – Fragen und Antworten. 2003, ISBN 3-9805545-2-X
  • Klaus Sarimskt: Entwicklungspsychologie genetischer Syndrome. 2003, ISBN 3-8017-1764-X
  • F. Jockenhövel (Hrsg.): Männlicher Hypogonadismus – Aktuelle Aspekte der Androgensubstitution. 2003, ISBN 3-89599-691-2

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nomenklatur für den menschlichen Chromosomensatz
  2. Harry F. Klinefelter Jr., Edward C. Reifenstein Jr., Fuller Albright Jr.: Syndrome characterized by gynecomastia, aspermatogenesis without a-Leydigism and increased excretion of follicle-stimulating hormone. In: The Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism. 2, Nr. 11, 1942, S. 615–624. doi:10.1210/jcem-2-11-615
  3. Harry F. Klinefelter Jr.: Klinefelter syndrome: historical background and development. In: Southern Medical Journal. 79, Nr. 9, 1986, S. 1089–1093. doi:10.1097/00007611-198609000-00012
  4. P. A. Jacobs, J. A. Strong: A case of human intersexuality having a possible XXY sex-determining mechanism. In: Nature. Band 183, Nummer 4657, Januar 1959, S. 302–303, ISSN 0028-0836. PMID 13632697.
  5. Anders Bojesen, Svend Juul und Claus Højbjerg Gravholt: Prenatal and postnatal prevalence of Klinefelter syndrome: a national registry study. In: The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism. 88, Nr. 2, 2003, S. 622-626. doi:10.1210/jc.2002-021491
  6. Jeannie Visootsak, Melissa Aylstock und John M Graham Jr.: Klinefelter syndrome and its variants: an update and review for the primary pediatrician. In: Clinical pediatrics. 40, Nr. 12, 2001, S. 639-651. PMID 11771918
  7. a b Das Klinefelter-Syndrom: Berücksichtigung in der ärztlichen Praxis und Literatur: http://miami.uni-muenster.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-3892/diss_bade.pdf; Abgerufen am 20. Januar 2011
  8. Juliane Matlach, Franz Grehn, Thomas Klink: Klinefelter Syndrome Associated With Goniodysgenesis. In: Journal of Glaucoma, Januar 2012. doi:10.1097/IJG.0b013e31824477ef
  9. L Aksglaede and A Juul, Therapy of endocrine disease: Testicular function and fertility in men with Klinefelter syndrome: a review, Eur J Endocrinol April 1, 2013, 168, R67-R76: http://eje-online.org/content/168/4/R67.long
  10. a b c d Host et al., The role of hypogonadism in Klinefelter's syndrome, Asian J Androl. Mar-Apr 2014; 16(2): 185–191:http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3955327/
  11. z. B. Bruining H. et al., Psychiatric Characteristics in a self-selected sample of boys with Klinefelter Syndrome, Pediatrics, 2009, 123, e865
  12. Dr. med. Matthias Auer, Dr. med Johannes Fuss, Psychische Aspekte des Klinefelter-Syndroms, April 2013:http://www.klinefelter.ch/files/Psychische-Aspekte-des-KS.pdf
  13. 26. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Andrologie (DGA) e.V. - 18.-20.September 2014, Gießen (Abstract) - P39: Inzidenz von Prostata-Karzinom (PCa) bei 340 hypogonadalen Männern unter Langzeitbehandlung mit Testosteron-Undecanoat-Injektionen (TU) bis zu 7 Jahren - Beobachtungsdaten einer Register-Studie: http://www.kup.at/kup/pdf/12368.pdf>
  14. The Mystery of the extra X: Klinefelter syndrome and its missing links: http://www.science20.com/chrissy039s_column/blog/mystery_extra_x_klinefelter_syndrome_and_its_missing_links; Abgerufen am 15.01.2015
  15. Ferlin A, Schipilliti M, Vinanzi C, Garolla A, Di Mambro A, et al. Bone mass in subjects with Klinefelter syndrome: role of testosterone levels and androgen receptor gene CAG polymorphism. J Clin Endocrinol Metab. 2011;96:E739–45: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21270324
  16. Aksglaede L, Molgaard C, Skakkebaek NE, Juul A. Normal bone mineral content but unfavourable muscle/fat ratio in Klinefelter syndrome. Arch Dis Child. 2008;93:30–4:http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17916585
  17. Thinking outside the square: considering gender in Klinefelter syndrome and 47, XXY, International Journal of Andrology ェ 2011 European Academy of Andrology, 1–2: http://www.genetic.org/Knowledge/Library/ArticleView/smid/447/ArticleID/33.aspx
  18. Noble M (2003) Representations of Klinefelter Syndrome (revised2010).: https://oii.org.au/18161/representations-klinefelter-syndrome/
Gesundheitshinweis Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diese Hinweise zu Gesundheitsthemen beachten!