Knolliger Kälberkropf

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Knolliger Kälberkropf
Knolliger Kälberkropf (Chaerophyllum bulbosum)

Knolliger Kälberkropf (Chaerophyllum bulbosum)

Systematik
Familie: Doldenblütler (Apiaceae)
Unterfamilie: Apioideae
Tribus: Scandiceae
Untertribus: Scandicinae
Gattung: Kälberkröpfe (Chaerophyllum)
Art: Knolliger Kälberkropf
Wissenschaftlicher Name
Chaerophyllum bulbosum
L.
Stängelbasis
Laubblatt
Knolle

Der Knollige Kälberkropf (Chaerophyllum bulbosum L.), auch Kerbelrübe,[1] Knollenkerbel,[2] Rübenkerbel, Knolliger Kerbel,[3] Rüben-Kälberkropf oder Erdkastanie genannt, ist ein in Mitteleuropa zerstreut vorkommender Doldenblütler. Die Kerbelrübe ist eine wenig bekannte Gemüseart.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der Stängelknoten, eine Hypokotyl-Knolle, der zweijährigen krautigen Pflanze ist kropfartig verdickt, was der Pflanze den Trivialnamen Knolliger Kälberkropf gab. Die Hypokotyl-Knolle dient als Gemüse.[3] Sie ist kegelig bis kugelig, wird etwa 3 bis 6 cm dick, 1,5 bis 10 cm lang, 140 bis 200 g schwer und besitzt eine graue Oberfläche.[4] Viele bleiben jedoch kleiner.[5] Die Form erinnert an kleine kurze Karotten.[6] Sie wird zur Blütenbildung aufgebraucht, ist nicht ausdauernd und stirbt dann ab.[7]

Der Stängel ist 1 bis 2 m hoch, hohl, stielrund und glatt. Er ist am Grund borstig bis zottig behaart[8] und rotgefleckt, oberseits kahl, meist bläulich bereift, rötlich überlaufen und unter den Knoten verdickt. Die Laubblätter sind zwei- bis vierfach fiederschnittig, unten gestielt und am Rand und auf den Nerven behaart. Die oberen sind sitzend und mit erheblich schmaleren Blattabschnitten als die unteren versehen. Die Blattabschnitte 1. Ordnung sind dreieckig-eiförmig und zugespitzt, die Zipfel letzter Ordnung schmal-lanzettlich bis linealisch, ganzrandig und mit feinen, weißen Spitzchen ausgestattet.[9][10][11]

Der Knollige Kälberkropf blüht erst im zweiten Jahr von Juni bis August. Die zusammengesetzte Dolde besitzt 15 bis 20 kahle, ungleich lange Strahlen. Die Hülle fehlt oder ist wenigblättrig vorhanden. Die Hüllchenblätter sind zu 5 bis 6, lineal-lanzettlich, weißhautrandig und zum Teil ungleich lang. Die Kronblätter sind weiß, rundlich verkehrt-eiförmig bis quer-elliptisch, etwa bis zur Hälfte eingeschnitten und am Grund zusammengezogen.[9][10][11] Knolliger Kälberkropf ist Selbstbestäuber.[12] Die Frucht ist lineal-länglich bis schmal-kegelförmig, 4 bis 6 mm lang, reif gelblich-dunkelbraun und gestreift. Die Samen des Knolligen Kälberkropfs sind in der Regel nur ein Jahr keimfähig, manchmal auch zwei[1] und keimen im nächsten Jahr. Ihr Tausendkorngewicht beträgt 2-2,5 g.[13][4] Die Heimische Kerbelrübe ist ein Frostkeimer, weshalb sie erst im Frühjahr keimt.[5][12] Sie benötigt mindestens 6 Wochen Kälte, bevor sie keimt,[14] und keimt erst ca. 6 Monate nach Versamung.[13]

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 22.[15]

Systematik[Bearbeiten]

Chaerophyllum bulbosum wurde 1753 von Carl von Linné in Species Plantarum, Band 1, S. 258, erstveröffentlicht[16]. Synonyme für Chaerophyllum bulbosum sind Chaerophyllum caucasicum (Hoffm.) Schischk., Chaerophyllum laevigatum Vis., Chaerophyllum neglectum N.W.Zinger, Chaerophyllum prescottii DC.[17], Chaerophyllum rapaceum Alef., Chaerophyllum verticillatum Pers., Myrrhis bulbosa Spreng., Myrrhis bulbosum Spreng. und Scandix bulbosa Roth.[18][19]

Die Art wird in zwei Unterarten unterteilt: Die Heimische Kerbelrübe Chaerophyllum bulbosum subsp. bulbosum mit weißfleischiger Knolle und die Sibirische Kerbelrübe Chaerophyllum bulbosum subsp. prescottii (DC.) Nyman (Syn. Chaerophyllum prescottii DC.) mit gelbschaliger, gelbfleischiger und größerer, aber weniger aromatischer Knolle.[4][20] Die sibirische Unterart muss jedoch für die Frühlingsaussaat nicht stratifiziert werden (Kälteeinfluss vor Keimung). Sie kann mit der Wurzel bis zu 10 Jahre im Boden überdauern und treibt beispielsweise nach einem Steppenbrand (Russland) oder nach dem Pflügen in großer Zahl aus.[21] Letztere schosst bei Frühjahrsaussaat sofort und darf erst ab Juli ausgesät werden.[1]

Standortansprüche[Bearbeiten]

Chaerophyllum bulbosum wächst überwiegend an Flussufern und in Staudenfluren des Auenbereichs. Sie ist häufig aus Gärten verwildert, wo sie früher als Gemüse angebaut wurde,[3] und findet sich auch an feuchten, nitrophilen Säumen und Ruderalstandorten. Der Untergrund ist wasserzügig, häufig rieselnass und nährstoff- bzw. basenreich. Der Knollige Kälberkropf gilt als Charakterart einer eigenen Assoziation, des Chaerophylletum bulbosi.

Verbreitung[Bearbeiten]

Der Knollige Kälberkropf kommt in Mittel- und Osteuropa, Balkan, Russland, Westsibirien und vereinzelt in Skandinavien vor. Die Art ist ein eurasisch-kontinentales Florenelement. Chaerophyllum bulbosum kommt in Deutschland zerstreut vor. Er ist insbesondere in den Stromtälern verbreitet, fehlt aber zum Beispiel in den Alpen und dem Alpenvorland. In Österreich kommt die Art lediglich im pannonischen Gebiet häufig bis zerstreut vor, ansonsten ist er selten. Er gilt im Alpengebiet Österreichs und im südöstlichen Alpenvorland als gefährdet[22]. In der Schweiz ist er sehr selten verwildert oder verschleppt aufzufinden.[23][1][4][15] Nennenswerten Anbau gibt es heute in Frankreich im Loire-Tal und im Norden von Großbritannien.[24]

Nutzung[Bearbeiten]

Es gibt kaum Sorten, da sie außer in Wädenswil züchterisch kaum selektiert wurden.[25] Züchterisch tätig waren noch Forscher in Frankreich, wo nach der Sorte 'Altan' 1986 durch Massenselektion die Sorten 'Véga' und 'M4.10' entstanden.[24]

Herkunft und Geschichte[Bearbeiten]

Heimisch ist die Art in Mittel- und Südosteuropa.[15] Sie wurde im Mittelalter durch Mönche eingeführt und seither angebaut.[26] Schon 1580 wurde sie von Clusius auf dem Markt in Wien gefunden. Hegi erwähnt, dass Tabernaemontanus 1588 vom örtlichen Anbau berichtet.[23] Erst spät wurde sie 1846 in Frankreich eingeführt.[24][20] Prescott soll etwa 1850 die sibirische Form (C. prescottii) aus St. Petersburg aus einem Botanischen Garten nach Bern gebracht und für den Anbau verbreitet haben.[4] Etwa zu dieser Zeit war der Knollige Kälberkropf schon über ganz Europa verbreitet.[27] 1862 wurde er, nachdem bei Kartoffeln wieder sehr stark Kraut- und Knollenfäule ausgebrochen war, in Frankreich gar als möglicher Ersatz für die Kartoffel angesehen.[5] In Deutschland ist die Pflanze nicht heimisch, hat sich aber fest eingebürgert. Anfang des 20. Jahrhunderts war sie kaum noch im Anbau.[23] Knolliger Kälberkropf hatte jedoch zu gleicher Zeit im Raum Paris anbaulich einige Bedeutung erlangt.[6] Ende des 20. Jahrhunderts bekam er jedoch bei der Suche und Neubewertung von neuen und alten Gemüsearten wieder Bedeutung. Er wurde dann wegen ihres hohen Stärkegehalts und des guten Aromas züchterisch bearbeitet.[24][28]

Anbau und Ernte[Bearbeiten]

