Kloster Sobrado

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Kloster Sobrado
Monasterio de Santa María de Sobrado dos Monxes.jpg
Lage SpanienSpanien Spanien
Provinz A Coruña
Koordinaten: 43° 2′ N, 8° 2′ W43.038333333333-8.0333333333333Koordinaten: 43° 2′ 18″ N, 8° 2′ 0″ W
Ordnungsnummer
nach Janauschek
164
Gründungsjahr 10. Jahrhundert durch Benediktiner
zisterziensisch seit 1142
Jahr der Auflösung/
Aufhebung
1835
Mutterkloster Kloster Clairvaux
Primarabtei Kloster Clairvaux

Tochterklöster

Kloster Benavides
Kloster Valdediós
Kloster Monfero

Das Kloster Sobrado (Santa María de Sobrado) war ein Zisterzienserkloster und ist heute ein Trappistenkloster in der Provinz A Coruña in Galicien in Spanien. Es liegt in der Gemeinde Sobrado de los Monjes (Sobrado dos Monxes) rund 9 km östlich von Corredoiras und rund 46 km südöstlich von Betanzos auf 540 m Meereshöhe.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Kloster soll im 10. Jahrhundert von den Benediktinern gegründet worden sein. Zu Beginn des 12. Jahrhunderts war es verlassen. Im Jahr 1142 erfolgte die Wiedergründung als Zisterzienserkloster von der Primarabtei Clairvaux aus. Im 12. und 13. Jahrhundert blühte das Kloster und gründete mit Kloster Valdedios in Asturien eine Tochter; auch Kloster Monfero wurde nach seinem Anschluss an den Zisterzienserorden Sobrado unterstellt. Nach einer Zeit des Niedergangs schloss es sich als erste Abtei in Galicien 1498 der kastilischen Zisterzienserkongregation an. Die monumentale neue Klosterkirche wurde 1708 geweiht. Auch die Mehrzahl der Klostergebäude wurde um diese Zeit neu errichtet. Die Klosteraufhebung der Regierung Mendizábal brachte 1835 das Ende des Klosters, dessen Gebäude verkauft wurden und verfielen. Im Jahr 1954 begann der Wiederaufbau durch die Trappistenmönche von Kloster Viaceli in Cóbreces westlich von Santander, die bereits 1929 Kloster Huerta wiedergegründet hatten und im Jahr 1966 einen Konvent nach Sobrado entsandten.

Bauten und Anlage[Bearbeiten]

Fassade der Kirche

Die heutige, mehrfach überkuppelte Klosterkirche wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts errichtet, die Capilla de la Magdalena stammt aus dem 14. Jahrhundert. Die Sakristei hat Juan de Herrera erbaut. Die heutige Anlage hat zwei Kreuzgänge. Von den mittelalterlichen Klostergebäuden sind die Küche und der Kapitelsaal erhalten.

Weblinks[Bearbeiten]