Kloschwitz

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Dieser Artikel beschreibt den Ort Kloschwitz an der Saale. Ein Ortsteil der Gemeinde Weischlitz im Vogtland trägt ebenfalls den Namen Kloschwitz.

51.58511.75722222222273Koordinaten: 51° 35′ 6″ N, 11° 45′ 26″ O

Kloschwitz
Gemeinde Salzatal
Ehemaliges Gemeindewappen von Kloschwitz
Höhe: 73 m
Fläche: 10,29 km²
Einwohner: 454 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 06198
Vorwahl: 034607
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Lage von Kloschwitz in Salzatal

Kloschwitz ist eine Ortschaft der Einheitsgemeinde Salzatal im Saalekreis in Sachsen-Anhalt (Deutschland).

Geografie[Bearbeiten]

Kloschwitz liegt an einem Bogen der Saale, nordwestlich von Halle (Saale) im Naturpark Unteres Saaletal.

Ortschaftsgliederung[Bearbeiten]

Zur Ortschaft Kloschwitz gehören neben dem Hauptort Kloschwitz noch die Dörfer Johannashall, Rumpin und Trebitz.

Geschichte[Bearbeiten]

1209 war die erste urkundliche Erwähnung des Ortes als Clozmichz.

Der Ort erlangte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts überregionale Bedeutung aufgrund des von Pfarrer Carl Friedrich Grundmann (1793–1850) gegründeten Knaben-Instituts. Die Brüder Julius und Gustav des Plauener Turnvaters Otto Leonhard Heubner unterrichteten dort.[1][2]

Bis zur Neubildung der Einheitsgemeinde Salzatal am 1. Januar 2010[3] war Kloschwitz eine selbständige Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Westlicher Saalkreis Letzter Bürgermeister von Kloschwitz war Jan Papendieck.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 25. Mai 1998 durch das Regierungspräsidium Halle genehmigt.

Blasonierung: „In Blau ein gesenkter silberner Anker, oben beseitet von zwei sechsstrahligen goldenen Sternen.“

Die Farben von Kloschwitz sind abgeleitet vom Wappen Silber (Weiß) und Blau.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Im Ortsteil Kloschwitz befinden sich südlich der Straße zwei Salzquellen, deren Wasser in einer frei zugänglichen Kneippanlage direkt am Rande der Straße genutzt wird und dann durch einige Wassertretbecken auf dem Gelände des benachbarten Campingplatzes in die Saale abfließt.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Blütenfest, immer zur Baumblüte Ende April

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt an der Verbindungsstraße von Halle (Saale) nach Hettstedt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dr. Schöbel: Pastor Grundmann und das Kloschwitzer Institut, in: G. Doehler: Unser Vogtland, Bd. III, 1897, S. 381.
  2. Werner Hernla: Pastor Grundmann und sein Knabeninstitut in Kloschwitz, in: Vogtländisches Jahrbuch, 11. Jahrgang, Plauen 1994, S. 21–23.
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kloschwitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien