Koblach

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Koblach
Wappen von Koblach
Koblach (Österreich)
Koblach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Vorarlberg
Politischer Bezirk: Feldkirch
Kfz-Kennzeichen: FK
Fläche: 10,24 km²
Koordinaten: 47° 20′ N, 9° 36′ O47.3333333333339.6456Koordinaten: 47° 20′ 0″ N, 9° 36′ 0″ O
Höhe: 456 m ü. A.
Einwohner: 4.337 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 424 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6842
Vorwahl: 05523
Gemeindekennziffer: 8 04 10
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Werben 9
6842 Koblach
Website: www.koblach.at
Politik
Bürgermeister: Fritz Maierhofer (ÖVP)
Gemeindevertretung: (2010)
(24 Mitglieder)
18 ÖVP
4 SPÖ
2 FPÖ
Lage der Gemeinde Koblach im Bezirk Feldkirch
Altach Düns Dünserberg Feldkirch Frastanz Fraxern Göfis Götzis Klaus Koblach Laterns Mäder Meiningen Rankweil Röns Röthis Satteins Schlins Schnifis Sulz Übersaxen Viktorsberg Weiler Zwischenwasser VorarlbergLage der Gemeinde Koblach im Bezirk Feldkirch (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Koblach, Blick von der Burgruine Neuburg
Koblach, Blick von der Burgruine Neuburg
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Koblach ist eine Gemeinde in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Feldkirch mit 4337 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014).

Geografie[Bearbeiten]

Koblach liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Feldkirch auf 456 Metern Höhe. Ortsteile der Gemeinde sind: Au, Dürne, Straßenhäuser, Neuburg, Udelberg.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Koblach verfügt über eine gemeinsame Gemeindegrenze mit sieben anderen Gemeinden, von denen sechs ebenso wie Koblach österreichische Gemeinden im Bezirk Feldkirch sind. Die österreichischen Nachbargemeinden Koblachs sind die Gemeinde Mäder, die Marktgemeinde Götzis, die Gemeinden Klaus und Röthis, die Marktgemeinde Rankweil sowie die Gemeinde Meiningen. Auf der westlichen Seite des Rheins grenzt Koblach zudem an die Gemeinde Oberriet im schweizerischen Kanton St. Gallen.

Geschichte[Bearbeiten]

Bereits in der Mittelsteinzeit, vor etwa 7000 Jahren, gab es Siedlungen im Gemeindegebiet.[1] Im Jahre 1952 wurden am Fuße des Kummenbergs im Zuge von Ausgrabungsarbeiten menschliche Überreste aus der Mittelsteinzeit (etwa 7500 v. Chr.) entdeckt.[2]

Im Mittelalter war Koblach ein Königshof der Welfen – mit Sitz auf der Neuburg. Hugo von Tumb verkaufte 1363 die Burg und Herrschaft Neuburg an die Herzöge von Österreich – direkt im Herrschaftsgebiet der Montforter.

Koblach wurde 1675 zur eigenen Pfarre. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zu Österreich. Die Habsburger regierten die Orte in Vorarlberg wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus – sie übernahmen 1852 die Pfandschaft.

Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört Koblach seit dessen Gründung 1861.

Im Jahre 1888 wurden viele Gebäude und große Flächen des Gemeindegebietes bei einer Rheinüberschwemmung zerstört. Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Der Ausländeranteil lag Ende 2002 bei 6,8 %.

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung besteht aus 24 Mitgliedern. Nach der Gemeindevertretungswahl 2010 errang die Liste „Koblacher Volkspartei - Gemeinsam für Koblach“ 18, die Liste „SPÖ Koblach und Parteifreie“ 4 und die Liste „FREIHEITLICHE KOBLACH (FPÖ)“ 2 Mandate in der Gemeindevertretung. Bürgermeister ist Fritz Maierhofer von der ÖVP.

Die Gemeindeeinnahmen aus Steuern und sonstigen Abgaben lagen 2001 bei 3.129.631 €, die gemeindlichen Ausgaben bei 5.014.481 €. Der Schuldenstand betrug 2001 4.064.267 €.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Koblach

Bildung[Bearbeiten]

Am Ort gibt es 436 Schüler in einer Haupt- und einer Volksschule (Stand Januar 2003). In Koblach gibt es zudem zwei Kindergärten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Koblach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ausgrabungsfunde sind im Landesmuseum in Bregenz zu sehen.
  2. Sensationsfund in Koblach, Seite nicht auffindbar am 2. Februar 2011