Knuts Skujenieks

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Skujenieks in Göteborg, Schweden 2008

Knuts Skujenieks (* 5. September 1936 in Riga) ist ein lettischer Dichter, Journalist und Übersetzer aus zahlreichen europäischen Sprachen.

Seine Kindheit verbrachte Skujenieks in Bauska im südlettischen Semgallen. Später studierte er an der Universität Lettlands in Riga und am Maxim-Gorki-Institut in Moskau. 1962 wurde er wegen "antisowjetischer Propaganda" verurteilt und musste 7 Jahre in einem Straflager in Mordwinien[1] verbringen; seinen ersten Gedichtband konnte er erst 1978 herausgeben. Am 6. Juni 1989 wurde er rehabilitiert. 1998 teilte er sich mit Vizma Belševica den in diesem Jahr erstmals verliehenen Tomas-Tranströmer-Preis.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Knuts Skujenieks -BIOGRĀFIJA (lettisch, abgerufen 19. Juni 2013)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Knuts Skujenieks – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien