Klingspor-Museum

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Klingspor-Museum

Das Klingspor-Museum in Offenbach am Main ist ein Museum für Schriftkunst und Typografie. Es befindet sich im Südflügel des Büsing Palais. 2011 begann eine Sanierung und Aufstockung des Gebäudes nach historischem Vorbild, das provisorische Flachdach wird hierzu ersetzt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Sammlung

Das Museum wurde 1953 als Institution der Stadt Offenbach gegründet. Grundstock des Museums bildete die Privatsammlung von Karl Klingspor, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Offenbach mit seinem Bruder Wilhelm eine Schriftgießerei betrieb. Diese Schriftgießerei der Gebrüder Klingspor war weltbekannt und beschäftigte zahlreiche berühmte Typografen jener Zeit.

In der Sammlung des Museum befinden sich die Nachlässe von Werner Klemke, Rudolf Koch, Ernst Schneidler und Rudo Spemann. Es besitzt zudem außerhalb der Niederlande die größte Sammlung über den Typographen Hendrik Nicolaas Werkman, der mit seiner experimentellen Zeitschrift „The next call“ aus den Jahren 1923–1926 zu den einflussreichsten Avantgardisten der Typographie des 20. Jahrhunderts gehört.

Von der Typografie hat sich das Museum die letzten Jahre hin zur Sammlung künstlerischer Bücher entwickelt.

[Bearbeiten] Ausstellung

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Jüdisch-christliche Weggemeinschaft in: FAZ vom 24. August 2011, Seite 41
  2. Rudo-Spemann-Preis auf den Seiten der Stadt Offenbach am Main. Abgerufen am 11. Dezember 2011.

50.1077777777788.7611111111111Koordinaten: 50° 6′ 28″ N, 8° 45′ 40″ O

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