Der Anbau ähnelt sehr dem der Pastinake oder Möhre. Als guter Standort gelten leichtere Böden, um die Ernte zu erleichtern, und Standorte, die nicht frisch mit Stallmist gedüngt wurden.[6] Die Kulturdauer beträgt 9 bis 10 Monate.[13] Die Kultur kann einjährig oder zweijährig angelegt werden.[25] Aussaat erfolgt direkt ohne Jungpflanzenanzucht nach Saatguternte im September bis November. Die Pflanzung ist nicht üblich, weil es die Kultur unwirtschaftlich macht. Die Saat keimt erst im Frühjahr und das Keimergebnis ist unregelmäßig. Der Reihenabstand beträgt 20 bis 25 cm und der Saatabstand in der Reihe 4 bis 6 cm. Die dichte Saat wird auf 10 cm Abstand in der Reihe vereinzelt.[4] Die Saat keimt erst im Frühjahr, da die Keimruhe gebrochen werden muss. Dies erfolgt erst bei mindestens 8 Wochen anhaltender Feuchte und Temperaturen unter 5 °C. Nach der Stratifikation ist für die Keimung ein Temperaturbereich von 5 bis 10 °C am besten. Bei Temperaturen über 25 bis 30 °C kommt es zu deutlicher Keimhemmung.[29] Vom Frühjahr bis Juni wird die Kultur unkrautfrei gehalten und nach Bedarf bewässert. Im Juni beginnen sich die Blätter zu vergilben, was das Zeichen für Wurzelreife ist. Die Ernte beginnt dann im Juli.[4] Diese Gemüseart hat sich aber im erwerbsmäßigen Anbau wegen des geringen Ertrags und der schlechten Keimfähigkeit des Samens kaum verbreitet, hat jedoch Bedeutung im Hausgarten.[20] Als Partner in der Mischkultur eignen sich als Zwischenpflanzung im Frühjahr Zwiebeln und danach Salat. Beide werden vor der Kerbelrübe geerntet.[30]

Vermehrung[Bearbeiten]

Die Pflanze wird über Samen vermehrt. Dazu werden nur die schönsten und größten Rüben ausgewählt, neu auf 25 x 30 cm gepflanzt. Im folgenden Frühjahr schossen sie sofort mit beginnender Vegetation. Der Samenertrag ist hoch.[30][12]

Krankheiten und Schädlinge[Bearbeiten]

Beim Knolligen Kälberkropf sind ähnliche Krankheiten möglich, wie sie auch bei Karotten, Pastinaken, Sellerie und anderen Doldenblütlern vorkommen. Dies sind vor allem Möhrenfliege, Lagerfäule und Wurzelläuse.[13] Sonst ist die Pflanze auch Wirt für Blattlausarten am Kraut, Fraß durch Feldmäuse, Echter Mehltau (Erysiphe heracley) oder Selleriemosaikvirus (celery mosaic virus).[15] Sie kann auch Wirt für Möhrenröte (carrot motley dwarf, CMD), auch Möhrenscheckung genannt, und Parsley Yellow Fleck Virus (PYFV) sein, die beide von der Girschblattlaus (Cavariella aegopodii) übertragen werden.[31]

Verwendung[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Knolliger Kälberkropf ist eher ein seltenes Feinschmeckergemüse. Erst einige Monate nach Einzug der Blätter Ende Herbst entwickelt die Wurzel des Knolligen Kälberkropfs richtig Aroma. So ist der Geschmack der Wurzel von Dezember bis März am besten.[12] Der Geschmack des Knolligen Kälberkropfs kommt dem von Esskastanien am nächsten. Wurzeln, die durch Frost gefroren waren, haben ein Aroma, das an Haselnuss erinnert.[4] Die Wurzeln sind süßlich.[13] Verwendet wird die Knolle ähnlich der Zubereitung der Teltower Rübchen.[15] Jedoch nur die großen. Sie werden ähnlich Frühkartoffeln geschmort und als Beilage serviert.[2] Die kleiner fallenden Wurzeln können besser für Suppe oder Ragout zubereitet werden.[12] Das Knollenfleisch lässt sich nach dem Kochen leicht von der Wurzelhaut trennen und herausdrücken.[19] Auch die Blätter der jungen Pflanze und geschälte Pflanzenteile wurden früher in der Küche verwendet. Diese wurden als Kräutersuppe zubereitet oder als Spinatersatz gegessen oder zu Salat als Würze gegeben.[26]

Inhaltsstoffe[Bearbeiten]

Die Knolle ist stärke- und eiweißhaltiges, aber relativ fettarmes Nahrungsmittel. Die Heimische Kerbelrübe enthält getrocknet bis zu 57 % Stärke und 5 % Zucker. Die Sibirische Kerbelrübe enthält mit etwa 17 % deutlich weniger Stärke.[4] Wird die Knolle direkt nach der Ernte noch 4 Monate bei 4 °C gelagert wird ein großer Teil der Stärke in Zucker umgewandelt.[32][33]

Lagerung[Bearbeiten]

Aufbewahrt werden die Wurzeln wie Pastinaken, Wurzelpetersilie oder Karotten in feuchtem, nicht nassem Sand.[30] Oder in Folienbeuteln bei 4 °C.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d H. L. Vilmorin: Les Plantes Potagères; Descroption et culture des Proncipaux Légumes des climats tempéré. - Cerfeuil tubereux, 8. Auflage. 1925, S. 87–88.
  2. a b W. Franke: Nutzpflanzenkunde: nutzbare Gewächse der gemäßigten Breiten, Subtropen und Tropen, 6. Auflage. Thieme Verlag, Stuttgart, S. 202.
  3. a b c K. Lauber und G. Wagner: Flora Helvetica - Nr. 1408 Chaerophyllum bulbosum, 4. Auflage. 2007, ISBN 978-3-258-07205-0, S. 742–743.
  4. a b c d e f g h i J. Becker-Dillingen: Handbuch des gesamten Gemüsebaues, 5. Auflage. Paul Parey 1950, S. 689–692.
  5. a b c J. Groenland: Le Cerfeuil tubéreux. In: Revue horticole: journal d'horticulture practique, Librairie Agricole de la Maison Rustique, 1862, S. 349–350.
  6. a b c L. Bussard: Culture Potagère et Culture Maraîchère, 2. Auflage. Librairie J.B. Baillière et Fils, Paris, 1909, S. 139–141.
  7. A. Krumbiegel: Morphologie der vegetativen Organe (außer Blätter)". In: Schriftenreihe für Vegetationskunde, Heft 38, Bundesamt für Naturschutz, Bonn, 2002, S. 107.
  8. J. H. Dierbach: Handbuch der medicinisch-pharmaceutischen Botanik oder systematische Beschreibung sämmtlicher officinellen Gewächse: ... K. Groos, Heidelberg, 1819, S. 112.
  9. a b  Christian Heitz: Schul- und Exkursionsflora für die Schweiz. Mit Berücksichtigung der Grenzgebiete. Bestimmungsbuch für die wildwachsenden Gefässpflanzen. Begründet von August Binz. 18. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Schwabe & Co., Basel 1986, ISBN 3-7965-0832-4.
  10. a b  Erich Oberdorfer: Pflanzensoziologische Exkursionsflora. Unter Mitarbeit von Theo Müller. 6., überarbeitete und ergänzte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 1990, ISBN 3-8001-3454-3.
  11. a b  Wolfgang Adler, Karl Oswald, Raimund Fischer, Manfred A. Fischer (Hrsg.): Exkursionsflora von Österreich. Eugen Ulmer, Stuttgart/Wien 1994, ISBN 3-8001-3461-6.
  12. a b c d e A. Heistinger: Handbuch Samengärtnerei - Sorten erhalten, Vielfalt vermehren, Gemüse genießen, 1. Auflage. 2004, ISBN 3-7066-2352-8, S. 82–83.
  13. a b c d e J. Vercier: Culture Potagère 6. Auflage. Librairie Hachette, Paris, 1939?, S. 161–164.
  14. M. Loison: Légumes anciens, Saveurs nouvelles, France Agricole Editions, 2006, ISBN 2-85557-141-3, S. 28–30.
  15. a b c d e G. Vogel u. a.: Handbuch des speziellen Gemüsebaus, Ulmer 1996, ISBN 3-8001-5285-1, S. 1046–1049.
  16.  Carl von Linné: Species Plantarum. 1, Stockholm 1753, S. 258 (Erstveröffentlichung von Chaerophyllum bulbosum eingescannt bei Biodiversity Heritage Library, (Online)).
  17. GRIN Taxonomy for Plants. Taxon: Chaerophyllum bulbosum. In: Germplasm Resources Information Network. United States Department of Agriculture - Agricultural Research Service, Beltsville Area, abgerufen am 11. März 2012 (englisch).
  18. Chaerophyllum bulbosum. Synonyms. In: The Plant List - A working list of all plant species. Januar 2010, abgerufen am 11. März 2012 (englisch, Einschätzung von Artennamen hinsichtlich des Wahrscheinlichkeitsgrades ihrer Gültigkeit).
