Klingenbach

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Wappen Karte
Wappen von Klingenbach
Klingenbach (Österreich)
DEC
Klingenbach
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Burgenland
Politischer Bezirk Eisenstadt-Umgebung (EU)
Fläche 4,82 km²
Koordinaten 47° 45′ N, 16° 32′ O47.75333333333316.538611111111233Koordinaten: 47° 45′ 12″ N, 16° 32′ 19″ O
Höhe 233 m ü. A.
Einwohner 1181 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 245 Einwohner je km²
Postleitzahl 7013
Vorwahl 02687
Gemeindekennziffer 1 03 05
AT112
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Grünberggasse 1
7013 Klingenbach
Politik
Bürgermeister Johann Frank (SPÖ)
Gemeinderat (2007)
(15 Mitglieder)
10 SPÖ, 5 ÖVP
Lage der Gemeinde Klingenbach

Klingenbach (kroatisch:Klimpuh, ungarisch: Kelénpatak) ist eine gemischtsprachige Gemeinde im Burgenland im Bezirk Eisenstadt-Umgebung in Österreich. Ein Grenzübergang nach Ungarn ist nach Klingenbach benannt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Die Gemeinde liegt im nördlichen Burgenland nahe der Landeshauptstadt Eisenstadt. Klingenbach ist der einzige Ort in der Gemeinde.

[Bearbeiten] Geschichte

Nachdem der Ort 1529 im Zuge der ersten Wiener Türkenbelagerung zerstört worden war, wurde er von Burgenland-Kroaten wiederbesiedelt. Klingenbach gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Kelénpatok verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).

[Bearbeiten] Bevölkerung

Die Gemeinde hat nach der Volkszählung 2001 1.189 Einwohner, von denen sich 73,1% zur burgenlandkroatischen Volksgruppe bekennen (zusätzlich geben 9,3% Kroatisch als Umgangssprache an). Der Anteil der deutschsprachigen Volksgruppe beträgt 9,3%.

Der Großteil der Einwohner von Klingenbach (89,2%) bekennt sich zur römisch-katholische Kirche, zur orthodoxen Kirche und zum Islam jeweils 2,5%.

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister ist Johann Frank von der SPÖ. Amtsleiter ist Eduard Eisner.

Die Mandatsverteilung (15 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 10, ÖVP 5, FPÖ 0, Grüne 0 und andere Listen 0 Mandate.

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: Eine goldene Klinge im roten Feld.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die urkundlich erstmals 1276 genannte Pfarrkirche wurde nach der Zerstörung durch die Türken Ende des 17. Jahrhunderts wiedererrichtet. 1975 erfolgte ein Neubau der Pfarrkirche. Die dortige Marienstatue wurde um 1730 geschaffen.

[Bearbeiten] Weblinks


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