Knox Martin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Knox Martin

Knox Martin (* 12. Februar 1923 in Barranquilla, Kolumbien) ist ein US-amerikanischer Bildhauer und Maler.

Leben[Bearbeiten]

Knox Martin wurde in Kolumbien als ältester Sohn des Militär- und Testpiloten William Knox Martin und Isabelle Vieko geboren. Sein Vater war Künstler, Dichter sowie Pionier, indem er als Erster den Flug über die Anden wagte. Im Jahr 1927 wurde er bei einem Autounfall in Watertown der Nähe von New York getötet.[1] Seine Witwe und seine drei Söhne zogen nach seinem Tod von Salem, Virginia, nach New York um.[2]

Nachdem er im Zweiten Weltkrieg als Soldat gedient hatte, studierte Knox Martin von 1946 bis 1950 an der Art Students League of New York. Dort gehörten Harry Sternberg,[3] Vaclav Vytlacil,[4] Will Barnet,[5] und Morris Kantor[6] zu seinen Kommilitonen. Im Jahr 1954 brachte Knox Martins Freund Franz Kline ein Gemälde von ihm zur Stable Gallery.[7] Der Galerist Charles Egan sah es dort und fragte Martin, ob er seine Arbeit in einer Schau zum zehnten Jahrestag der Egan Gallery zeigen wollte.[8]

Martin lebt und arbeitet in New York und wird dem Abstrakten Expressionismus zugerechnet. Er ist in erster Linie ein Wandmaler im Stil und Inhalt des Muralismo. Seine Arbeit sind an den Wänden von Gebäuden in New York zu sehen. Gemälde und Skulpturen von ihm können im Whitney Museum of American Art, im Brooklyn Museum, im Portland Art Museum, dem Baltimore Museum of Art, im Denver Art Museum, Museum of Art Oklahoma City, Berkeley Art Museum gefunden werden.

Knox Martin ist als Master of Arts an der Art Students League in New York tätig und war 2002 Professor an der Yale University. Außerdem lehrte an der New York University, der University of Minnesota und der International School of Art in Umbrien. 2002 wurde Knox Martin in die National Academy of Design aufgenommen.[9] Martin gewann eine Auszeichnung der Adolph and Esther Gottlieb Foundation.

Im Herbst 2010 gestaltete Knox Martin eine Einzelausstellung seiner Schwarzweiß-Gemälde in New York City.[10]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. William Knox Martin- earlyaviators.com
  2. Knox Martin. Janosgatgallery.com. 12. September 2003. Abgerufen am 18. April 2012.
  3. Harry Sternberg-IFPDA
  4. The Art Students League: About Vaclav Vytlacil
  5. France Honors Will Barnet with the Order of Arts and Letters
  6. Lawrence Fine Art: Morris Kantor
  7. ''New York School Abstract Expressionists Artists Choice by Artists,''. Worldcatlibraries.org. Abgerufen am 18. April 2012.
  8. About Art and Artists; Knox Martin Impresses in First One-Man Show. In: The New York Times, 16. September 1954. Abgerufen am 28. April 2010. 
  9. National Academy Museum and School of Fine Arts. Nationalacademy.org. Abgerufen am 18. April 2012.
  10. Robert Shuster: Knox Martin at Woodward Gallery, Best in Show by Robert Shuster, Village Voice, October 20, 2010. Villagevoice.com. 20. Oktober 2010. Abgerufen am 18. April 2012.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]