Klingenberg am Main

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Klingenberg a.Main
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Klingenberg a.Main hervorgehoben
Koordinaten: 49° 47′ N, 9° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Miltenberg
Höhe: 128 m ü. NN
Fläche: 21,14 km²
Einwohner: 6250 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 296 Einwohner je km²
Postleitzahl: 63911 (alt: 8763)
Vorwahl: 09372
Kfz-Kennzeichen: MIL
Gemeindeschlüssel: 09 6 76 134
Stadtgliederung: 3 Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung: Rathausstraße 9
63911 Klingenberg a.Main
Webpräsenz:
Bürgermeister: Reinhard Simon (FW)

Klingenberg am Main (amtlich: Klingenberg a.Main) ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Miltenberg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Die Stadt liegt zu beiden Seiten des Mains am Rande von Odenwald und Spessart. Weltbekannt aber wurde Klingenberg durch seinen Rotwein, der in den terrassenförmigen Steillagen wächst.

[Bearbeiten] Stadtgliederung

Die Stadt hat drei Stadtteile:

  • Klingenberg
  • Röllfeld
  • Trennfurt

[Bearbeiten] Eingemeindungen

Im Jahre 1976 wurden die früher selbstständigen Nachbargemeinden Trennfurt und Röllfeld eingemeindet.

[Bearbeiten] Geschichte

Klingenberg - Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian 1655
Klingenberg - Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian 1655

Ein römischer Weihestein, ein frühmittelalterlicher Ringwall und der wahrscheinlich in alemannische Zeit zurück gehende Grubinger Kirchhof sind die ältesten Zeugnisse der Klingenberger Geschichte. Im Jahr 1100 nennt sich ein Edler namens Heinrich nach der alten Clingenburg; er gehörte dem Adelsgeschlecht der Reginbodonen an. Die staufische Clingenburg wurde um 1177 von dem kaiserlichen Mundschenk Conradus Colbo erbaut. 1276 wird die darunter liegende Stadt erstmals urkundlich erwähnt. Um das Jahr 1500 kommt sie an das Erzstift Mainz und 1814 an das Königreich Bayern.

[Bearbeiten] Religion

Blick auf Klingenberg am Main
Blick auf Klingenberg am Main

Die Stadt Klingenberg am Main ist mehrheitlich Römisch-Katholisch, die Pfarrgemeinden gehören zum Dekanat Obernburg innerhalb des Bistums Würzburg.

1976 erregt Klingenberg bundesweit Aufmerksamkeit durch den Tod von Anneliese Michel, die nach einem mehrmonatigen Exorzismus starb.

Die Pfarreien und ihre Kirchen

  • Pfarrei Klingenberg - St. Pankratius
  • Pfarrei Röllfeld - Mariä Himmelfahrt
  • Pfarrei Trennfurt - St. Maria Magdalena

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Stadtrat

Der Stadtrat hat (ohne Bürgermeister) 20 Mitglieder.

(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Weinberg und Clingenburg
Weinberg und Clingenburg
Stadtschloss
Stadtschloss

[Bearbeiten] Bauwerke

Oberhalb der Klingenberger Altstadt und des Weinbergs liegt die um 1177 erbaute Clingenburg.

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

Alljährlich findet im August das Winzerfest statt, das zu den ältesten Weinfesten am Main zählt. Von Juni bis Juli finden seit 1994 die Clingenburg-Festspiele statt.

Klingenberg liegt seit 1990 am Fränkischen Rotwein Wanderweg.


[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Seit Mitte des 17. Jahrhunderts wird in Klingenberg Ton abgebaut, der unter anderem in der Bleistiftindustrie als Beimischung zu Graphit verwendet wird. Das städtische Tonbergwerk und seine Überschüsse garantierten den Klingenberger Bürgern jahrzehntelangen Wohlstand.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Weblinks

Commons
 Commons: Klingenberg am Main – Bilder, Videos und Audiodateien
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