Kloster Tvis
| Zisterzienserabtei Tvis | |
|---|---|
Die angedeuteten Grundmauern des Klosters Tvis |
|
| Lage | Dänemark Jütland |
| Koordinaten: | 56° 20′ N, 8° 42′ O56.3261111111118.7027777777778Koordinaten: 56° 19′ 34″ N, 8° 42′ 10″ O |
| Ordnungsnummer nach Janauschek |
370 |
| Gründungsjahr | 1163 |
| Jahr der Auflösung/ Aufhebung |
1547 |
| Mutterkloster | Kloster Herrevad |
| Primarabtei | Kloster Cîteaux |
| Tochterklöster |
keine |
Das Kloster Tvis (tutta vallis) ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in Dänemark. Es lag einige Kilometer südöstlich von Holstebro in Jütland auf einer kleinen Insel zwischen den Flüssen Storå und Tvis Å.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Das Kloster wurde 1163 von Prins Buris Henriksen gestiftet, der dem Kloster Herrevad in Schonen (heute Schweden) aus der Filiation von Cîteaux beträchtlichen Grundbesitz um die Stadt Holstebro überließ. In der Reformationszeit endete die Existenz des Klosters, hierfür wird das Jahr 1547 angegeben. Die Klosterkirche soll 1698 abgebrochen worden sein. Im Westflügel wurde eine Pfarrkirche eingerichtet, die jedoch nach Errichtung der neuen Pfarrkirche 1887 ebenfalls abgerissen wurde. Heute sind außer den Grundmauern keine Reste mehr vorhanden.
[Bearbeiten] Siehe auch
Vestervig Kirke (Das Grab von Liden (dänisch: die kleine) Kirsten)
[Bearbeiten] Literatur
Anders Andersen, 1978: Tvis Kloster (masch.), im Internet unter http://tviskirke.dk/brochure/tviskloster.pdf