Knetzgau
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Haßberge | |
| Höhe: | 238 m ü. NN | |
| Fläche: | 43,98 km² | |
| Einwohner: |
6346 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 144 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97478 | |
| Vorwahlen: | 09527 (Zell: 09529; Wohnau: 09528) | |
| Kfz-Kennzeichen: | HAS | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 74 163 | |
| Gemeindegliederung: | 9 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Am Rathaus 2 97478 Knetzgau |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Stefan Paulus (SPD / CWG) | |
| Lage der Gemeinde Knetzgau im Landkreis Haßberge | ||
Knetzgau ist eine Gemeinde im Landkreis Haßberge im Osten des bayerischen Regierungsbezirks Unterfranken. Sie liegt am Main, etwa fünf Kilometer südöstlich von Haßfurt am Rande der Haßberge.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Knetzgau liegt am nördlichen Rand des Naturparks Steigerwald.
Gliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Knetzgau hat neun amtlich benannte Ortsteile[2]:
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Gemeindeteile mit Einwohnerzahlen [Bearbeiten]
| Gemeindeteil | Einwohnerzahl 31. Dezember 2008 | Einwohnerzahl 31. Dezember 2006 |
|---|---|---|
| Knetzgau | 3520 | 3568 |
| Eschenau | 180 | 193 |
| Hainert | 338 | 337 |
| Oberschwappach | 542 | 543 |
| Unterschwappach | 163 | 172 |
| Westheim | 869 | 885 |
| Wohnau | 99 | 98 |
| Zell am Ebersberg | 765 | 786 |
| Gesamt | 6476 | 6582 |
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Haßfurt, Zeil am Main, Sand am Main,Oberaurach, Donnersdorf und Wonfurt.
Geschichte [Bearbeiten]
Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte um das Jahr 780 in der Ilbicschen Schenkungsurkunde, worin der Ort unter dem Namen Knetzcegewe genannt wird. Knetzgau war Teil des Amtes Zeil des Hochstiftes Bamberg und fiel im Reichsdeputationshauptschluss 1803 an Bayern. Im Zuge von Grenzbereinigungen kam es 1810 mit dem Amt Zeil zum Großherzogtum Würzburg und mit diesem 1814 endgültig zu Bayern.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Januar 1973 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Wohnau eingegliedert. Am 1. Juli 1974 kamen Eschenau, Westheim bei Haßfurt und Zell bei Ebersberg hinzu. Größere Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Hainert folgten am 1. Januar 1976.[3]
Politik [Bearbeiten]
Bürgermeister [Bearbeiten]
- 1972–1990 Franz Hofmann (CSU)
- 1990–2008 Werner Schneider (CSU)
- Seit 2008 Stefan Paulus (SPD/CWG). Er setzte sich mit 52,17 % der Stimmen in einer Stichwahl gegen Mark Zehe (CSU) durch. Zweiter Bürgermeister ist Willi Fuß (CSU) und dritter Bürgermeister Bernhard Jilke (FDP).
Gemeinderat [Bearbeiten]
| CSU | SPD | Christliche WG | Junge Liste | WG InteressierteR | Mündige Bürger | FDP | WIR | Gesamt | |
| 2008 | 6 | 3 | 5 | 2 | - | 2 | 2 | - | 20 Sitze |
| CSU | SPD | Christliche WG | Junge Liste | WG InteressierteR | Mündige Bürger | FDP | WIR | Gesamt | |
| 2002 | 8 | 3 | 4 | 2 | 1 | 2 | - | - | 20 Sitze |
| CSU | SPD | Christliche WG | Junge Liste | WG InteressierteR | Mündige Bürger | FDP | WIR | Gesamt | |
| 1996 | 7 | 3 | 5 | 2 | - | 1 | - | 1 | 20 Sitze |
Kirchliches Leben [Bearbeiten]
Die ca. 3400 Katholiken der Gemeinde Knetzgau mit ihren sieben Ortschaften gehören zur Pfarreiengemeinschaft Knetzgau.
Evangelisch-lutherische Kirchengemeinden befinden sich in Eschenau und Westheim. Sitz der Pfarrei Westheim-Eschenau ist Westheim.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Schloss Oberschwappach
- Steigerwaldrand
- Mainschleuse Knetzgau
- Pfarrkirche St. Bartholomäus, Knetzgau
- Siechkapelle
- Böhlgrund Zell am Ebersberg
- Schloßberg Zell am Ebersberg Weinlage mit Mauerresten einer Burg
Baudenkmäler [Bearbeiten]
Impressionen [Bearbeiten]
Besondere Ereignisse [Bearbeiten]
- 2009 fand in Knetzgau das Bayern-3-Dorffest statt.
- Der Ortsteil Eschenau war Schauplatz einer schweren Kindesmissbrauchsaffäre, thematisiert in zahlreichen Medienberichten und einem autobiographischen Buch.[4]
Verkehrsverbindungen [Bearbeiten]
- Knetzgau liegt südlich des schiffbaren Flusses Main.
- Drei Kilometer sind es bis zur B 26.
- Die Autobahn A 70 (Bayreuth–Schweinfurt) verläuft einen Kilometer entfernt (eigene Abfahrt).
- Fünf Kilometer sind es bis zur Bahnstrecke Bamberg–Würzburg (Bahnhof Zeil); ebenso weit ist es zum Bahnhof Haßfurt, jedoch verkehrstechnisch günstiger.
Literatur [Bearbeiten]
- Karls Bosl: Knetzgau im Widerspiel der herrschaftlichen und gesellschaftlichen Kräfte, vor allem in der frühen Neuzeit. Knetzgau, Gemeinde Knetzgau, 1980.
- Rainer Wailersbacher: 1200 Jahre Knezcegewe - Knetzgau. Haßfurt, 1980
- Rainer Wailersbacher: Aus dem Inhalt der Turmkugel-Urkunden von 1817 Dr. Johann Heinrich Keßler und seine Zeit: „Kurze Beschreibung der wichtigsten Ereignisse, welche sich zur Zeit der Wiedererbauung des Knetzgauer Kirchenturmes zugetragen haben“. Knetzgau, Gemeinde Knetzgau, 1980.
- Rainer Wailersbacher: Siebenhundert Jahre Swapach - Eschenawe - Wunnawe Ober-, Unterschwappach, Eschenau, Wohnau. Knetzgau, Gemeinde Knetzgau, 1986.
- Rainer Wailersbacher: Schloß Oberschwappach. Zeil a. Main, Hausmüller, 1992
- 750 Jahre Pfarrei St. Bartholomäus Knetzgau 1244 - 1994. Hrsg.: Kath. Pfarramt Knetzgau. Red.: William Thomas; Manfred Glass. Pfarrei Sankt Bartholomäus, Knetzgau, 1994.
- Rainer Wailersbacher: Der Bauernkrieg im Knetzgau. Knetzgau, Gemeinde Knetzgau, 2000.
- Rainer Wailersbacher: Der Knetzgauer Friedhof und seine Kreuzweg-Stationen. Knetzgau, Gemeinde Knetzgau, 2001.
- Rainer Wailersbacher; Leo Maag: Die Knetzgauer Straßennamen - eine Heimatgeschichte. Knetzgau, Gemeinde Knetzgau, 2002.
- Rainer Wailersbacher: Die Knetzgauer Erstbeurkundung von 911. Knetzgau, Gemeinde Knetzgau, 2005.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111025/120239&attr=OBJ&val=1636
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 758 und 759.
- ↑ Marks H, Will S: Als der Mann kam und mich mitnahm. Fackelträger, 2008. ISBN 3771643686
Weblinks [Bearbeiten]
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