  19. a b A. Wilda: Landwirthschaftliches Centralblatt für Deutschland: Repertorium der wissenschaftlichen Forschungen und praktischen Erfahrungen im Gebiete der Landwirtschaft, Band 11, 1863, S. 302–303.
  20. a b c M. Pitrat und C. Foury: Histoires de légumes: des origines à l'orée du XXIe siècle, Editions Quae, 2003, ISBN 2-7380-1066-0, S. 104.
  21. M. Begon, J. L. Harper, C. R. Townsend: Ecology: individuals, populations, and communities, 3. Ausgabe, Wiley-Blackwell, 1996, ISBN 0-632-03801-2, S. 197–198.
  22.  Manfred A. Fischer, Karl Oswald, Wolfgang Adler: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. verbesserte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2008, ISBN 978-3-85474-187-9, S. 838.
  23. a b c  Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. Pteridophyta, Spermatophyta. 2. Auflage. Band V. Teil 2: Angiospermae: Dicotyledones 3 (2) (Cactaceae – Cornaceae), Carl Hanser bzw. Paul Parey, München bzw. Berlin/Hamburg 1966, ISBN 3-489-74021-1, S. 998–1001 (unveränderter Nachdruck von 1926 mit Nachtrag).
  24. a b c d J.Y. Péron und M. Briard: Breeding Advances in touberous-rooted Chervil (Chaerophyllum bulbosum L.), a new "old Vegetable" among the Apiaceae, Acta Hort. (ISHS) Nr. 598, 2003, S. 235–242.
  25. a b H. Buser: Selektion und Samenbau bei Wildgemüsen und alten Gemüsesorten in: Der Gemüsebau Nr. 12, 1989, S. 13–15.
  26. a b L. Jäger: Die kultivierten Nutzpflanzen der Äcker und Gärten der deutschen Museen. In: VEN - Schriften des Vereins zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt. Nr. 4, Lennestadt, 2003, S. 23.
  27. C.H. Kleemann und R.E. Clemen: Allgemeines Handbuch des Gartenbaues: oder, Kurze praztische Anseitung zum Gemüsebau ... 2. Auflage. C. Flemming, Glogau 1859, S. 62–63.
  28. J.Y. Péron und D. Dubost: Revalorization of lost Vegetables: a Contribution to Preservation of genetic Recources, Acta Hort. (ISHS) Nr. 318, 1992, S. 263–270.
  29. R. Augé, P. Bourgeais und J.Y. Péron: Germination Conditions of bulbous-rooted Chervil Seeds (Chaerophyllum bulbosum L.), Acta Hort. (ISHS) Nr. 242, 1989, S. 239–248.
  30. a b c Gressent: Le Potager Moderne traité complet de la Culture des Légumes intensive & extensive ... 5. Auflage. Verlag A. Goin, Paris, 1879, S. 638.
  31. H. Saucke und S. Fittje: Vermeidung von Viruserkrankungen (Möhrenröte) im ökologischen Möhrenanbau, Abschlussbericht, Universität Kassel, Kassel, 2004, S. 13+51.
  32. O. J. Ayala Garay, M. Briard, J. Y. Péron, V. Planchot: Chaerophyllum bulbosum: A new Vegetable interesting for its Root Carbohydrate Reserves, Acta Hort. (ISHS) Nr. 598, 2003, S. 227–234.
  33. E. Geoffriau, A. Suel, M. Briard, J.Y. Péron, O.J. Ayala Garay: Evolution of Amylase Activity in Tuberous-rooted Chervil (Chaerophyllum bulbosum L.) Roots during Storage at various Temperatures. Acta Hort. (ISHS) Nr. 682, 2005, S. 1153–1158.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Henning Haeupler, Thomas Muer: Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. Eugen Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3364-4.
  •  Konrad von Weihe (Hrsg.): Illustrierte Flora. Deutschland und angrenzende Gebiete. Gefäßkryptogamen und Blütenpflanzen. Begründet von August Garcke. 23. Auflage. Paul Parey, Berlin/Hamburg 1972, ISBN 3-489-68034-0.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Knolliger Kälberkropf – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien