Klinikum Esslingen

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Klinikum Esslingen
Trägerschaft Stadt Esslingen
Ort Esslingen am Neckar
Bundesland Baden-Württemberg
Staat Deutschland
Koordinaten 48° 44′ 13,6″ N, 9° 19′ 35,7″ O48.7371119.326592Koordinaten: 48° 44′ 13,6″ N, 9° 19′ 35,7″ O
Geschäftsführer Bernd Sieber
Betten 634
Mitarbeiter 1420
davon Ärzte 239
Fachgebiete 16 Kliniken, 1 Institut und 15 Kompetenzzentren
Gründung 19.9.1859
Website www.klinikum-esslingen.de/

Das Klinikum Esslingen ist ein Krankenhaus der Zentralversorgung in Esslingen am Neckar, Baden-Württemberg, mit 634 Betten und rund 26.000 stationären Patienten und rund 87.000 ambulanten Patienten (Stand Januar 2013). Das Klinikum Esslingen ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Eberhard Karls Universität Tübingen und Schule für Pflegeberufe. Das Klinikum Esslingen ist ein Unternehmen der Stadt Esslingen am Neckar in der Rechtsform einer gGmbH.

Allgemeine Informationen[Bearbeiten]

Das Klinikum umfasst 15 Fachkliniken[1]

  • Klinik für Allgemeine- und Viszeralchirurgie, Chefarzt Ludger Staib
  • Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Onkologie/Hämatologie, Gastroenterologie und Infektiologie, Chefarzt Michael Geißler
  • Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Chefarzt Ulrich Bissinger
  • Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Chefarzt Thorsten Kühn
  • Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie, Chefarzt Florian Liewald
  • Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Chefarzt Matthias Leschke
  • Klinik für Kinder und Jugendliche, Chefarzt Christian von Schnakenburg
  • Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie, Leitende Ärztin Monika Herma-Boeters
  • Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie, Chefarzt Wolfgang Sperber
  • Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin, Chefarzt Björn Nolting
  • Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin, Chefarzt Stefan Krämer
  • Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie, Chefarzt Helmut Gnann
  • Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Chefarzt Jürgen Degreif
  • Belegklinik Augen, Belegärzte Drs. Weindler, Hugger, Failer-Neuhauser, Amiri, Atili
  • Belegklinik Hals-Nasen-Ohren, Drs. Westenberger, Basse / Schubert, Meder

und 15 Kompetenzzentren [1]

  • Onkologisches Zentrum
  • Thoraxzentrum
  • Zentrum für Ambulante Operationen
  • Gefäßzentrum
  • Brustzentrum
  • Zentrum für gynäkologische Tumorerkrankungen
  • Leberzentrum
  • Sozialpädiatrisches Zentrum SPZ
  • Endoskopiezentrum
  • Perinatalzentrum Level 1
  • Palliativstation
  • Chest Pain Unit
  • Onkologischer Schwerpunkt
  • Nephrologischer Schwerpunkt

Zahlen und Fakten[Bearbeiten]

Das Krankenhaus der Zentralversorgung hat eine Bettenkapazität von 634 Betten, davon 14 chirurgische und 9 internistische Intensivbetten sowie 10 pädiatrische Intensivbetten. [1] Am Klinikum Esslingen arbeiten rund 1.420 Mitarbeiter, davon 239 Ärzte, 624 Pflegedienstkräfte, 183 Funktionsdienstkräfte sowie 129 Auszubildende.[1]

Es werden pro Jahr etwa 26.000 Patienten stationär aufgenommen und weitere 87.000 Patienten ambulant behandelt. Das Krankenhaus führt jährlich etwa 8.700 Operationen durch. Die Verweildauer der Patienten beträgt durchschnittlich 7,2 Tage.[1]

Das Unternehmen verfügt über einen Linearbeschleuniger, einen Computertomograph, einen Kernspintomograph, zwei Linksherzkathetermessplätze, eine Digital-Subtraktions-Angiographieanlage und zwei Gamma-Kameras.[1]

Schwerpunkte der Tätigkeit sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Tumorerkrankungen, Chirurgie, Neurologie mit Schlaganfalleinheit (Stroke Unit), Orthopädie und Unfallchirurgie, Psychosomatik, Gynäkologie, Pädiatrie und Perinatologie.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Bis in das Jahr 1200 sind Ansätze des Esslinger Krankenhauswesens zu finden. Auf dem heutigen Marktplatz stand bis 1800 das Esslinger St.-Katharinen-Hospital. Durch das rasche Anwachsen der Bevölkerung, wurde 1859 eine Stiftung ins Leben gerufen. Im Juli 1862 wurde das Krankenhaus, mit dem Namen „Privat-Krankenhaus-Stiftung“ an der Ebershaldenstraße (heutiger Stadthallenbereich) eröffnet. Die Stadt Esslingen beteiligte sich schon damals an diesem Vorhaben. Das Krankenhaus hatte den Charakter einer unter Aufsicht des Gemeinderats stehenden öffentlichen Krankenanstalt. Ende 1868 übernahm die Stadt Esslingen die Krankenanstalt. Der Sinn und Zweck dieser Krankenanstalt war „die Heilung und vollständige Verpflegung der Kranken“. Kurz nach der Entdeckung der Röntgenstrahlen wurde die Krankenanstalt 1901 als eines der ersten Krankenhäuser in Deutschland mit einem Röntgengerät ausgestattet. Die Bettenanzahl betrug 1906 bereits 75 Betten. [1]

1926 wurde ein Krankenhausneubau beschlossen, dieser wurde im Gebiet „Hirschlandkopf“ gebaut. Im Jahr 1930 wurde der Neubau vollendet und eröffnet. Der damalige Krankenhausbereich ist Ursprung des heutigen Krankenhauskomplexes. Ein Generalbebauungsplan, der alle bis Ende der 70er Jahre erstellten und geplanten Neubauten und die bis dahin vorhandenen Gebäude beinhaltete, wurde 1961 beschlossen.[1]

2011 besitzt das Klinikum Esslingen 19 Gebäude in denen 15 Fachkliniken und Stationen, Veranstaltungs- und Konferenzräume, Wohnheim, Verwaltung, Casino und Cafeteria untergebracht sind.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i Website des Klinikums Esslingen