Kloster Heilig Kreuz (Donauwörth)
Das Kloster Heilig Kreuz in Donauwörth ist ein ehemaliges Kloster der Benediktiner.
[Bearbeiten] Geschichte
Das dem Heiligen Kreuz geweihte Kloster wurde um das Jahr 1040 von Mangold I. von Werd als Benediktinerinnenkloster gegründet. Die geistliche Gründungsgabe war ein Teil vom Kreuz Christi, das Mangold als Gesandter des deutschen Kaisers in Konstantinopel erhielt.
Zu Anfang des 12. Jahrhunderts wurde das Nonnenkloster durch ein Männerkloster der Benediktinerregel abgelöst und an den Westrand der Stadt verlegt. Nachdem die Gebäude im Dreißigjährigen Krieg beschädigt wurden, begab sich Abt Amandus Röls nach den Spanischen Erbfolgekriegen an einen Neubau der Kirche. Im Zeitalter des Rokoko (1770/1780) wurden die Gebäude mehrmals um- und ausgebaut.
Das Kloster wurde am 15. Januar 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Das Vermögen der Abtei wurde dem fürstlichen Haus Oettingen-Wallerstein überantwortet. Die Klosterkirche blieb als Kirche der Pfarrei Heilig-Kreuz erhalten.
Letzter Abt des Klosters war Bernhard Königsdorfer.
1877 erwarb der Pädagoge Ludwig Auer die Klostergebäude. 1910 wandelte er den Besitz in die „Pädagogische Stiftung Cassianeum“ um.
Seit 1935 ist Hl. Kreuz wieder Kloster - in der Hand der Herz-Jesu-Missionare von Salzburg.[1]
[Bearbeiten] Quellen
[Bearbeiten] Weblinks
- Kloster Heilig Kreuz (Donauwörth) Basisdaten und Geschichte: Zum Heiligen Kreuz in Donauwörth in der Datenbank Klöster in Bayern im Haus der Bayerischen Geschichte
48.719110.7739Koordinaten: 48° 43′ 9″ N, 10° 46′ 26″ O