Klinische Seelsorgeausbildung

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Klinische Seelsorgeausbildung (KSA) (engl. Clinical Pastoral Training, CPT, auch Clinical Pastoral Education, CPE) ist eine Form der Seelsorge-Ausbildung, bei der der Auszubildende längere Zeit in einem Teamverband (ursprünglich in psychiatrischen Kliniken) und unter Supervision Seelsorge betreibt.

Die Methode wurde 1925 von Anton Boisen in den USA begründet, gelangte 1963 in die Niederlande und von dort 1970 als KSA nach Deutschland.

In der KSA machen Pfarrerinnen und Pfarrer oder kirchliche Mitarbeiter Erfahrungen in einem bestimmten Praxisfeld und führen Gespräche, über die im Nachhinein Verlaufsprotokolle verfasst werden. Die konkreten Erfahrungen werden in einem Gruppenprozess reflektiert und unter psychologischen und seelsorgerlichen Aspekten analysiert.

Seelsorge und Praktische Theologie erfuhren durch die KSA starke Impulse.

Bekannte Ausbilder (in Auswahl)[Bearbeiten]

Bekanntere ausbildende Institutionen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Wybe Zijlstra: Seelsorge-Training. Clinical Pastoral Training. München 1971 (niederl. Originalausg.: Klinisch pastorale vorming. 1969)
  • Michael Klessmann, (Hrsg.) Handbuch der Krankenhausseelsorge, Göttingen 1996.
  • Michael Klessmann (Hrsg.), Winkler, Klaus (Hrsg.), Spielarten der Seelsorge. Beiträge aus dem Seelsorgeinstitut an der Kirchlichen Hochschule Bethel. Bielefeld – Bethel, 1991.