Klumpen-Stichprobe

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Eine Klumpen-Stichprobe ist eine Form der Zufallsauswahl. In einer Klumpen-Stichprobe wird die Grundgesamtheit in viele kleine (oft geografisch abgegrenzte) Teilgesamtheiten zerlegt, die sogenannten Klumpen (beispielsweise Schulen für eine Befragung von Schülern). Dabei geht man im Gegensatz zur geschichteten Stichprobe so vor, dass nur ein Teil der Klumpen zufällig ausgewählt wird und in die Stichprobe gelangt. Die Elemente der Klumpen werden dann allerdings vollständig erfasst (alle Schüler der ausgewählten Schulen werden befragt).

Gegenüber der einfachen Stichprobe erreicht man mit einer Klumpenstichprobe vielfach eine erhebliche Kostenreduktion je erhobener Einheit, für die allerdings ein erhöhter Stichprobenfehler, der auch als Klumpeneffekt bezeichnet wird, in Kauf genommen werden muss.

Literatur[Bearbeiten]

  • Horst Degen, Peter Lorscheid: Statistik-Aufgabensammlung mit ausführlichen Lösungen. Übungsbuch zur Statistik im wirtschaftswissenschaftlichen Grundstudium. R. Oldenbourg, München / Wien 1995, ISBN 3-486-23439-0, S. 283.