Knittelsheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Knittelsheim
Knittelsheim
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Knittelsheim hervorgehoben
49.1916666666678.2513888888889121Koordinaten: 49° 12′ N, 8° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Germersheim
Verbandsgemeinde: Bellheim
Höhe: 121 m ü. NHN
Fläche: 6,37 km²
Einwohner: 1023 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 161 Einwohner je km²
Postleitzahl: 76879
Vorwahl: 06348
Kfz-Kennzeichen: GER
Gemeindeschlüssel: 07 3 34 014
Adresse der Verbandsverwaltung: Schubertstraße 18
76756 Bellheim
Webpräsenz: www.knittelsheim.de
Ortsbürgermeister: Ulrich Christmann (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Knittelsheim im Landkreis Germersheim
Wörth am Rhein Germersheim Zeiskam Ottersheim bei Landau Knittelsheim Bellheim Scheibenhardt Berg (Pfalz) Hagenbach Neuburg am Rhein Jockgrim Neupotz Hatzenbühl Rheinzabern Steinweiler Erlenbach bei Kandel Kandel (Pfalz) Winden (Pfalz) Vollmersweiler Freckenfeld Minfeld Leimersheim Kuhardt Rülzheim Hördt Schwegenheim Lingenfeld Freisbach Weingarten (Pfalz) Westheim (Pfalz) Lustadt Baden-Württemberg Frankreich Speyer Rhein-Pfalz-Kreis Neustadt an der Weinstraße Landkreis Südliche Weinstraße Landau in der PfalzKarte
Über dieses Bild

Knittelsheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Germersheim in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bellheim an.

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort liegt zwischen Germersheim und Landau in der Pfalz. Zu Knittelsheim gehören auch die Wohnplätze Knittelsheimermühle, Am Hochweg und Im Obersand.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Obwohl das Dorf Knittelsheim ein hohes Alter aufweist – die erste urkundliche Erwähnung geht nach dem „Weißenburger Codex Traditionum“ auf das Jahr 808 zurück – zählt sie heute zu den kleinen Gemeinden des Landkreises Germersheim. Dem Betrachter bietet sich, wenn er von Landau kommend die Westseite des Ortes erblickt, ein geschlossenes, fast wehrhaftes Ortsbild, das in den letzten Jahrhunderten wohl kaum Veränderungen unterworfen gewesen sein mag. Im Dorf selbst fällt der Blick auf ein Ehrenmal, das die Gemeinde zum Gedenken an die Gefallenen und Vermißten beider Weltkriege in den 1950er Jahren errichtet hat.

Religion[Bearbeiten]

Im Jahr 1835 hatte Knittelsheim 667 Einwohner, von denen 415 (62 %) katholisch und 252 (38 %) protestantisch waren.

2012 waren 61,3 Prozent der Einwohner katholisch und 24,2 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Knittelsheim besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU FWG WGR Gesamt
2014 1 7 5 3 16 Sitze
2009 1 7 5 3 16 Sitze
2004 1 7 3 1 12 Sitze

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „In Silber drei vom Schildfuß aufsteigende grüne Schilfrohre mit braunen Schilfkolben, deren mittleres von den beiden äußeren, schrägrechts und -links überhöht wird, belegt mit einem blauen Hufeisen mit abwärts gekehrten Stollen, in das der mittlere Schilfkolben hineinwächst“.

Es wurde 1950 vom Mainzer Innenministerium genehmigt und geht zurück auf ein Siegel aus dem Jahr 1730.[5]

Verkehr[Bearbeiten]

Östlich der Gemeinde verläuft die Bundesstraße 9, die von Karlsruhe nach Speyer führt. Knittelsheim wird durch zwei Buslinien an die größeren Orte der Umgebung angebunden.

Siehe auch[Bearbeiten]

Bildergalerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Knittelsheim – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 92 (PDF; 2,3 MB)
  3. Ewois, Stand: 31. Dezember 2012
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3