Klostermansfeld
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Mansfeld-Südharz | |
| Verbandsgemeinde: | Mansfelder Grund-Helbra | |
| Höhe: | 249 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,8 km² | |
| Einwohner: |
2515 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 286 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 06308 | |
| Vorwahl: | 034772 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MSH, EIL, HET, ML, SGH | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 87 260 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Kirchstraße 1 06308 Klostermansfeld |
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| Bürgermeister: | Uwe Tempelhof (WG) | |
| Lage der Gemeinde Klostermansfeld im Landkreis Mansfeld-Südharz | ||
Klostermansfeld ist eine Gemeinde im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie[Bearbeiten]
Geografische Lage[Bearbeiten]
Klostermansfeld liegt etwa 7 km nordwestlich von Eisleben. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra an, die ihren Verwaltungssitz in Helbra hat.
Ausdehnung und Nutzung des Gemeindegebiets[Bearbeiten]
Wie die anderen Gemeinden in der Verbandsgemeinde ist auch Klostermansfeld nicht sehr groß. Seine größte Ost-West-Ausdehnung beträgt 5 km, vom nördlichsten zum südlichsten Punkt misst sie 4,7 km. Die folgende Tabelle zeigt die Flächenverteilung der Gemeinde. Wasserflächen gibt es in Klostermansfeld sehr wenige, sie wurden deshalb, wie Verkehrsflächen auch, den sie umgebenden Flächen zugeordnet. Haldenfläche bezeichnet die Fläche, die durch drei Kupferschieferhalden bedeckt wird.
| Fläche nach Nutzungsart |
Gesamtfläche in ha[2] |
Anteil an der Fläche der Gemeinde |
|---|---|---|
| Siedlungsfläche | 182,2 | 20,7 % |
| Haldenfläche | 32,4 | 3,68 % |
| Parks | 11,5 | 1,3 % |
| Wald und Wiesenfläche | 3,47 | 11,6 % |
| Äcker und Felder | 623,4 | 70,8 % |
Nachbargemeinden[Bearbeiten]
Nachbargemeinden sind Mansfeld im Norden, Gerbstedt und die Lutherstadt Eisleben im Osten und Helbra und Benndorf im Süden.
Geschichte[Bearbeiten]
Klostermansfeld wird erstmals am 22. Oktober 973 als Mannesfeld in einer Tauschurkunde König Ottos II erwähnt, in der er ein Tauschgeschäft zwischen Erzbischof Adalbert von Magdeburg und dem Abt Werinher von Fulda bestätigt. Um 1140 wird ein Benediktinerkloster in Mannsfeld gegründete und schloss sich nach nur 19 Jahren dem Orden vom Tale Josephat an. Die Anlage wurde während des Bauernkrieges 1525 stark beschädigt, doch der romanische Kirchturm ist erhalten und trägt eine Dachhaube von 1739. 1949 Osterfenster von Charles Crodel. Erneuerung 1960–1970.
Politik[Bearbeiten]
Bürgermeister[Bearbeiten]
Der ehrenamtliche Bürgermeister Uwe Tempelhof wurde zum ersten Mal am 28. Februar 1999 gewählt. 2006 gewann er die Wahl gegen Peter Günther. Am 13. Januar 2013 wurde er einhellig im Amt bestätigt.[3]
Wappen[Bearbeiten]
Das Wappen wurde am 6. März 1939 durch den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen verliehen.
Blasonierung: „Geviert; Feld 1 und 4: in Silber sechs (3:3) rote Rauten (Stammwappen der Grafen von Mansfeld); Feld 2: in Blau die schräggekreuzten goldenen Berghämmer; Feld 3: in Blau ein goldenes dreiblättriges Kleeblatt.“
Das älteste Siegel zeigt ein Kirchengebäude, belegt mit dem Schilde der Grafen von Mansfeld; ein Siegel des 18.Jh. dagegen zeigt das Kleeblatt (als eigentliches Gemeindezeichen) und die Berghämmer. Aus diesen Symbolen wurde das neue Wappen geschaffen, wobei das Bild der Kirche entsprechend den neuen Bestimmungen in Fortfall kam.
Das Wappen wurde von dem Magdeburger Staatsarchivrat Otto Korn gestaltet.
Gedenkstätte[Bearbeiten]
- Grabstätten auf dem Ortsfriedhof für zwei namentlich bekannte Polen, die während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und Opfer von Zwangsarbeit wurden
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Verkehr[Bearbeiten]
- Die Bundesstraße 242 endet, von Harzgerode kommend, innerhalb der Gemeinde an der Ortsumfahrung Hettstedt der Bundesstraße 180.
- Von Klostermansfeld fahren Züge über die Kanonenbahn nach Magdeburg und Erfurt.
- Die Mansfelder Bergwerksbahn ist eine Museumseisenbahn, die nach Hettstedt verkehrt.
- Die Nebenbahn Klostermansfeld–Wippra führt nach Wippra am Ostrand des Harzes.
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]
- Hans Bennecke (1859–1898) Rechtswissenschaftler
- Silvia Schmidt (* 1954), SPD-Politikerin, Bundestagsabgeordnete
- Marco Kurth (* 1978), Fußballspieler
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ Webatlas des Geoportals Rheinland-Pfalz, die Informationen sind frei nachmessbar.
- ↑ Landeswahlleiter: Bürgermeisterwahl am 13.01.2013 in der Gemeinde Klostermansfeld. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, 14. März 2013, abgerufen am 21. Mai 2013.
Weblinks[Bearbeiten]
Ahlsdorf | Allstedt | Arnstein | Benndorf | Berga | Blankenheim | Bornstedt | Brücken-Hackpfüffel | Edersleben | Eisleben | Gerbstedt | Helbra | Hergisdorf | Hettstedt | Kelbra (Kyffhäuser) | Klostermansfeld | Mansfeld | Sangerhausen | Seegebiet Mansfelder Land | Südharz | Wallhausen | Wimmelburg
